[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"$f2fdms0nijlnk7":3,"$f13cypio6dlew1":95,"newsroom-has-articles-de":153,"hub-glossary-de":155},{"data":4},[5,20,30,37,46,54,62,71,80,87],{"id":6,"status":7,"seminar_id":8,"image_main":9,"title":10,"subtitle":11,"slug":12,"short_description":13,"durationDays":14,"formats":15,"formatsOnRequest":19},1,"published","DC-21001","4ec0f043-60ac-4b01-a082-e9c8d2fefe41","Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen",null,"rechenzentrum-allgemeine-grundlagen","Ein grundlegender Überblick über die wesentlichen Begrifflichkeiten, Gewerke, Schlüsselkonzepte, Normen, Trends und Best Practices im Rechenzentrum.",3,[16,17,18],"praesenz","live-webinar","videokurs",false,{"id":21,"status":7,"seminar_id":22,"image_main":23,"title":24,"subtitle":25,"slug":26,"short_description":27,"durationDays":28,"formats":29,"formatsOnRequest":19},2,"DC-21002","144bcbbd-cb3e-4ebc-9183-2f5b104b9072","Planen und Realisieren eines Rechenzentrums","nach EN 50600 und ISO\u002FIEC 22237","rechenzentrum-planen-realisieren","Best Practices zum Planen und Realisieren nach EN 50600 & ISO\u002FIEC 22237.",5,[16,17],{"id":14,"status":7,"seminar_id":31,"image_main":32,"title":33,"subtitle":11,"slug":34,"short_description":35,"durationDays":28,"formats":36,"formatsOnRequest":19},"DC-21003","b94540de-de24-4383-9c44-0c4207e91a14","Data Center Operations – Professional","data-center-operations-professional","Best Practices und Fallstudien vermitteln ein tiefes Verständnis für die benötigten Prozesse und Systeme, um ein Rechenzentrum effizient und effektiv zu betreiben.",[16,17],{"id":38,"status":7,"seminar_id":39,"image_main":40,"title":41,"subtitle":42,"slug":43,"short_description":44,"durationDays":28,"formats":45,"formatsOnRequest":19},4,"DC-21004","19eb687a-6272-4ff9-b872-2dbcaceb54fd","Deep Dive – Energieversorgung & Klimatisierung","nach EN 50600","deep-dive-energieversorgung-klimatisierung-en-50600","Best Practices und Fallstudien vermitteln ein tiefes Verständnis für die beiden großen Gewerke im Rechenzentrum.",[16,17],{"id":28,"status":7,"seminar_id":47,"image_main":48,"title":49,"subtitle":50,"slug":51,"short_description":52,"durationDays":28,"formats":53,"formatsOnRequest":19},"DC-21006","5ce01d58-7ac1-494b-a8e1-3cc752d338b7","Data Center Migration","Umzug der IT vom Bestand in den Neubau","data-center-migration","Navigieren Sie sicher durch die komplexe Reise der Rechenzentrums-Migration.",[16],{"id":55,"status":7,"seminar_id":56,"image_main":57,"title":58,"subtitle":11,"slug":59,"short_description":60,"durationDays":28,"formats":61,"formatsOnRequest":19},6,"DC-21008","22658b8c-b308-4ce5-a485-be638aa25ebe","Nachhaltigkeit & Effizienz im Rechenzentrum","nachhaltigkeit-effizienz-rechenzentrum","Gesetzliche Grundlagen, Kriterienkataloge, Entwicklungen und technische Lösungen",[16],{"id":63,"status":7,"seminar_id":64,"image_main":65,"title":66,"subtitle":11,"slug":67,"short_description":68,"durationDays":6,"formats":69,"formatsOnRequest":70},7,"DC-21009","4c7858fc-30cf-4d07-8e96-cd2c03057f76","Update – EN 50600 und ISO\u002FIEC 22237‑x","update-en-50600-iso-iec-22237-x","Die wichtigsten Änderungen und Unterschiede zu den vorherigen Normen der EN 50600 Serie sowie die größten Unterschiede zwischen der europäischen und der internationalen Version.",[16,17],true,{"id":72,"status":7,"seminar_id":73,"image_main":74,"title":75,"subtitle":76,"slug":77,"short_description":78,"durationDays":14,"formats":79,"formatsOnRequest":19},9,"DC-21010","d87cc210-19f8-4fc2-8ba3-3bfceb69817c","Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001","für Rechenzentren nach § 12 EnEfG","energiemanagement-din-en-50001","Rechtssichere Umsetzung des Energieeffizienzgesetzes für Rechenzentren",[16],{"id":81,"status":7,"seminar_id":82,"image_main":83,"title":84,"subtitle":11,"slug":85,"short_description":11,"durationDays":14,"formats":86,"formatsOnRequest":19},10,"DC-21011","814710db-8b32-40f8-8137-b0fea109c79b","Liquid-Cooling, Gleichstrom und Hochbandbreiten-Verkabelung","liquid-cooling-gleichstrom-hochbandbreiten-verkabelung",[16],{"id":88,"status":7,"seminar_id":89,"image_main":90,"title":91,"subtitle":11,"slug":92,"short_description":93,"durationDays":6,"formats":94,"formatsOnRequest":19},8,"DCS-23001","83d21d07-5ee9-4726-a8a0-a32cec614e66","Rechenzentrum Führerschein","rechenzentrum-fuehrerschein","Grundverständnis für Rechenzentren, Aufbau, Struktur und Gewerke. 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In dieser Zeit leitete er den gesamten Bereich Vertrieb und baute strategische Partnerschaften mit Unternehmen wie, Microsoft und SAP erfolgreich auf. Davor bekleidete er die Position des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers der Venali Europe GmbH, einem Start Up Unternehmen im Bereich Secure Messaging. In dieser Rolle trug er ebenfalls ma&szlig;geblich zum Erfolg des Unternehmens bei und er&ouml;ffnete im Zeitraum von 1996 bis 2007 die Niederlassungen in London, Singapur und Deutschland. Zudem zeichnete er f&uuml;r die Konzipierung und Umsetzung des gesamten Vertriebskonzeptes verantwortlich und war an der Sicherung der Finanzierung durch die Gewinnung von Venture Capital-Gebern sowie Business Angels wesentlich beteiligt.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Thomas Wawra ist diplomierter Maschinenbauingenieur der Technischen Universit&auml;t M&uuml;nchen.