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Seminar für Energiemanager, Rechenzentrumsleiter, Facility Manager und Auditoren

Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 für Rechenzentren nach § 12 EnEfG

Vom Gesetzestext zum wirksamen Energiemanagement: was das EnEfG von Rechenzentren verlangt und wie ein System nach DIN EN ISO 50001 es nachweisbar erfüllt

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Auf einen Blick

In drei Tagen lernen Sie, welche Pflichten das Energieeffizienzgesetz Betreibern von Rechenzentren auferlegt und wie Sie ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 aufbauen, das diese Pflichten erfüllt: vom Anwendungsbereich über Kennzahlen, Messkonzept und Maßnahmen bis zum internen Audit.

Danach zeigen Sie Auditoren, Kunden und Behörden Nachweise, statt sie zu suchen.

  • Vom Gesetz zum System

    Das Seminar führt in drei Tagen vom Rechtsrahmen zur Auditfähigkeit: Welche Pflichten das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) Betreibern von Rechenzentren auferlegt, wie die DIN EN ISO 50001 aufgebaut ist und wie daraus ein Energiemanagementsystem für ein Rechenzentrum entsteht, mit Anwendungsbereich, Energieteam, wesentlichen Energieeinsätzen, Energieleistungskennzahlen, Messkonzept, Maßnahmen und Wirtschaftlichkeitsbewertung.

  • Audit und Zertifizierung

    Den Abschluss bilden internes Audit, Managementbewertung und der Weg zur Zertifizierung.

  • Ein Fallbeispiel als roter Faden

    Ein durchgehendes Fallbeispiel verbindet die Module; Sie arbeiten in Übungen und an Auditfragen, und die Referenten bringen den Stand aus laufenden Projekten mit.

Warum Energiemanagement nach ISO 50001?

Das Energieeffizienzgesetz verpflichtet Betreiber von Rechenzentren ab 300 Kilowatt nicht redundanter Nennanschlussleistung seit dem 1. Juli 2025 zu einem Energie- oder Umweltmanagementsystem; als Energiemanagementsystem gilt ein System nach DIN EN ISO 50001.

Ein Auditor fragt nicht, ob Sie Energie gespart haben. Er fragt, ob Sie zeigen können, dass Ihr System funktioniert.

Genau dort setzt das Seminar an. Es folgt dem Aufbau der DIN EN ISO 50001 von Kapitel 4 bis 10 und übersetzt jede Anforderung in eine Entscheidung für das Rechenzentrum: Kühlung, USV, IT-Last, Beschaffung, Betrieb. Das erspart Ihnen ein Energiemanagementsystem, das im Zertifizierungsaudit nicht trägt, und schützt Sie vor Nachweisen, die Sie im Prüfungsfall suchen statt zeigen. Zugleich macht es Investitionen in Effizienz begründbar, nach der Wirtschaftlichkeitsbewertung, die das Gesetz für Umsetzungspläne verlangt.

Validierung oder Zertifizierung

Seit dem 1. Januar 2026 muss das Energie- oder Umweltmanagementsystem ab 1 Megawatt validiert oder zertifiziert sein, bei Rechenzentren öffentlicher Träger ab 300 Kilowatt, bei Betreibern von Informationstechnik ab 500 Kilowatt. Das Gesetz verlangt dabei mehr als ein Handbuch: kontinuierliche Messungen der wesentlichen Komponenten und Maßnahmen, die die Energieeffizienz laufend verbessern.

Bußgeld und Novelle

Wer das System nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig einrichtet, handelt ordnungswidrig; der Bußgeldrahmen reicht bis 100.000 Euro (EnEfG vom 13. November 2023, §§ 3, 12, 19). Eine Novellierung des Energieeffizienzgesetzes ist in der Diskussion; das Seminar geht darauf ein und diskutiert den Stand zum Seminartermin.

Was der Auditor sehen will

Wo die Grenze des Anwendungsbereichs liegt, welche Energieeinsätze wesentlich sind, woher die Zahlen kommen, gegen welche Ausgangsbasis Sie vergleichen und welche Maßnahme welche Einsparung erklärt.

Von der Zählerliste zum System

Ein durchgehendes Fallbeispiel zeigt, wie aus Zählerlisten, Stromrechnungen und einem PUE-Wert im Dashboard ein steuerbares System wird, und warum ein Rechenzentrum weniger Strom verbrauchen und trotzdem einen schlechteren PUE haben kann.

Für wen

Für wen ist das Seminar gedacht?

Energie- und Umweltbeauftragte sowie Energiemanager

die das Energiemanagementsystem für ein Rechenzentrum aufbauen, pflegen oder zur Zertifizierung führen.

