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Seminar für Planer, Betreiber und Spezialisten der Klima- und Elektrotechnik

Deep Dive – Energieversorgung & Klimatisierung nach EN 50600

Klimatisierung und Stromversorgung im Rechenzentrum rechnen, auslegen und beurteilen: von der Kältebilanz bis zur Netzqualität, von der USV bis zum Messkonzept

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Auf einen Blick

In fünf Tagen lernen Sie, wie Kühlung und Stromversorgung eines Rechenzentrums physikalisch und elektrotechnisch funktionieren, wie sie ausgelegt werden und wo ihre Grenzen liegen: von Wärmeübertragung, Druckverlust und Kältebilanz über Netzformen, Netzqualität, USV und Batteriespeicher bis zum Messkonzept nach EN 50600.

Danach rechnen Sie Auslegungen nach, beurteilen Planungen und Angebote Dritter und begründen Entscheidungen zu beiden Gewerken mit Zahlen.

  • Der Klimateil

    Das Seminar geht in die beiden Gewerke, die über Verfügbarkeit und Energieeffizienz eines Rechenzentrums entscheiden. Der Klimateil führt von Thermodynamik und Strömungslehre über Ventile, Pumpen und hydraulischen Abgleich zum h,x-Diagramm, zur Kälteerzeugung und zur Abwärmenutzung.

  • Der Elektroteil

    Der Elektroteil behandelt Versorgungsstrukturen, Netzformen und Netzqualität, die Hauptkomponenten von der Mittelspannung bis zur USV, Batteriespeicher, Differenzstromüberwachung sowie Erdung und Potentialausgleich.

  • Messen und rechnen

    Messkonzept nach EN 50600, Energiemanagement, Energieeffizienzgesetz und KI in der Klimatechnik verbinden beide Gewerke. In Rechenübungen wenden Sie das Gelernte selbst an.

  • Die Tiefe im Ausbildungsweg

    Es ist das Seminar, das den Ausbildungsweg Data Center Specialist in die Tiefe der beiden Gewerke führt: eine Woche ausschließlich Klimatechnik und Energieversorgung.

Warum Energieversorgung & Klimatisierung?

Stromversorgung und Klimatisierung sind die Gewerke, an denen die EN 50600 die Verfügbarkeit eines Rechenzentrums festmacht.

Wer beide Gewerke rechnen kann, legt Reserven dort an, wo die Verfügbarkeitsklasse sie verlangt, und nirgends sonst.

Das erspart Ihnen Anlagen, die auf dem Papier passen und im Betrieb an Druckverlust, Kavitation oder Fehlerströmen scheitern, und schützt Sie vor Angeboten, die Sie nicht nachrechnen können. Das Seminar gibt Ihnen dafür fünf Tage Thermodynamik, Hydraulik und Elektrotechnik für das Rechenzentrum, mit Rechenübungen, gehalten von Referenten, die beide Gewerke aus eigenen Planungs- und Modernisierungsprojekten kennen.

Störungen wirken direkt

Nach EN 50600-2-2 wirken Störungen von Spannung, Strom und Frequenz direkt auf Betriebssicherheit und Verfügbarkeit; nach EN 50600-2-3 beeinflussen zu große Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchte die Funktionsfähigkeit des Rechenzentrums unmittelbar.

Auslegung und Messung

Beide Normteile verlangen eine Auslegung, die mindestens die für das Rechenzentrum gewählte Verfügbarkeitsklasse trägt, und beide verlangen Messungen, aus denen sich Energieeffizienz belegen lässt.

Mehr als die Begriffe

Wer diese Anforderungen in Planung, Ausschreibung oder Betrieb umsetzt, braucht mehr als die Begriffe. Er muss Wärmeströme, Druckverluste und Kältebilanzen rechnen, Netzformen und Netzqualität beurteilen, Netzersatzanlage, USV und Batteriespeicher als Gesamtsystem verstehen und ein Messkonzept aufbauen, das belastbare Kennzahlen liefert.