\u003C\u002Fp>","https:\u002F\u002Fwww.linkedin.com\u002Fin\u002Fthomas-wawra-a780425\u002F","+49 163 6010442","thomas.wawra@dce-academy.com","Thomas","Wawra","0afd33cf-4d17-49f6-9dfa-f71b65dc15db",{"kind":109,"slug":99},"team",{"id":111,"status":7,"sort":21,"slug":112,"position":113,"cv":114,"linkedin":115,"phone":116,"signature_email":117,"first_name":118,"last_name":119,"avatar":120,"profile":121},"adc4834c-325d-45ca-bb3e-d3eeb380b962","sebastian-galleitner","CMO & CTO","\u003Cp>Sebastian Galleitner verfügt über mehr als 25 Jahre Expertise im strategischen Marketing und in der Entwicklung digitaler Lösungen. Als Chief Marketing Officer der DCE academy verantwortet er die gesamte Kommunikationsstrategie und Markenführung der Academy.\u003C\u002Fp>\u003Cp>Sein fachlicher Hintergrund umfasst umfangreiche Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung komplexer Marketingstrategien für technologieorientierte Unternehmen. Diese Fachkompetenz ergänzt ideal die herstellerunabhängige, technische Expertise der DCE academy im Rechenzentrumsbereich.\u003C\u002Fp>\u003Cp>In seiner Funktion sorgt er dafür, dass die präzisen Schulungsangebote ihre Zielgruppen erreichen und die DCE academy als führende Autorität für Rechenzentrumsexpertise wahrgenommen wird. 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Anschlie&szlig;end wechselte er in den IBM Bereich Industry Solution verbunden mit der Qualifizierung zum IT-Systemingenieur.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Seit 1998 geh&ouml;rte er dem Gesch&auml;ftsbereich Site and Facilities Services der IBM an.&nbsp; In verschiedenen Rollen verf&uuml;gt er seit mehr als 25 Jahren &uuml;ber umfangreiche Erfahrung in der Beratung, Planung und Realisierung von Rechenzentren unter Sicherheits- und Verf&uuml;gbarkeitsaspekten. Hierzu geh&ouml;rte auch eine umfassende und professionelle Begleitung von der Rechenzentrumsstrategie &uuml;ber Planung und Realisierung bis zur Indienstsetzung von Rechenzentren. Er hat den Gesch&auml;ftsbereich Site and Facilities Services f&uuml;r IBM mitgestaltet und aufgebaut sowie die Entwicklung standardisierter Rechenzentrumsl&ouml;sungen f&uuml;r den Mittelstand sowie von Enterprise Datacentern vorangetrieben. Ein besonderer Fokus lag in der Ausgestaltung von energieeffizienten L&ouml;sungen sowie der Einhaltung von aktuellen Standards, insbesondere der DIN EN 50600.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Herr Strate war als Keynote-Speaker und Referent auf Fachveranstaltungen pr&auml;sent. Er &uuml;bte in enger Zusammenarbeit mit der DCE academy die Referentent&auml;tigkeit zu verschiedenen fachlichen Themen im Rechenzentrumsbereich aus.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>IBM Site and Facilities Services plante und realisierte als General&uuml;bernehmer schl&uuml;sselfertig sichere, hochverf&uuml;gbare, modulare, skalierbare, innovative und energieeffiziente Rechenzentren.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Seit 2021 ist Herr Strate freiberuflich als Referent \u002F Dozent f&uuml;r die DCE academy t&auml;tig.&nbsp;\u003C\u002Fp>","https:\u002F\u002Fwww.linkedin.com\u002Fin\u002Fjuergen-strate\u002F","juergen.strate@dce-academy.com","Jürgen","Strate","48a241a8-9ea1-44ff-94dc-ea0fc76ab74b",{"kind":109,"slug":124},{"id":134,"status":7,"sort":38,"slug":135,"position":136,"cv":137,"linkedin":11,"phone":11,"signature_email":138,"first_name":139,"last_name":140,"avatar":141,"profile":142},"e3ce035f-250a-427e-9219-ed262d272263","victor-dadson","Business Development Manager","","victor.dadson@dce-academy.com","Victor","Dadson","9985058e-5846-4308-b2ac-66b60b9f2428",{"kind":109,"slug":135},{"id":144,"status":7,"sort":28,"slug":145,"position":146,"cv":137,"linkedin":147,"phone":11,"signature_email":148,"first_name":149,"last_name":150,"avatar":151,"profile":152},"398a42f3-c77f-4db0-b75a-d82a47ed9c3f","kelly-grispen","Sales","https:\u002F\u002Fwww.linkedin.com\u002Fin\u002Fkelly-g-990229230\u002F","kelly.grispen@dce-academy.com","Kelly","Grispen","fc4d5b35-af11-48d3-b8c2-5b162ce02fe0",{"kind":109,"slug":145},{"meta":154},{"total":81,"page":6,"pageSize":6},{"checkedAt":156,"intro":157,"entries":158,"sources":356},"2026-09-17","Die Normenreihe DIN EN 50600 arbeitet mit einem festen Vokabular, das jeder Teil von Teil 1 übernimmt und um eigene Begriffe ergänzt. Dieses Glossar erklärt die Begriffe der Teil-Seiten in eigenen Worten mit Fundstelle in der Norm; die Begriffsabschnitte der Normteile ersetzt es nicht.",[159,166,173,180,187,194,201,207,213,219,225,231,237,243,249,256,263,270,276,282,288,294,300,306,312,318,325,331,337,343,349],{"term":160,"anchor":161,"short":162,"definition":163,"definedIn":164,"partSlug":165},"Anteil erneuerbarer Energien (REF)","ref","Kennzahl für den Anteil erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch eines Rechenzentrums.","Der REF (Renewable Energy Factor) setzt die erneuerbare Energie, die ein Rechenzentrum besitzt und kontrolliert, ins Verhältnis zu seinem gesamten Energieverbrauch im Jahr. Angerechnet wird nur Energie, deren Rechte an den Umweltattributen beim Rechenzentrum liegen: am Standort erzeugte Energie, deren Nachweise dort entwertet wurden, erworbene und verbrauchte Zertifikate sowie der vom Versorger schriftlich ausgewiesene Anteil erneuerbarer Energie. Vor Ort erzeugte, aber weiterverkaufte Energie zählt nicht. Der REF kann deshalb höchstens 1,00 erreichen. Die Kennzahl dient dazu, den Einsatz erneuerbarer Energie zu überwachen und die Abhängigkeit von einer Energiequelle zu verringern.","DIN EN 50600-4-3:2019, Abschnitte 3.1.3, 4 und 5.1. Internationale Entsprechung ISO\u002FIEC 30134-3.","teil-4-3-ref",{"term":167,"anchor":168,"short":169,"definition":170,"definedIn":171,"partSlug":172},"Arbeitspunkt (OP)","arbeitspunkt","Der Bezugspunkt in der Rechenzentrumsinfrastruktur, für den Resilienz-Kennzahlen und Resilienzniveaus