Rechenzentrumsleiter und Betriebsverantwortliche

die die Pflichten aus dem Energieeffizienzgesetz verantworten und gegenüber Geschäftsführung und Behörden nachweisen.

Facility Manager und Techniker der Gebäudetechnik

die Kälte, Stromverteilung, Zähler und Messkonzept betreiben und die Daten für Kennzahlen liefern.

IT-Verantwortliche und Administratoren

deren Serverstrategie, Workloads und Lastverteilung die IT-Energie und damit jede Kennzahl bestimmen.

Qualitätsmanager und interne Auditoren

die ein bestehendes Managementsystem um Energie erweitern oder das interne Audit vorbereiten.

Nachhaltigkeits- und Compliance-Verantwortliche

in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen mit eigenem Rechenzentrum, die Berichts- und Informationspflichten zusammenführen.

Berater und Auditoren

die Rechenzentren bei Aufbau und Prüfung eines Energiemanagementsystems begleiten.

Vorkenntnisse in Managementsystemen sind nicht erforderlich; wer ISO 9001 oder ISO 14001 kennt, findet die gleiche Struktur wieder. Kenntnisse der Gewerke eines Rechenzentrums helfen bei den Übungen; wer sie aufbauen will, findet sie im Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen.

Referenten und Belege

Referenten aus laufenden Projekten

Die Referenten dieses Seminars kommen aus der Praxis; was sie lehren, haben sie in eigenen Rechenzentrumsprojekten angewendet. Welche Referenten einen Termin halten, hängt von Termin und Format ab; die Inhalte sind dieselben.

Herstellerunabhängig

Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller. Ihr einziges Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen. Produktvertrieb findet im Seminar nicht statt.

Normungsarbeit aus erster Hand

Die DCE academy ist exklusiver Sponsor der ISO/IEC-22237-Arbeitsgruppe und wird über jedes Treffen des Normenausschusses und dessen Inhalte informiert. Änderungen an EN 50600 und ISO/IEC 22237 fließen in die Seminare ein, oft Monate vor der Veröffentlichung. Mitglied der German Datacenter Association.

Sponsor Arbeitsgruppe ISO/IEC 22237
Siegel Data Center Specialist
Partner der German Datacenter Association
Schulungen seit 2007
für Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren
Mehr als 1.000 Teilnehmer
mit Zertifikat der DCE academy
Mehr als 25 Experten
im Referentenkreis
97 % der Teilnehmer
bewerten ihr Seminar mit gut oder sehr gut (Teilnehmerfeedback 2023–2026)

Was Sie mitnehmen

Nach dem Seminar können Sie

  1. die Pflichten des Energieeffizienzgesetzes für Ihr Rechenzentrum einordnen: Anwendungsbereich und Schwellen, Fristen, Messpflicht, Validierung oder Zertifizierung, Informationspflicht und Bußgeldrahmen, und den Stand der Novellierung bewerten;

  2. Aufbau und Anforderungen der DIN EN ISO 50001 (Kapitel 4 bis 10, PDCA-Zyklus) erklären, sie von ISO 9001, ISO 14001 und ISO/IEC 27001 abgrenzen und in ein bestehendes Managementsystem integrieren;

  3. Anwendungsbereich und Grenzen des Energiemanagementsystems für Ihr Rechenzentrum festlegen, interessierte Parteien und Anforderungen erfassen, Energiepolitik, Rollen und Energieteam aufsetzen;

  4. eine energetische Bewertung durchführen: wesentliche Energieeinsätze bestimmen, Energieleistungskennzahlen und energetische Ausgangsbasis festlegen, Datenplan und Messkonzept nach den Anforderungen des EnEfG aufbauen und einen PUE-Wert richtig einordnen;

  5. Energieziele und Aktionspläne formulieren, Maßnahmen nach DIN EN 17463 wirtschaftlich bewerten und in Umsetzungspläne nach EnEfG überführen;

  6. Energieeffizienz in Betrieb, Beschaffung und Auslegung verankern, damit neue Entscheidungen die Energieziele nicht aushebeln;

  7. interne Audits planen und durchführen, die Managementbewertung vorbereiten, mit Abweichungen umgehen und den Ablauf der Zertifizierung vom ersten Zertifizierungsaudit bis zum Rezertifizierungsaudit kennen.

Inhalte

Sechs Module

Die sechs Module folgen dem Weg vom Gesetz zum auditfähigen System: vom Rechtsrahmen über den Aufbau der Norm und des Systems zu Energieanalyse, Maßnahmen und Betrieb, bis zu Audit und Zertifizierung.