Toleranz spart Energie

Die EN 50600-2-3 hält selbst fest: Wo größere Toleranzen bei Temperatur und Luftfeuchte zulässig sind, lässt sich Energie sparen. Das setzt voraus, dass Sie wissen, wo die Grenzen Ihrer Anlage liegen.

Für wen

Für wen ist das Seminar gedacht?

Planungsingenieure für Energieversorgung und Klimatechnik

die Anlagen für Rechenzentren auslegen, Rohrnetze und Stromverteilungen dimensionieren und Angebote prüfen.

Facility Manager und Betriebsverantwortliche von Rechenzentren

die Kälte- und Elektroanlagen im Betrieb führen, Messwerte deuten und Wartung, Umbauten und Erweiterungen beurteilen.

Technische Spezialisten für Rechenzentrumsinfrastruktur

in Elektro- und Klimatechnik, die von der einzelnen Komponente zum Gesamtsystem beider Gewerke kommen wollen.

Projektleiter mit technischem Schwerpunkt im Rechenzentrumsbau

die Leistungen von Fachplanern und Errichtern beurteilen und abnehmen.

Mitarbeiter von Herstellern und Systemintegratoren

für Rechenzentrumsinfrastruktur, die mit Planern und Betreibern über Auslegung, Netzform und Messkonzept sprechen.

Technische Berater und Auditoren

im Rechenzentrumsumfeld, die Kälte- und Stromversorgungskonzepte gegen die EN 50600 bewerten.

Empfohlen ist das Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen oder vergleichbares Wissen über Gewerke, Verfügbarkeitsklassen und die Grundlagen von Klima- und Elektrotechnik im Rechenzentrum; die Grundlagen stellen den Stand her, auf dem dieses Seminar aufsetzt. Das Seminar rechnet viel; Formeln und Diagramme werden eingeführt, technisches Grundverständnis wird vorausgesetzt.

Referenten und Belege

Referenten aus laufenden Projekten

Die Referenten dieses Seminars kommen aus der Praxis; was sie lehren, haben sie in eigenen Rechenzentrumsprojekten angewendet. Welche Referenten einen Termin halten, hängt von Termin und Format ab; die Inhalte sind dieselben.

Herstellerunabhängig

Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller. Ihr einziges Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen. Produktvertrieb findet im Seminar nicht statt.

Normungsarbeit aus erster Hand

Die DCE academy ist exklusiver Sponsor der ISO/IEC-22237-Arbeitsgruppe und wird über jedes Treffen des Normenausschusses und dessen Inhalte informiert. Änderungen an EN 50600 und ISO/IEC 22237 fließen in die Seminare ein, oft Monate vor der Veröffentlichung. Mitglied der German Datacenter Association.

Sponsor Arbeitsgruppe ISO/IEC 22237
Siegel Data Center Specialist
Partner der German Datacenter Association
Schulungen seit 2007
für Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren
Mehr als 1.000 Teilnehmer
mit Zertifikat der DCE academy
Mehr als 25 Experten
im Referentenkreis
97 % der Teilnehmer
bewerten ihr Seminar mit gut oder sehr gut (Teilnehmerfeedback 2023–2026)

Was Sie mitnehmen

Nach dem Seminar können Sie

  1. Wärmeübertragung, Strömung und Druckverlust in Rohr- und Kanalnetzen berechnen, Ventile und Pumpen auswählen und dimensionieren, den hydraulischen Abgleich statisch und dynamisch bestimmen und Schäden durch Kavitation und Sauerstoffeintrag vermeiden;

  2. Luftzustände im h,x-Diagramm darstellen, Heizen, Kühlen, Be- und Entfeuchten als Prozess lesen, Befeuchter und Kälteleistungen bestimmen und die Kältebilanz eines Rechnerraums aufstellen;

  3. Kälteerzeugung, Kühlvarianten und Abwärmenutzung nach Energieeffizienz bewerten, den Außenluftvolumenstrom festlegen und den PUE als Kennzahl der Kühlung einordnen;