berechnet werden.","Die Vornorm zu den Resilienz-Kennzahlen bezieht jede Kennzahl auf einen Arbeitspunkt (operating point, OP). Das kann eine einzelne Steckdose, ein Server-Gestell oder eine Gestellreihe sein, an der Stromversorgung und Regelung der Umgebungsbedingungen gemeinsam die vereinbarte Dienstleistung erbringen müssen; der Betrieb gilt dort nur als erfolgreich, wenn beide Infrastrukturen zugleich erfolgreich arbeiten. Der Arbeitspunkt wird auf Grundlage der Risikoanalyse gewählt, in der Regel dort, wo die höchsten Anforderungen an die Dienstleistungsqualität bestehen. Weil dieselbe Infrastruktur an verschiedenen Arbeitspunkten unterschiedliche Werte liefert, müssen mit jeder berichteten Kennzahl der Arbeitspunkt und die angenommenen Lasten genannt werden.","DIN CLC\u002FTS 50600-4-31:2025 (Vornorm), Abschnitte 3.1.21, 4.2 und 6.2.2.","teil-4-31-resilienz-vornorm",{"term":174,"anchor":175,"short":176,"definition":177,"definedIn":178,"partSlug":179},"Befähigung zur Energieeffizienz","befaehigung-zur-energieeffizienz","Fähigkeit eines Rechenzentrums, seinen Energieverbrauch zu messen und die Energieeffizienz seiner Einrichtungen darzustellen.","Die Befähigung zur Energieeffizienz ist neben Verfügbarkeit und physischer Sicherung das dritte Kriterium, nach dem Teil 1 ein Rechenzentrum klassifiziert. Gemeint ist nicht ein bestimmter Effizienzwert, sondern die technische Voraussetzung dafür, Energieverbrauch zu erfassen, zu berechnen und auszuweisen. Der Eigentümer legt vor Planungsbeginn fest, in welchem Granularitätsniveau gemessen wird; Grundlage können Betriebskostenanalyse, Betriebsprozesse nach Teil 3-1, Kennzahlen nach der Reihe 4-x oder gesetzliche Vorgaben sein. Die Auslegungsteile 2-2, 2-3 und 2-4 leiten daraus die Messpunkte in Stromversorgung, Klimatisierung und Verkabelung ab.","DIN EN 50600-1:2019, Abschnitte 3.1.16 und 7.4.1.","teil-1-allgemeine-konzepte",{"term":181,"anchor":182,"short":183,"definition":184,"definedIn":185,"partSlug":186},"Bereichsgrenze und Übergabepunkt","bereichsgrenze","Die Systemgrenze, an der Energie- und Wasserströme eines Rechenzentrums für die Kennzahlen der Reihe 4-x gemessen werden.","Alle Kennzahlen der Reihe EN 50600-4 betrachten das Rechenzentrum als System mit einer Begrenzung, durch die Energie und Wasser fließen; die Begrenzung wird um das Rechenzentrum herum am Übergabepunkt des Energieversorgers gezogen und ist für PUE, REF, ERF, CUE und WUE dieselbe. Alle Energieträger, die diese Grenze nach innen überschreiten, zählen zum Gesamtenergieverbrauch, auch Gas, Heizöl oder geliefertes Kaltwasser. Der Übergabepunkt im Sinn des ERF ist der Punkt an der Begrenzung, an dem Energie gemessen und an eine andere Partei übergeben wird, die sie außerhalb nutzt, etwa ein Wärmenetz. Berichte zu REF und ERF müssen die betrachteten Bereichsgrenzen nennen, damit der Wert nachvollziehbar ist.","DIN EN 50600-4-6:2020, Abschnitte 3.1.2, 4 und 8.1.1; DIN EN 50600-4-3:2019, Abschnitt 8.","teil-4-6-erf",{"term":188,"anchor":189,"short":190,"definition":191,"definedIn":192,"partSlug":193},"Effektivität der Vermeidung von CO₂-Emissionen (CUE)","cue","Kennzahl für die CO₂-Emissionen eines Rechenzentrums bezogen auf den Energieverbrauch seiner IT-Ausstattung.","Die CUE (Carbon Usage Effectiveness) setzt die dem Rechenzentrum zurechenbaren CO\u003Csub>2\u003C\u002Fsub>-Emissionen eines Jahres ins Verhältnis zum jährlichen Energieverbrauch der IT-Ausstattung. Der Idealwert ist null; eine Obergrenze gibt es nicht. Die Norm unterscheidet Kategorien nach den betrachteten Emissionsquellen: Kategorie 1 betrachtet nur die elektrische Energie aus externen und internen Quellen und nur CO\u003Csub>2\u003C\u002Fsub>, Kategorie 2 zusätzlich alle weiteren Energieversorgungen und Emissionsquellen als CO\u003Csub>2\u003C\u002Fsub>-Äquivalente, etwa Kältemittelverluste. Abgeleitete Kennzahlen wie die partielle CUE für Teilsysteme oder die Entwurfs-CUE für die Planungsphase müssen als solche gekennzeichnet werden.","DIN EN 50600-4-8:2023, Abschnitte 5, 6.2.2 und 8.4. Internationale Entsprechung ISO\u002FIEC 30134-8.","teil-4-8-cue",{"term":195,"anchor":196,"short":197,"definition":198,"definedIn":199,"partSlug":200},"Effektivität der Wasserverwendung (WUE)","wue","Kennzahl für den Wasserverbrauch eines Rechenzentrums bezogen auf den Energieverbrauch seiner IT-Ausstattung.","Die WUE (Water Usage Effectiveness) teilt die jährliche Wasserverwendung des Rechenzentrums durch den jährlichen Energieverbrauch der IT-Ausstattung. Die Wasserverwendung ist die Differenz aus zugeführtem und wieder abgegebenem Wasser an der Grenze des Rechenzentrums. Ein Wert von null bedeutet, dass für den Betrieb kein Wasser verbraucht wird; eine Obergrenze gibt es nicht. Wie bei der PUE gibt es Derivate: unterjährig, partiell für Teilsysteme, als Entwurfswert und qualitätsbezogen. Zu den Nachweisen, die auf Anfrage vorliegen müssen, gehört auch der zugehörige PUE-Wert mit seiner Kategorie; für die Entwurfs-WUE sollen dWUE und dPUE in einem gemeinsamen Plan stehen.","DIN EN 50600-4-9:2023, Abschnitte 3.1.3, 5, 7, 8.1 und 8.4. Internationale Entsprechung ISO\u002FIEC 30134-9.","teil-4-9-wue",{"term":202,"anchor":203,"short":204,"definition":205,"definedIn":206,"partSlug":193},"Emissionsfaktor (EFC) und CO₂-Äquivalent","emissionsfaktor","Der Umrechnungsfaktor von Energieverbrauch in CO₂-Emissionen und die gemeinsame Einheit für alle Treibhausgase.","Der Kohlenstoffdioxid-Emissionsfaktor (EFC) gibt die spezifischen CO\u003Csub>2\u003C\u002Fsub>-Emissionen an, die auf den Energieverbrauch eines Rechenzentrums und den Betrieb seiner Einrichtungen zurückgehen, ausgedrückt je