  1. Das Energieeffizienzgesetz kennt zwei Wege in die Pflicht zum Energiemanagementsystem: über den Gesamtendenergieverbrauch des Unternehmens und über die Nennanschlussleistung des Rechenzentrums. Das Modul ordnet die Pflichten, Fristen und Nachweise ein und zeigt, wie sie sich im Unternehmen umsetzen lassen.

    • Energieeffizienzgesetz (EnEfG): Begriffe Rechenzentrum und Betreiber, Pflicht zum Energie- oder Umweltmanagementsystem, kontinuierliche Messungen, Validierung und Zertifizierung, Ausnahmen (§§ 3, 8, 12)
    • Umsetzungspläne für wirtschaftliche Endenergieeinsparmaßnahmen und die Wirtschaftlichkeitsbewertung nach DIN EN 17463 (§ 9); Informationspflicht und Energieeffizienzregister (§ 13, Anlage 3); Bußgeldvorschriften (§ 19)
    • Weitere Gesetze und Verordnungen im Überblick: Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G), Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), Energiesteuergesetz (EnergieStG); Förder- und Entlastungsregelungen, die ein Energiemanagementsystem voraussetzen
    • Novellierung des Energieeffizienzgesetzes in der Diskussion: Stand und Auswirkungen zum Seminartermin
  2. Die DIN EN ISO 50001 ist eine Norm für Managementsysteme, keine Technikvorschrift: Sie fordert Prozesse, die die energiebezogene Leistung verbessern, nicht nur Dokumente. Das Modul erklärt die Struktur und grenzt sie von anderen Managementsystemen ab.

    • Aufbau nach der High Level Structure: Kapitel 4 bis 10, PDCA-Zyklus, wesentliche Anforderungen und Nachweise
    • Abgrenzung und Synergien: ISO 9001 (Qualität), ISO 14001 (Umwelt), ISO/IEC 27001 (Informationssicherheit); Integration in bestehende Strukturen und Prozesse
    • Normenfamilie: DIN ISO 50004 (Einführung und Aufrechterhaltung), DIN EN ISO 50005 (phasenweise Umsetzung; im EnEfG als vereinfachtes Energiemanagementsystem definiert), DIN ISO 50006 (Energieleistungskennzahlen und Ausgangsbasen), DIN ISO 50015 (Messung und Verifizierung)
  3. Ohne Führung bleibt das Energiemanagement ein Projekt einer einzelnen Person; mit Führung wird es ein Managementsystem. Das Modul legt das Spielfeld fest und verteilt die Verantwortung.

    • Kontext der Organisation: interne und externe Themen, interessierte Parteien und ihre Anforderungen (Kunden, Behörden, Vermieter, Netzbetreiber)
    • Anwendungsbereich und Grenzen: was das System behandelt und wo es aufhört; Steuerungsbefugnis als Prüffrage; begründete Ausschlüsse; Übung am Fallbeispiel
    • Führung und Energiepolitik; Rollen, Verantwortlichkeiten und Kommunikationswege zwischen Energiemanager, Geschäftsführung, Facility Management, IT, Einkauf, Controlling und Compliance; das Energieteam als Nachweis von Führung
    • Dokumentation und Prozessintegration im Unternehmen
  4. Das Gesetz verlangt kontinuierliche Messungen der wesentlichen Komponenten; die Norm verlangt Kennzahlen, die zum Energieeinsatz passen und eine belastbare Ausgangsbasis haben. Das Modul führt von der Zählerliste zur energetischen Bewertung.

    • Energieverbraucher im Rechenzentrum identifizieren und priorisieren: Kühlung und Klimatisierung, USV und Stromverteilung, IT-Komponenten, Lastverteilung und Virtualisierung
    • Energetische Bewertung: wesentliche Energieeinsätze (SEU), relevante Variablen, Energieleistungskennzahlen (EnPI), energetische Ausgangsbasis (EnB), Normalisierung und Datenplan
    • Messsysteme und Messkonzept: welche Zähler, welche Messpunkte, welche Datenwege; PUE als Kennzahl nach EN 50600-4-2 und als Meldegröße; Monitoring und Reporting
    • Typische Einsparpotenziale: effiziente Kühlung, Energiemonitoring, Leistungsoptimierung; Praxisbeispiele; Einblick in ein Energiemanagement-Werkzeug
  5. Eine Maßnahme allein ist noch kein Energiemanagement: Jede braucht Verantwortliche, Termin, erwartete Einsparung, Investition und eine Wirksamkeitsprüfung. Das Modul verbindet Ziele, Aktionspläne und Wirtschaftlichkeit mit dem täglichen Betrieb.