  4. Versorgungsstrukturen aus Allgemein-, Sicherheits- und USV-Versorgung, Netzformen von TN-S bis IT und die Netzqualität nach EN 61000-2-4 beurteilen und die Hauptkomponenten von der Mittelspannungsschaltanlage über Transformator, Niederspannungshauptverteilung und Netzersatzanlage bis zur USV als Gesamtsystem planen, einschließlich Redundanzkonzepten wie 3N/2;

  5. Batteriespeicher von der USV-Batterie bis zum Speicher im Megawattbereich nach Lebensdauer, Temperatur und Alterung bewerten und die Anforderungen an Lithium-Ionen-Systeme einordnen;

  6. Differenzstromüberwachung nach DGUV Vorschrift 3 und EN/IEC 62020 sowie Erdung und Potentialausgleich nach DIN VDE 0100-540 und EN 50310 im Rechenzentrum anwenden;

  7. ein Messkonzept nach EN 50600-2-2, 2-3 und 4-2 aufbauen, Kennzahlen wie den PUE belastbar bilden, Energiemanagement nach CLC/TR 50600-99-1 anwenden, die Pflichten des Energieeffizienzgesetzes zuordnen und Einsparpotenziale durch KI in der Klimatechnik einordnen.

Siegel Data Center Specialist

Seminar 4 von 4 im Ausbildungsweg Data Center Specialist

Nach den bestandenen Prüfungen aller vier Seminare erhalten Sie das Zertifikat Data Center Specialist. Dieses Seminar ist einzeln buchbar.

Inhalte

Sechs Module

Die sechs Module folgen dem Weg der Energie durch das Rechenzentrum: von der Wärme, die abgeführt werden muss, über Hydraulik und Kälteerzeugung zur Stromversorgung, die alles trägt, und zum Messkonzept, das beide Gewerke bewertbar macht.

  1. Jede Kühlung beginnt mit Wärme, die transportiert werden muss. Das Modul legt die physikalischen Grundlagen und führt sie in die Auslegung von Rohrnetzen, Ventilen und Pumpen über.

    • Aufgaben und Anforderungen an Rechenzentren, typische Anlagenkonfigurationen für die Kühlung, Energieerhaltung und Hauptsätze der Thermodynamik, Rechtslage
    • Wärmeübertragung: erzwungene Konvektion und Wärmeleitung berechnen, spezifische Wärmekapazität von Wasser-Glykol-Gemischen, Volumenströme, Frostschutz
    • Strömungslehre: laminare und turbulente Strömung, dynamischer Druck und Widerstandsbeiwerte, Druckverlustberechnung für Rohr- und Kanalsysteme, Beurteilung der Leistungen Dritter
    • Ventile: Bauarten, Ventilautorität, kv- und kvs-Wert, Drosselung mit Zwei-Wege- und Mischung mit Drei-Wege-Ventilen
    • Hydraulischer Abgleich statisch und dynamisch, Grundschaltungen, Drosselelemente; Pumpen als Nass- und Trockenläufer, Pumpenschaltungen, Kavitation und Druckhaltung
  2. Ob ein Rechnerraum innerhalb der Grenzwerte für Zulufttemperatur und Luftfeuchte bleibt, entscheidet sich an Luftzuständen und Kältebilanz. Das Modul führt vom h,x-Diagramm über den Kältekreisprozess zur Bewertung der Kühlvarianten und zur Nutzung der Abwärme.