Kilowattstunde; zum Betrieb der Einrichtungen zählen auch Emissionen aus Kältemitteln oder Dieselgeneratoren. Die Faktoren müssen vom Energielieferanten bestimmt und von der zuständigen Behörde freigegeben sein; fehlen regionale Werte, gelten nationale oder internationale Referenzwerte, und die Quelle ist im CUE-Bericht anzugeben. Das CO\u003Csub>2\u003C\u002Fsub>-Äquivalent (CO\u003Csub>2\u003C\u002Fsub>e) drückt das Treibhauspotenzial anderer Treibhausgase, etwa von Kältemitteln, in der Wirkung einer Einheit Kohlenstoffdioxid aus; die CUE-Kategorie 2 arbeitet mit CO\u003Csub>2\u003C\u002Fsub>e, Kategorie 1 nur mit CO\u003Csub>2\u003C\u002Fsub>.","DIN EN 50600-4-8:2023, Abschnitte 3.1.6, 3.1.7, 6.2.2 und Anhang C.1. Internationale Entsprechung ISO\u002FIEC 30134-8.",{"term":208,"anchor":209,"short":210,"definition":211,"definedIn":212,"partSlug":179},"Entwurfsstufen: Committee Draft, prEN, FprEN","entwurfsstufen","Die drei Entwurfsstände, die ein Normteil durchläuft, bevor er als Europäische Norm ratifiziert wird.","Ein Committee Draft (CD) ist ein Arbeitsstand der Arbeitsgruppe im Technischen Komitee; die nationalen Spiegelgremien kommentieren ihn, und es kann mehrere Fassungen geben (etwa einen zweiten CD). Der Umfrageentwurf prEN ist der Stand, der als Draft European Standard an alle nationalen Komitees geht und mit Einspruchsfrist öffentlich zur Stellungnahme steht; in Deutschland erscheint er als E DIN EN. Der Schlussentwurf FprEN (Final Draft) enthält die eingearbeiteten Kommentare und geht in die formelle Abstimmung der CENELEC-Mitglieder. Keine dieser Stufen ist eine gültige Norm. Für die EN 50600-2-2 Ed. 3 etwa wurde der zweite CD im Herbst 2025 kommentiert und der prEN im Januar 2026 vorgelegt.","CEN-CENELEC-Geschäftsordnung; Stufen und Fristen auf den Verfahrensseiten der CENELEC (Enquiry, Formal Vote). Beispiel: prEN 50600-1:2026 (Umfrage bis 17. April 2026).",{"term":214,"anchor":215,"short":216,"definition":217,"definedIn":218,"partSlug":186},"Faktor der Energiewiederverwendung (ERF)","erf","Kennzahl für den Anteil der zugeführten Energie, der außerhalb des Rechenzentrums weiterverwendet wird.","Der ERF (Energy Reuse Factor) setzt die Energie, die das Rechenzentrum jährlich an Dritte außerhalb seiner Grenze abgibt und die dort andere Energie ersetzt, ins Verhältnis zum jährlichen Gesamtenergieverbrauch. Das häufigste Beispiel ist Abwärme, die ein Nachbargebäude heizt oder eine Absorptionskältemaschine antreibt. Gezählt wird die Energie am Übergabepunkt an der Grenze, nicht der Nutzen beim Abnehmer. Energie, die innerhalb des Rechenzentrums wiederverwendet wird, zählt nicht, weil sie bereits in einer niedrigeren PUE steckt. Der Wertebereich liegt zwischen null (keine Wiederverwendung) und eins.","DIN EN 50600-4-6:2020, Abschnitte 3.1.1, 4 und 5. Internationale Entsprechung ISO\u002FIEC 30134-6.",{"term":220,"anchor":221,"short":222,"definition":223,"definedIn":224,"partSlug":200},"Faktor der Wasserintensität bei der Energieerzeugung (EWIF)","ewif","Wassermenge, die der Energieversorger für die Erzeugung einer Energieeinheit verbraucht.","Der EWIF (Energy Water Intensity Factor) beschreibt, wie viel Wasser bei der Erzeugung der Energie verbraucht wird, die ein Rechenzentrum bezieht, ausgedrückt in Kubikmetern je Megawattstunde. Er wird vom Energieversorger aus seinem Kraftwerks- und Kühlmix berechnet und bereitgestellt. In der WUE der Kategorie 3 wird der Gesamtenergieverbrauch des Rechenzentrums mit dem EWIF multipliziert, damit auch das Wasser sichtbar wird, das nicht physisch an der Rechenzentrumsgrenze ankommt, sondern im Kraftwerk verdunstet. Liefert der Versorger keinen Istwert, bleibt die Berechnung bei Kategorie 1 oder 2; die Beispielwerte im Anhang der Norm dürfen dann nicht ersatzweise verwendet werden. Der EWIF ist damit auch ein Kriterium für Standort- und Energiemixwahl.","DIN EN 50600-4-9:2023, Abschnitte 3.1.9, 6.2.2.4 und Anhang C.",{"term":226,"anchor":227,"short":228,"definition":229,"definedIn":230,"partSlug":200},"Faktor der Wiederverwendung von Wasser (WRF)","wrf","Anteil des zugeführten Wassers, den ein Rechenzentrum einer Wiederverwendung außerhalb seiner Grenze zuführt.","Der WRF (Water Reuse Factor) setzt das jährlich wiederverwendete Wasser eines Rechenzentrums ins Verhältnis zum jährlich zugeführten Wasser. Wiederverwendetes Wasser ist Wasser, das die Grenze des Rechenzentrums verlässt und einer nicht mit dem Rechenzentrum zusammenhängenden Verwendung dient; die Norm unterscheidet industrielle Wiederverwendung, etwa für Fertigung, Reinigung oder Kühlung, und nichtindustrielle Wiederverwendung. Der Wertebereich liegt zwischen null und eins; der Idealwert eins bedeutet, dass das gesamte für den Betrieb verwendete Wasser wiederverwendet wird. Der WRF ergänzt die WUE, in deren Kategorien 2 und 3 die Wiederverwendung die Wasserverwendung mindert.","DIN EN 50600-4-9:2023, Abschnitte 3.1.6 bis 3.1.8 und 8.5.",{"term":232,"anchor":233,"short":234,"definition":235,"definedIn":236,"partSlug":172},"Fehlerpunkt und Punkt reduzierter Verfügbarkeit (SPoF, DPoF, SPoRA, DPoRA)","fehlerpunkt","Vier Zählgrößen der Vornorm zu Resilienz-Kennzahlen, die angeben, wie eine Infrastruktur auf Einzel- und Doppelfehler reagiert.","Ein einzelner Fehlerpunkt (single point of failure, SPoF) ist ein funktionelles Element, dessen Fehler das Gesamtsystem am Arbeitspunkt ausfallen lässt; ein doppelter Fehlerpunkt (DPoF) ist ein Paar von Elementen, deren gleichzeitiger Fehler das bewirkt. Ein einzelner Punkt reduzierter Verfügbarkeit (SPoRA) ist ein Element, dessen Fehler nicht zum Ausfall führt, aber die geforderte betriebliche Verfügbarkeit verletzt; DPoRA ist das Gegenstück für Doppelfehler. Alle vier werden als ganze Zahlen aus dem Resilienzmodell ermittelt, ein geringerer Wert bedeutet bessere Fehler- oder Verfügbarkeitstoleranz. Ein Fehler kann dabei eine ungeplante Störung oder ein geplantes Instandhaltungsereignis sein. Die Anzahl der SPoRA und DPoRA sagt nach der Vornorm mehr über die Resilienz aus als die reine SPoF-Zählung.","DIN CLC\u002FTS 50600-4-31:2025 (Vornorm), Abschnitte 3.1.31, 3.1.32, 5.5, 5.6, 6.4 und 6.5.",{"term":238,"anchor":239,"short":240,"definition":241,"definedIn":242,"partSlug":179},"Geschäftsrisikoanalyse","geschaeftsrisikoanalyse","Die Bewertung von Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken, aus der die Klassen eines Rechenzentrums abgeleitet werden.","Teil 1 macht die Geschäftsrisikoanalyse zur Voraussetzung der Konformität. Sie verbindet zwei Betrachtungen: die Analyse der Auswirkung auf die Betriebsfähigkeit, also die Kosten eines Ausfalls je Ereignis, und die Risikoanalyse, in der Risiko als Produkt aus Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit in einer Matrix bewertet wird. Externe Bedrohungen des Standorts gehören ausdrücklich dazu. Die Norm schreibt kein Verfahren vor und verweist auf allgemeine Normen zum Risikomanagement. Ergebnis sind die Verfügbarkeitsklasse je Infrastruktur, die Schutzklassen je Bereich und das Granularitätsniveau. Ohne dokumentierte Analyse lässt sich keine Klasse begründen.","DIN EN 50600-1:2019, Abschnitte 4, 5.1 bis 5.3 und 9.1.",{"term":244,"anchor":245,"short":246,"definition":247,"definedIn":248,"partSlug":179},"Granularitätsniveau","granularitaetsniveau","Drei Stufen, wie fein der Energieverbrauch eines Rechenzentrums gemessen wird.","Das Granularitätsniveau konkretisiert die Befähigung zur Energieeffizienz. Niveau 1 misst das Rechenzentrum als Ganzes, Niveau 2 einzelne Einrichtungen, Niveau 3 Systeme innerhalb von Bereichen und Versorgungspfaden. Der Eigentümer legt das Niveau vor der Planung fest. Teil 2-2 übersetzt es in Messpunkte der Stromversorgung: bei Niveau 1 an den Versorgungen und am Ausgang der unterbrechungsfreien Stromversorgung, bei Niveau 2 an Zwischenpunkten der Verteilung, bei Niveau 3 an den ersatzstromversorgten Steckdosen der Tertiärverteilung. Je höher das Niveau, desto genauer lassen sich Kennzahlen wie PUE bilden und Verluste einzelnen Teilsystemen zuordnen.","DIN EN 50600-1:2019, Abschnitt 7.4.1; DIN EN 50600-2-2:2019, Abschnitt 8.1.",{"term":250,"anchor":251,"short":252,"definition":253,"definedIn":254,"partSlug":255},"Kennzahl zur eingesetzten Energie (PUE)","pue","Verhältnis des Gesamtenergieverbrauchs eines Rechenzentrums zum Energieverbrauch seiner IT-Ausstattung.","Die PUE (Power Usage Effectiveness) teilt den jährlichen Gesamtenergieverbrauch an der Grenze des Rechenzentrums, einschließlich aller Energiearten wie Strom, Gas oder geliefertes Kaltwasser, durch den jährlichen Energieverbrauch der IT-Ausstattung. Der Wert ist definitionsgemäß größer als eins. Die Norm legt drei Messkategorien fest, die sich im Messort für die IT-Energie unterscheiden: am USV-Ausgang, am Ausgang der Energieverteilereinheit oder am Eingang der IT-Ausstattung. Abgeleitete Kennzahlen sind die partielle PUE (pPUE) für ein Teilsystem, die unterjährige PUE (iPUE) für Zeiträume unter einem Jahr und die Entwurfs-PUE (dPUE) als Planungsziel vor Betriebsbeginn. Jede Angabe trägt Kategorie und Messzeitraum.","DIN EN 50600-4-2:2019, Abschnitte 3.1.3 bis 3.1.7, 5.1, 6.2.1 und Anhang C. Internationale Entsprechung ISO\u002FIEC 30134-2 (zweite Ausgabe 2026).","teil-4-2-pue",{"term":257,"anchor":258,"short":259,"definition":260,"definedIn":261,"partSlug":262},"Leistungskennzahl (KPI)","leistungskennzahl","Zahl, die die Effektivität oder den Wirkungsgrad des Ressourcenverbrauchs eines Systems darstellt.","Teil 4-1 legt fest, was eine Leistungskennzahl in der Reihe EN 50600-4 leisten muss: ein klar definierter Ressourcenverbrauch, eine Formel, festgelegte Messpunkte, ein Bewertungszeitraum und Anforderungen an die Berichterstattung. Die Norm unterscheidet Effektivität (Eingangs- und Ausgangsgröße haben verschiedene Einheiten, etwa Liter je Kilowattstunde) und Wirkungsgrad (gleiche Einheiten). Wichtige Regel: Die Kennzahlen sind nicht dafür vorgesehen, zu einer Gesamtkennzahl zusammengefasst oder zum Vergleich zweier Rechenzentren verwendet zu werden. Die Reihe legt auch keine Grenz- oder Zielwerte fest.","DIN EN 50600-4-1:2017, Abschnitte 3.1.2 bis 3.1.4, 5.1, 5.4 und 5.5.","teil-4-1-leistungskennzahlen-ueberblick",{"term":264,"anchor":265,"short":266,"definition":267,"definedIn":268,"partSlug":269},"Leistungsvermögen der Kühlung (CPR) und Wirkungsgradfaktor der Kühlung (CEF)","cpr-cef","Zwei Ableitungen des CER: der Momentanwert der Kühlleistung und der Kehrwert als Anteil der abgeführten Wärme.","Das Leistungsvermögen der Kühlung (Cooling Performance Ratio, CPR) ist das Verhältnis der tatsächlichen Wärmebelastung des Rechenzentrums zur tatsächlichen elektrischen Leistung der Kühlsysteme, beide in Kilowatt und zum selben Zeitpunkt gemessen. Anders als der CER, ein Jahreswert, zeigt der CPR den Zustand in einem kurzen Zeitfenster und eignet sich für Kapazitätsmanagement und für die Darstellung über der Außenlufttemperatur; ein CPR-Bericht muss Zeitpunkt und Bedingungen nennen. Der Wirkungsgradfaktor der Kühlung (CEF) ist der Kehrwert des CER und drückt aus, welchen Anteil der abgeführten Wärme das Kühlsystem als elektrische Energie einsetzt. Als partieller CEF lässt er sich auf jedes Teilsystem der Kühlkette anwenden, etwa Umluftkühlgerät, Kältemaschine und Trockenkühler.","DIN EN 50600-4-7:2020, Abschnitte 