    • h,x-Diagramm: latente und sensible Wärme, Prozessverläufe mit Heizen, Kühlen, Be- und Entfeuchten; Bestimmung von Luftströmen, Luftbehandlungsstufen, Befeuchtern und Kälteleistungen
    • Kälteerzeugung: Kältekreisprozess, Komponenten verschiedener Kälteanlagen, Auswahl des Verdichters je Anwendungsfall, Feuchteregelung, Rückkühlsysteme und indirekte freie Kühlung
    • Kältebilanz für den Rechnerraum aus inneren und äußeren Lasten aufstellen, PUE-Wert, Kühlvarianten nach Energieeffizienz bewerten, Außenluftvolumenstrom bestimmen
    • Abwärmenutzung: Nahwärmeversorgung und ihre Einbindepunkte beurteilen, Ausblick auf wassergekühlte Prozessoren
  3. Die gewählte Versorgungsstruktur bestimmt Verfügbarkeit und Redundanzpfade im Rechenzentrum, und die Komponenten von der Mittelspannung bis zur Steckdosenleiste müssen als ein System geplant werden. Das Modul verbindet Netzform, Netzqualität und Hauptkomponenten zur Auslegung nach EN 50600-2-2.

    • Versorgungsstrukturen: Allgemein-, Sicherheits- und USV-Versorgung entlang der Versorgungswege; Netzsysteme TN-S, TN-C, TN-C-S, TT und IT und ihre Wirkung auf EMV, Sicherheit und Verfügbarkeit; das TN-S-Netz als Zielnetz mit Trennung von N und PE und Grenzwerten am zentralen Erdungspunkt
    • Netzqualität: Umgebungsklassen nach EN 61000-2-4, Spannungseinbrüche, Oberschwingungen und Frequenzabweichungen; Mess- und Automatisierungstechnik, Speicher und USV als Voraussetzung stabiler Netzqualität in volatilen Versorgungsstrukturen
    • Hauptkomponenten: Mittelspannungsschaltanlage mit Druckentlastung, Auslegung und Parallelschaltung von Transformatoren, Niederspannungshauptverteilung mit Selektivität, Störlichtbogensicherheit und Einschubtechnik, Stromschienen und Steckdosenleisten im durchgängigen TN-S-Netz mit EMV-Konzept
    • Netzersatzanlage: Aufgaben, Regelleistung, Lastverlauf, Minderlast und Treibstofflogistik; USV statisch und dynamisch mit Selektivität, Autonomiezeit, Energieeffizienz und Redundanzkonzepten wie 3N/2
  4. Batterien altern mit Temperatur und Zyklen, Fehlerströme lassen sich erkennen, bevor sie zu Abschaltung oder Brand führen, und ohne Erdung und Potentialausgleich gibt es weder Personenschutz noch Störsicherheit. Das Modul behandelt die drei Themen, die über Lebensdauer, Verfügbarkeit und Sicherheit der Stromversorgung entscheiden.

    • Batteriearten für USV-Systeme (VRLA, VLA), Einfluss von Zeit, Temperatur und Zyklenzahl auf die Lebensdauer; Lithium-Ionen-Batterien mit eigenen Lösch- und Schutzkonzepten
    • Batteriespeicher im Megawattbereich: modularer Aufbau, Leistung und Energieinhalt, Alterung, Verlust- und Standby-Leistung in der Effizienzbetrachtung
    • DGUV Vorschrift 3: Verzicht auf Abschaltungen bei ortsfesten Anlagen durch permanente Differenzstromüberwachung (RCM) nach EN/IEC 62020; Zusammenhang von RCM, RCD, Brandschutz und Verfügbarkeit
    • Erdung und Potentialausgleich: Betriebs-, Schutz- und Funktionserder, Erdungsanlage und vermaschter Potentialausgleich, verstärkte Schutzleiter, Anforderungen nach DIN VDE 0100-540 und EN 50310, Umsetzung an Schränken, Gestellen und Türen
  5. Ohne Messung gibt es keine belastbare Kennzahl und keinen Nachweis von Energieeffizienz. Das Modul zeigt, welche Größen im Rechenzentrum zu messen sind, wie daraus der PUE nach EN 50600-4-2 entsteht und wie Energiemanagement nach CLC/TR 50600-99-1 zu Verbesserungen führt.

    • Messgrößen im Rechenzentrum: elektrische Größen, Temperatur, Luftfeuchte, Druck, VOC und Wetterdaten; Durchflussmessung mit Ultraschall und statistische Werte zur Bestimmung von Anlagen
    • EN 50600-4-2: der PUE als Kennzahl zur eingesetzten Energie, Kategorien und Messpunkte je Verteilungsebene; Messkonzept nach EN 50600 als Basis vergleichbarer Kennzahlen
    • Digitalisierung der Infrastruktur: Anforderungen aus SLO und SLA wie Differenzstromgrenzwerte, Transienten und Temperatur im Kaltgang durch systematisches Monitoring einhalten
    • CLC/TR 50600-99-1: empfohlene Praktiken über Gebäude, mechanische und elektrische Einrichtungen, Rechnerraum, Racks, IT und Software; Monitoring elektrischer Energie bei Neubau und Sanierung; Beispiel Umluftkühlgeräte; CLC/TS 50600-5-1 als Reifegradmodell für das Energiemanagement
  6. Das Energieeffizienzgesetz setzt den rechtlichen Rahmen für Monitoring und Effizienz von Rechenzentren in Deutschland; Sensorik und maschinelles Lernen liefern Werkzeuge, ihn zu erfüllen. Das Modul schließt mit den Pflichten des Gesetzes und einer Live-Demonstration zur KI‑gestützten Steuerung der Klimatechnik.

    • Energieeffizienzgesetz: Anforderungen an Rechenzentren, Monitoring und Kennzahlen als Beitrag zu den Vorgaben, Leitfaden zu den Datenpunkten im Rechenzentrumsregister
    • Sensorik im Kalt- und Warmgang, an Leistungsmessgeräten, Kältemaschinen und Wetterstation als Datengrundlage für Modelle des maschinellen Lernens
    • Prädiktive Wartung, Prozesssteuerung, Anomalieerkennung, automatisierte Qualitätskontrolle von SLAs und Energieoptimierung; Einsparpotenziale KI‑gestützter Klimatechnik und Werkzeuge, sie für software- und KI‑gestützte Maßnahmen zu bewerten
    • Live-Demonstration eines KI‑Werkzeugs für Rechenzentren

Normbezug und Praxis

Normen, Gesetze, Verordnungen

Das Seminar behandelt diese Normteile, Gesetze und Verordnungen:

EN 50600‑2‑2 Stromversorgung und Stromverteilung

Konformität (Abschnitt 4), funktionelle Elemente Quellen, Geräte und Pfade (Abschnitt 5), allgemeine Anforderungen und Verfügbarkeitsklasse (Abschnitt 6), Spannungsqualität, Messpunkte nach Granularitätsniveau (Abschnitt 8)

EN 50600‑2‑3 Regelung der Umgebungsbedingungen

Funktionelle Elemente in Versorgung und Verteilung, Anforderungen an Auslegung und Außenbedingungen, Grenzwerte für Zulufttemperatur, Luftfeuchte und Luftqualität im Rechnerraum, Messung von Temperatur, Durchfluss und Wärmeabfuhr (Abschnitt 8)

EN 50600‑4‑2

Kennzahl zur eingesetzten Energie (PUE), Kategorien und Messpunkte

CLC/TR 50600‑99‑1

Empfohlene Praktiken für Energiemanagement und Energieeffizienz; die Inhalte sind in CLC/TS 50600-5-1 überführt

CLC/TS 50600‑5‑1

Reifegradmodell für Energiemanagement und Umweltverträglichkeit

EN 61000‑2‑4

Umgebungsklassen der Netzqualität

DIN VDE 0100‑410

Schutzmaßnahmen im IT-System (Netzform)

DIN VDE 0100‑540

Erdung, Schutz- und Funktionspotentialausgleich

EN 50310

Telekommunikations-Potentialausgleich

EN/IEC 62020

Differenzstrom-Überwachungsgeräte (RCM)

DGUV Vorschrift 3

Wiederholungsprüfung ortsfester Anlagen

Energieeffizienzgesetz (EnEfG)

Pflichten für Rechenzentren, Rechenzentrumsregister

Seminarraum vor Beginn eines Präsenzseminars

Ablauf und Voraussetzungen

Wie läuft das Seminar ab?