3.1.2, 4 und Anhang D.2 und D.3.","teil-4-7-cer",{"term":271,"anchor":272,"short":273,"definition":274,"definedIn":275,"partSlug":179},"Normungsgremien: CLC\u002FTC 215, DKE\u002FGK 719, ISO\u002FIEC JTC 1\u002FSC 39","normungsgremien","Die drei Gremien, die die EN 50600 europäisch erarbeiten, national spiegeln und international weiterführen.","CLC\u002FTC 215 „Elektrotechnische Aspekte von Telekommunikationseinrichtungen“ ist das Technische Komitee der CENELEC, das die Reihe verantwortet; die Texte entstehen in seiner Arbeitsgruppe WG 3 „Facilities and infrastructures“, das Sekretariat liegt bei der DKE. DKE\u002FGK 719 „Rechenzentren“ ist das deutsche Spiegelgremium in DIN und VDE: Es erarbeitet die deutsche Kommentierung und übernimmt die Teile als DIN EN 50600 (VDE 0801-600). Seine sechs Arbeitskreise GAK 719.0.1 bis 719.0.6 sind nach Gewerken geschnitten, von Gebäudekonstruktion bis Resilienz-Kennzahlen. ISO\u002FIEC JTC 1\u002FSC 39 „Sustainability, IT and data centres“ führt die Inhalte als ISO\u002FIEC 22237 international weiter.","DIN EN 50600-1:2019, Europäisches Vorwort und Nationales Vorwort; ISO\u002FIEC 22237-1:2021, Vorwort; DKE-Gremienseite GK 719 und CENELEC-Komiteeseite CLC\u002FTC 215 (abgerufen 17. September 2026).",{"term":277,"anchor":278,"short":279,"definition":280,"definedIn":281,"partSlug":179},"Ratifizierung und nationale Übernahme","ratifizierung","Die Annahme eines Schlussentwurfs als Europäische Norm und ihre Übernahme in das nationale Normenwerk.","Fällt die formelle Abstimmung über den Schlussentwurf positiv aus, wird der Text als Europäische Norm ratifiziert; auf dem Titelblatt steht das Annahmedatum durch CENELEC. Die Mitglieder sind dann verpflichtet, der Norm ohne jede Änderung den Status einer nationalen Norm zu geben. Das Europäische Vorwort nennt dafür zwei Fristen: das späteste Datum der Übernahme (dop) und das späteste Datum, bis zu dem entgegenstehende nationale Normen zurückgezogen sein müssen (dow). In Deutschland erscheint die Norm als DIN EN 50600-x mit VDE-Nummer, mit einem Nationalen Vorwort und gegebenenfalls nationalen Fußnoten des GK 719. Erst diese Ausgabe ist die verbindliche Fassung.","DIN EN 50600-1:2019, Titelblatt der EN und Europäisches Vorwort; DIN EN 50600-2-1:2021, Nationales Vorwort.",{"term":283,"anchor":284,"short":285,"definition":286,"definedIn":287,"partSlug":179},"Rechenzentrumsbereiche","rechenzentrumsbereiche","Die funktional abgegrenzten Flächen eines Rechenzentrums, vom Hausübergabepunkt bis zur Leitwarte.","Teil 1 benennt die Bereiche, die ein Rechenzentrum enthalten darf, und ordnet ihnen Funktionen zu: Rechnerraum für die IT-Ausstattung, Elektrobereich für Schaltschränke, Batterien und USV, mechanischer Bereich für Kälte- und Lüftungstechnik, Leitwarte als zentraler Ort für Steuerung und Überwachung, dazu Hauptverteiler-, Prüf-, Büro-, Lager- und Vorhaltebereiche. Einige Bereiche darf das Rechenzentrum mit dem übrigen Gebäude teilen, etwa Hausübergabepunkte, Generator- oder Transformatorenbereiche. Ob Bereiche getrennt werden, hängt von Verfügbarkeit, Sicherung und Umgebungsbedingungen ab; ein kleines Rechenzentrum darf Rechnerraum und Elektrobereich in einem Raum vereinen.","DIN EN 50600-1:2019, Abschnitte 3.1.7 bis 3.1.35 und 6.2.",{"term":289,"anchor":290,"short":291,"definition":292,"definedIn":293,"partSlug":179},"Redundanz","redundanz","Mehrfache Auslegung von Quellen, Geräten oder Pfaden, damit ein Einzelfehler nicht zum Funktionsverlust führt.","Die Norm beschreibt Redundanz nicht über Formeln wie N+1 oder 2N, sondern über das Ergebnis, das eine Verfügbarkeitsklasse verlangt: ob ein Einzelfehler in einem funktionellen Element zum Funktionsverlust führen darf, ob geplante Instandhaltung ohne Lastabschaltung möglich sein muss und ob mehrere Pfade vorhanden sind. Klasse 2 der Stromverteilung ist eine Einzelpfadlösung mit redundanten Geräten, Klasse 3 eine Lösung mit mehreren Pfaden und Instandsetzung im laufenden Betrieb, Klasse 4 fehlertolerant. Marktübliche Bezeichnungen wie N+1 oder 2N beschreiben Auslegungen, die eine Klasse erfüllen können; die Klassen selbst sind über das geforderte Verhalten definiert, nicht über eine Redundanzformel, und der Nachweis läuft über die Klasse.","DIN EN 50600-1:2019, Abschnitt 7.2.2; DIN EN 50600-2-2:2019, Abschnitte 6.2.6 und 6.3.4.",{"term":295,"anchor":296,"short":297,"definition":298,"definedIn":299,"partSlug":172},"Resilienz und Resilienzniveau (NRL, RRL)","resilienzniveau","Das Vermögen einer Infrastruktur, Störungen zu widerstehen, und das genormte Schema, mit dem ein Ziel dafür festgelegt wird.","Resilienz ist nach der Vornorm das Vermögen, Ausmaß oder Dauer von Störfällen zu widerstehen oder zu verringern, einschließlich der Fähigkeit, sie vorherzusehen, abzufedern und sich davon zu erholen. Ein Resilienzniveau (resilience level, RL) zählt die Attribute einer definierten Dienstleistung an einem Arbeitspunkt auf: das Berichtszeitintervall in Jahren, die maximal akzeptierte Anzahl von Dienstleistungsverletzungen und die maximal akzeptierte Unklardauer je Ereignis, dazu die zulässige Anzahl einzelner Fehlerpunkte; daraus ergibt sich die betriebliche Verfügbarkeit. Das normale Resilienzniveau (NRL) gilt, wenn alle funktionellen Elemente im Klarzustand sind; für Zeiten geplanter Instandhaltung soll ein reduziertes Resilienzniveau (RRL) mit geringeren Anforderungen definiert werden. Liegt eine Dienstleistungsvereinbarung vor, fließen deren Einzelheiten in die Definition ein.","DIN CLC\u002FTS 50600-4-31:2025 (Vornorm), Abschnitte 3.1.24 bis 3.1.26, 5.6.1 und 6.6.",{"term":301,"anchor":302,"short":303,"definition":304,"definedIn":305,"partSlug":179},"Schutzklasse","schutzklasse","Vier