Zwei Formate, ein Preis

Fünf Seminartage, in Präsenz oder als Live-Webinar. In beiden Formaten lernen Sie dieselben Inhalte zum selben Preis; Sie wählen bei der Anmeldung das Format, das zu Ihrem Kalender passt.

Seminarzeiten und Unterlagen

Der erste Seminartag beginnt üblicherweise um 10 Uhr, die Folgetage um 9 Uhr; Seminarende ist gegen 17 Uhr, am fünften Tag gegen 13 Uhr. Die Unterlagen erhalten Sie als PDF in der Sprache der Durchführung.

Rechenpraxis

Klimatechnik und Energieversorgung erklären Referenten aus dem jeweiligen Fachgebiet. Ein Teil der Zeit ist Rechenpraxis: In Übungen wenden Sie die Formeln auf Anlagen und Anlagenteile an, die Lösungen werden gemeinsam durchgesprochen.

Präsenz

Bei Präsenzseminaren sind Getränke, Kaffee und Mittagessen enthalten, und es bleibt Zeit für den Austausch mit den anderen Teilnehmern und den Referenten, die aus der Praxis kommen.

Prüfung und Zertifikat

Nach dem Seminar erhalten Sie per E-Mail den Link zur Online-Prüfung und haben eine Woche Zeit, sie abzulegen. Mit Bestehen erhalten Sie das Seminarzertifikat, unbegrenzt gültig und öffentlich verifizierbar; Unterlagen und Zertifikat finden Sie im DCE Campus.

Voraussetzungen: Grundlagenseminar empfohlen

Empfohlen ist das Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen oder vergleichbares Wissen über Gewerke, Verfügbarkeitsklassen und die Grundlagen von Klima- und Elektrotechnik im Rechenzentrum, weil dieses Seminar auf diesem Stand aufsetzt. Im Ausbildungsweg Data Center Specialist folgt es auf Planen und Realisieren eines Rechenzentrums; die Reihenfolge mit Data Center Operations – Professional ist frei. Die Rechenübungen setzen technisches Grundverständnis voraus; Formeln und Diagramme werden im Seminar eingeführt.

Teilnehmerstimmen

Was Teilnehmer über dieses Seminar sagen

  • „Für RZ-Planungsbeteiligte bietet der Kurs wertvolle und tiefgreifende Einblicke in alle Facetten der Planung. Das Kursmaterial erlaubt es, die Themen gezielt nachzuschlagen und in Entscheidungsprozessen einzusetzen. Das Gesamtpaket des Kurses bietet maximalen Wissenstransfer zwischen Veranstalter, Referenten und Teilnehmern.“

    Teilnehmer

    Öffentliche Verwaltung (Landesbau) · Teilnahme 2023

Aus den Feedbackbögen der Teilnehmer, veröffentlicht mit ihrer Einwilligung; gekürzt, sonst im Wortlaut.

Qualitätssicherung durch Ihr Feedback

Jedes Seminar der DCE academy wird systematisch ausgewertet. Am Ende des Seminars, beim Videokurs nach der letzten Lektion, bitten wir Sie im DCE Campus um eine kurze Bewertung von etwa zwei Minuten: zu Ihrem Weiterbildungsbedarf, zur Methodik, zu Stoffmenge und Aufbau, zu den Unterlagen, zu den Referenten und zur Organisation. Drei Monate später fragen wir per E‑Mail nach, wie gut sich das Gelernte in Ihrer Praxis anwenden lässt. Den E‑Mails können Sie jederzeit widersprechen.

Wir werten die Ergebnisse je Seminar aus, und sie fließen in die Weiterentwicklung von Inhalten, Unterlagen und Referenten ein. Anregungen und Beschwerden können Sie jederzeit an contact@dce-academy.com richten. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Eingangsbestätigung und spätestens nach zehn Werktagen eine Antwort.

Termine und Anmeldung

Termin und Format wählen

Gleiche Inhalte, gleicher Preis, gleiches Zertifikat in jedem Format.

6.990 € netto je Teilnehmer, in jedem Format

Seminartermine

  • Präsenz · Frankfurt am Main · Deutsch

    Ausgebucht

  • Live‑Webinar · online · Englisch

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  • Präsenz · Frankfurt am Main · Deutsch

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  • Live‑Webinar · online · Englisch

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  • Präsenz · Frankfurt am Main · Deutsch

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Kein passender Termin oder mehrere Teilnehmende aus einem Unternehmen? Thomas Wawra berät Sie zu Terminen, Formaten und Rahmenverträgen.

Vor der Anmeldung

Häufige Fragen

Empfohlen, nicht Pflicht. Die Grundlagen stellen den Stand in Klima- und Elektrotechnik her, auf dem dieses Seminar aufsetzt. Wer das aus Ausbildung und Praxis mitbringt, kann direkt einsteigen; im Ausbildungsweg Data Center Specialist ist Deep Dive – Energieversorgung & Klimatisierung das vierte von vier Seminaren, die Reihenfolge mit Data Center Operations – Professional ist frei.

Die Physik und die Auslegung dahinter: Wärmeübertragung, Strömung und Druckverlust, Ventile, Pumpen und hydraulischer Abgleich, Luftzustände im h,x-Diagramm, Kälteerzeugung und Kältekreisprozess, Kältebilanz, Kühlvarianten nach Energieeffizienz, Außenluftvolumenstrom und Abwärmenutzung. In Rechenübungen wenden Sie das Gelernte selbst an.

Die Versorgungsstruktur aus Allgemein-, Sicherheits- und USV-Versorgung, Netzformen und Netzqualität, die Hauptkomponenten von der Mittelspannungsschaltanlage über Transformator, Niederspannungshauptverteilung und Netzersatzanlage bis zur USV, Batteriespeicher, Differenzstromüberwachung, Erdung und Potentialausgleich sowie die Messpunkte nach EN 50600-2-2.

Regelmäßig, vor allem im Klimateil. In Übungen rechnen Sie Auslegungen selbst nach; die Formeln und Diagramme werden im Seminar eingeführt, die Lösungen gemeinsam durchgesprochen. Vorausgesetzt wird technisches Grundverständnis.

Ja, aus Sicht der beiden Gewerke. Die Versorgungsstruktur bestimmt die Redundanzpfade der Stromversorgung, USV-Anlagen werden mit Redundanzkonzepten wie 3N/2 geplant, und nach EN 50600-2-2 und 2-3 müssen Stromversorgung und Regelung der Umgebungsbedingungen die für das Rechenzentrum gewählte Verfügbarkeitsklasse tragen. Die Herleitung der Verfügbarkeitsklasse aus der Geschäftsrisikoanalyse ist Thema des Seminars Planen und Realisieren eines Rechenzentrums.

Als Live-Webinar ja: Präsenz und Live-Webinar vermitteln dieselben Inhalte zum selben Preis, mit denselben Übungen, derselben Prüfung und demselben Zertifikat; Sie wählen das Format bei der Anmeldung. Als Videokurs wird das Seminar derzeit nicht angeboten. Auf Englisch findet es als Live-Webinar statt; die Präsenztermine finden auf Deutsch statt. Sprache und Format stehen bei jedem Termin.

Ja. Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller; im Seminar findet kein Produktvertrieb statt. Ihr Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen.

Nach bestandener Prüfung das Seminarzertifikat der DCE academy. Den Link zur Online-Prüfung erhalten Sie nach dem Seminar per E-Mail und haben eine Woche Zeit. Das Zertifikat gilt unbegrenzt, lässt sich öffentlich verifizieren und zählt als eines der vier Seminare für das Zertifikat Data Center Specialist; wer Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen, Planen und Realisieren eines Rechenzentrums und Data Center Operations – Professional bereits abgeschlossen hat, schließt damit den Ausbildungsweg ab.

Kontakt

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Wenn Sie vorher hineinschauen möchten, vereinbaren wir einen Besuch bei einem Präsenzseminar.

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