Stufen der physischen Sicherung, die jedem Bereich und Versorgungspfad eines Rechenzentrums zugewiesen werden.","Jeder Bereich und jeder Versorgungspfad erhält unabhängig von Größe und Zweck des Rechenzentrums eine Schutzklasse; ein Rechenzentrum als Ganzes hat keine. Die Klasse wird je Ereignisart gewählt: unbefugter Zugang, Einbruch, interne und externe umgebungsbedingte Ereignisse. Für den Zugang beschreibt Teil 2-5 die Klassen als aufsteigende Stufen der Zutrittskontrolle, von öffentlicher Fläche bis zu Flächen für Personen mit nachgewiesenem Bedarf und Begleitpflicht für andere. Für interne Ereignisse reichen die Stufen von keiner Anforderung über Erkennung bis zu Erkennung und Abmilderung innerhalb des Bereichs. Die baulichen Anforderungen dazu stehen in Teil 2-1.","DIN EN 50600-1:2019, Abschnitte 7.3.1 bis 7.3.4; DIN EN 50600-2-5:2021, Abschnitte 6.1.2, 7.1 und 9.1.",{"term":307,"anchor":308,"short":309,"definition":310,"definedIn":311,"partSlug":179},"Technischer Bericht (CLC\u002FTR) und Vornorm (CLC\u002FTS)","technischer-bericht-vornorm","Zwei Dokumentarten der Reihe, die keine Normen sind: Berichte mit Empfehlungen und Technische Spezifikationen mit Vorbehalt.","Ein Technischer Bericht (CLC\u002FTR) enthält empfohlene Praktiken und Leitlinien, keine Anforderungen; in der Reihe EN 50600 sind das die Teile 99-x, etwa der Anwendungsleitfaden 99-3. Eine Technische Spezifikation (CLC\u002FTS) ist das Ergebnis von Normungsarbeit, das wegen Vorbehalten zum Inhalt oder wegen eines abweichenden Verfahrens noch nicht als Norm herausgegeben wird; in Deutschland erscheint sie als VDE-Vornorm, die nicht Bestandteil des Deutschen Normenwerks ist. Mitglieder müssen sie verfügbar machen, dürfen aber entgegenstehende nationale Normen beibehalten. Beispiele sind CLC\u002FTS 50600-2-10, 50600-4-31 und 50600-5-1.","DIN EN 50600-1:2019, Einleitung; DIN CLC\u002FTS 50600-4-31:2025, Nationales Vorwort und Titelblatt der CLC\u002FTS.",{"term":313,"anchor":314,"short":315,"definition":316,"definedIn":317,"partSlug":179},"Verfügbarkeitsklasse","verfuegbarkeitsklasse","Vier qualitative Stufen, die beschreiben, welche Fehler und Instandhaltungen eine Infrastruktur ohne Funktionsverlust überstehen muss.","Teil 1 legt vier Verfügbarkeitsklassen fest, die je Infrastruktur gewählt werden: für Stromversorgung und -verteilung, Regelung der Umgebungsbedingungen und Telekommunikationsverkabelung. Klasse 1 ist ein Einzelpfad, Klasse 2 ein Einzelpfad mit Redundanz, Klasse 3 eine Lösung mit mehreren Pfaden und Instandsetzung im laufenden Betrieb, Klasse 4 fehlertolerant außer während der Instandhaltung. Das Rechenzentrum erreicht eine Klasse erst, wenn jede Infrastruktur sie erfüllt oder übertrifft. Prozentwerte sind bewusst nicht Teil der Klassifikation, weil ein Sekundenausfall der Stromversorgung andere Folgen hat als Minuten ohne Kühlung. Die Klassen sind mit den Stufen anderer Klassifizierungen, etwa den Tier-Stufen, vergleichbar, aber nicht identisch; die Norm beschreibt Ergebnisse, nicht Einzelkriterien.","DIN EN 50600-1:2019, Abschnitte 5.1, 7.2.2 und Anhang A.",{"term":319,"anchor":320,"short":321,"definition":322,"definedIn":323,"partSlug":324},"Verteilungsbereiche der Verkabelung","verteilungsbereiche","Die Bereiche, in denen die Verteiler der Telekommunikationsverkabelung und die zugehörigen aktiven Geräte untergebracht sind.","Teil 2-4 ordnet die Verkabelung nach EN 50173-5 in Bereiche: Der Übergaberaum (ÜR) nimmt die Geräte externer Telekommunikationsanbieter auf und bildet die Abgrenzungspunkte. Der Hauptverteilungsbereich (HVB) beherbergt den Hauptverteiler mit den zentralen Routern und Switches und ist der zentrale Verteilpunkt. Der Zwischenverteilungsbereich (ZVB) ist optional und dient in großen Rechenzentren dem Ausbau oder der Segmentierung. Der Bereichsverteilungsbereich (BVB) nimmt die Bereichsverteiler auf, der Geräteverteilungsbereich (GVB) die Geräteanschlüsse, Server und Speicher. Übergaberaum, Hauptverteilungs- und Geräteverteilungsbereich müssen vorhanden sein, die anderen sind optional. Der Hausübergabepunkt (HÜP) ist der Kabeleintritt ins Gebäude.","DIN EN 50600-2-4:2023, Abschnitte 3.1.2, 3.1.7, 3.1.9, 3.1.19, 3.1.24, 3.1.34 und 6.3.2.","teil-2-4-telekommunikationsverkabelung",{"term":326,"anchor":327,"short":328,"definition":329,"definedIn":330,"partSlug":200},"Wasserstress und Wasserdargebot (Falkenmark-Indikator)","wasserstress","Kennzeichnung der regionalen Wasserknappheit, die zur WUE der Kategorie 3 berichtet werden muss.","Das Wasserdargebot ist die Menge erneuerbaren Süßwassers, die je Person und Jahr an einem Standort zur Verfügung steht; Wasserstress beschreibt, ob der Süßwasserbedarf von Mensch und Umwelt daraus gedeckt werden kann. Die Norm verlangt, das Wasserdargebot als Wasserstressindikator nach Falkenmark zu berichten, also als jährlichen Oberflächenabfluss bezogen auf die Bevölkerung, und teilt es in Stufen von Wasserstress bis absoluter Wasserknappheit ein. Bei der WUE der Kategorie 3 gehört der Indikator zusammen mit dem Flächenverbrauch des Rechenzentrums als ergänzende Angabe in den Bericht, weil derselbe Wasserverbrauch an einem Standort mit knappem Wasser anders zu bewerten ist als an einem wasserreichen. Für die Standortwahl ist der Indikator deshalb eines der Kriterien, die die Norm nennt.","DIN EN 50600-4-9:2023, Abschnitte 3.1.10, 3.1.11, 7 und Anhang B.",{"term":332,"anchor":333,"short":334,"definition":335,"definedIn":336,"partSlug":269},"Wirkungsgrad der Kühlung (CER)","cer","Verhältnis der aus dem Rechenzentrum abgeführten Wärme zur elektrischen Energie, die das Kühlsystem dafür verbraucht.","Der CER (Cooling Efficiency Ratio) teilt die jährlich abgeführte Wärmemenge durch den jährlichen Energieverbrauch der Kühlsysteme, beide in derselben Einheit und für denselben Zeitraum gemessen. Er ist ein Wirkungsgrad im Sinn von Teil 4-1, weil Eingang und Ausgang die gleiche Einheit haben. Die Norm beschreibt abgeleitete Größen: den unterjährigen CER, das Leistungsvermögen der Kühlung (CPR) als Momentanwert aus Wärmelast und elektrischer Leistung sowie den Kehrwert CEF, der den Aufwand als Anteil der abgeführten Wärme ausdrückt und sich auf Teilsysteme der Kühlkette anwenden lässt. Außenlufttemperatur und Teillast beeinflussen die Werte stark.","DIN EN 50600-4-7:2020, Abschnitte 3.1.1, 5.1 und Anhang D. Internationale Entsprechung ISO\u002FIEC 30134-7.",{"term":338,"anchor":339,"short":340,"definition":341,"definedIn":342,"partSlug":165},"Zertifikat für erneuerbare Energie und Herkunftsnachweis","herkunftsnachweis","Die Nachweise, mit denen ein Rechenzentrum erneuerbare Energie für den REF „besitzt und kontrolliert“.","Für den REF zählt nur erneuerbare Energie, für die das Rechenzentrum die gültigen Rechte an den Umweltattributen der erneuerbaren Erzeugung hält. Die Norm nennt dafür das Zertifikat für erneuerbare Energie, ein handelbares Vertragsinstrument, das den Nachweis erbringt, dass eine bestimmte Energiemenge aus einer erneuerbaren Quelle erzeugt wurde. Angerechnet wird am Standort erzeugte Energie, deren Zertifikate dort entwertet wurden, erworbene und verbrauchte Zertifikate sowie der vom Versorger schriftlich ausgewiesene Anteil; vor Ort erzeugte, aber mit den Zertifikaten weiterverkaufte Energie zählt nicht. Die Delegierte Verordnung (EU) 2024\u002F1364 verwendet dafür den Begriff Herkunftsnachweis und verlangt für die europäische Datenbank die Aufteilung der erneuerbaren Energie nach Herkunftsnachweisen, Stromabnahmeverträgen und Eigenerzeugung.","DIN EN 50600-4-3:2019, Abschnitte 3.1.2, 3.1.3 und 5.1; Delegierte Verordnung (EU) 2024\u002F1364, Anhang II.",{"term":344,"anchor":345,"short":346,"definition":347,"definedIn":348,"partSlug":172},"Zuverlässigkeitskennzahlen: Funktionsfähigkeit, Verfügbarkeit, Fehlerrate","zuverlaessigkeit","Die drei Wahrscheinlichkeitskennzahlen der Vornorm zu Resilienz-Kennzahlen, jeweils gemessen, aus Auslegungsdaten berechnet oder betrieblich ermittelt.","Die Vornorm fasst unter Zuverlässigkeit drei Kennzahlen zusammen. Funktionsfähigkeit ist die Fähigkeit, in einem Zeitintervall wie gefordert ohne Fehler zu funktionieren; Verfügbarkeit ist der Anteil der Zeit, in dem die Dienstleistung am Arbeitspunkt erbracht wird; die Fehlerrate zählt Fehler je Zeiteinheit. Jede gibt es in drei Ausprägungen: zurückliegend, gemessen über ein Jahr; inhärent, aus der Auslegung unter idealen Bedingungen berechnet, etwa die Verfügbarkeit aus mittlerer Betriebszeit zwischen Fehlern (MTBF) und mittlerer Dauer bis zur Wiederherstellung (MTTR); betrieblich, unter realen Instandhaltungsbedingungen aus mittlerer Zeit zwischen Instandhaltungen (MTBM) und mittlerer Unklardauer (MDT). Die deutsche Fassung übersetzt „reliability“ mit Funktionsfähigkeit, weil „Zuverlässigkeit“ dem Oberbegriff „dependability“ vorbehalten bleibt.","DIN CLC\u002FTS 50600-4-31:2025 (Vornorm), Abschnitte 3.1.9, 3.1.14, 3.1.22, 3.1.23, 3.1.28, 6.2.2, 6.2.4 und 6.3.",{"term":350,"anchor":351,"short":352,"definition":353,"definedIn":354,"partSlug":355},"Zwiebelschalenmodell","zwiebelschalenmodell","Das Prinzip gestaffelter Sicherheitsebenen, bei dem Bereiche höherer Schutzklasse von Bereichen niedrigerer Schutzklasse umgeben sind.","Teil 2-5 verlangt, die physische Sicherung nach einem Modell mit gestaffelten Ebenen umzusetzen, das die Norm als Zwiebelschalenmodell bezeichnet. Von außen nach innen steigt die Schutzklasse; wer Zugang zu einer Fläche einer bestimmten Klasse hat, hat nicht automatisch Zugang zu allen Flächen niedrigerer Klasse. Der Zugang bleibt auf das betrieblich notwendige Minimum beschränkt, bezogen auf Bereiche, Zeit, Personal und Wissen. Weil reale Gebäude selten konzentrisch sind, erlaubt die Norm die Darstellung als Schutzklasseninseln. Das Modell gilt auch für die Schutzklassen gegen Einbruch, und Flächen der höchsten Klasse müssen in allen Richtungen von Flächen der nächstniedrigeren Klasse umgeben sein.","DIN EN 50600-2-5:2021, Abschnitte 6.1.2, 7.1 und 9.2.4.","teil-2-5-sicherungssysteme",[357,358,359,360,361,362,363,364,365,366,367,368,369,370,371,372],"DIN EN 50600-1:2019-08, Abschnitte 3.1, 4, 5, 6.2, 7.2 bis 7.4, 9.1, Anhang A, Einleitung, Vorworte, Titelblatt","DIN EN 50600-2-1:2021-09, Nationales Vorwort","DIN EN 50600-2-2:2019-08, Abschnitte 6.2.6, 6.3.4, 8.1","DIN EN 50600-2-4:2023-09, Abschnitte 3.1, 6.3.2","DIN EN 50600-2-5:2021-09, Abschnitte 6.1.2, 7.1, 9.1, 9.2.4","DIN EN 50600-4-1:2017-06, Abschnitte 3.1, 5.1, 5.4, 5.5","DIN EN 50600-4-2:2019-08, Abschnitte 3.1, 5.1, 6.2.1, Anhang C","DIN EN 50600-4-3:2019-08, Abschnitte 3.1, 4, 5.1, 8","DIN EN 50600-4-6:2020-07, Abschnitte 3.1, 4, 5, 8.1.1","DIN EN 50600-4-7:2020-11, Abschnitte 3.1, 4, 5.1, Anhang D","DIN EN 50600-4-8:2023-08, Abschnitte 3.1, 5, 6.2.2, 8.4, Anhang C.1","DIN EN 50600-4-9:2023-08, Abschnitte 3.1, 5, 6.2.2.4, 7, 8.1, 8.4, 8.5, Anhang B, Anhang C","DIN CLC\u002FTS 50600-4-31:2025-02 (Vornorm), Nationales Vorwort und Titelblatt, Abschnitte 3.1, 4.2, 5.5, 5.6, 6.2 bis 6.6","Delegierte Verordnung (EU) 2024\u002F1364 der Kommission vom 14. März 2024, Anhang II","ISO\u002FIEC 22237-1:2021, Vorwort","DKE-Gremienseite GK 719, CENELEC-Komiteeseite CLC\u002FTC 215, CENELEC BOSS (Enquiry, Formal Vote), alle abgerufen 17. September 2026"]