    • Energieziele nach dem SMART-Prinzip; Aktionspläne mit Maßnahmen, Zeitplan, Verantwortlichkeiten und Budget; Kontrolle und Bewertung der Wirksamkeit
    • Wirtschaftlichkeitsbewertung nach DIN EN 17463 (VALERI) und ihre Rolle für Umsetzungspläne nach EnEfG; Aktionspläne der Norm gegenüber Umsetzungsplänen des Gesetzes
    • Betrieb, Auslegung und Beschaffung: Temperatur- und Feuchtevorgaben, Kältestrategie, Wartung, Änderungen im Rechenzentrum; energiebezogene Beschaffung von USV, Transformatoren, Kälteanlagen, Lüftern und Pumpen
    • Einsparungen mit Maßnahmen begründen: umgesetzte Maßnahmen als Nachweis der Verbesserung; Dokumentation auch nachträglich
  6. Ein Audit prüft nicht, ob Energie gespart wurde, sondern ob das System wie geplant umgesetzt ist, die Normanforderungen erfüllt und wirkt. Das Modul bereitet auf interne und externe Audits vor und schließt den Verbesserungskreis.

    • Audittypen und ihr Zweck: internes Audit, Zertifizierungsaudit in zwei Stufen, Überwachungs- und Rezertifizierungsaudit, Energieaudit nach EDL-G und DIN EN 16247
    • Interne Audits vorbereiten und durchführen: Auditziele, Unabhängigkeit des Auditors, Auditprotokoll, Nachbereitung; typische Auditorenfragen zu Kennzahlen, Datenlücken und Maßnahmenstatus
    • Ablauf der Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001: Voraudit, Hauptaudit, Überwachungsaudit; Zusammenarbeit mit der Zertifizierungsstelle; Nachweise, die externe Auditoren erwarten
    • Managementbewertung als Entscheidungsgrundlage der obersten Leitung; Umgang mit Abweichungen, Korrekturmaßnahmen, Maßnahmenverfolgung und kontinuierliche Verbesserung

Normbezug und Praxis

Normen, Gesetze, Verordnungen

Das Seminar behandelt diese Normteile, Gesetze und Verordnungen:

Energieeffizienzgesetz (EnEfG)

Begriffe (§ 3), Energie- oder Umweltmanagementsysteme für Unternehmen (§ 8), Umsetzungspläne (§ 9), Abschnitt 4 für Rechenzentren (§§ 11 bis 13: Energieverbrauchseffektivität, Energie- und Umweltmanagementsysteme, Informationspflicht und Energieeffizienzregister mit Anlage 3), Bußgeldvorschriften (§ 19); Novellierung in der Diskussion, Stand zum Seminartermin

DIN EN ISO 50001

Energiemanagementsysteme – Anforderungen

DIN ISO 50004, DIN EN ISO 50005, DIN ISO 50006, DIN ISO 50015

Normenfamilie: Einführung, phasenweise Umsetzung, Kennzahlen und Ausgangsbasen, Messung und Verifizierung

DIN EN 17463 (VALERI)

Wirtschaftlichkeitsbewertung von Energieeffizienzmaßnahmen, Grundlage der Umsetzungspläne nach EnEfG

ISO 9001, ISO 14001, ISO/IEC 27001

benachbarte Managementsysteme

DIN EN 16247

Energieaudit

EN 50600‑4‑2

PUE (Energieverbrauchseffektivität)

EN 50600‑4-x

weitere Kennzahlen der Reihe, die das EnEfG für die Informationspflicht heranzieht

Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G)

Energieaudit, im Überblick

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

im Überblick

Energiesteuergesetz (EnergieStG)

im Überblick

Seminarraum vor Beginn eines Präsenzseminars

Ablauf und Voraussetzungen

Wie läuft das Seminar ab?

Drei Tage in Präsenz

Drei Seminartage in Präsenz. Der erste Seminartag beginnt üblicherweise um 10 Uhr, die Folgetage um 9 Uhr; Seminarende ist gegen 17 Uhr.

Fallbeispiel und Übungen

Kurze Inputs wechseln mit Übungen, Auditfragen und Diskussionen; ein durchgehendes Fallbeispiel eines Rechenzentrums zieht sich durch alle drei Tage, vom Rechtsrahmen bis zum internen Audit. Ein Praxisblock behandelt Messtechnik und gibt Einblick in ein Energiemanagement-Werkzeug.

Unterlagen und Austausch

Die Unterlagen erhalten Sie als PDF in der Sprache der Durchführung. Getränke, Kaffee und Mittagessen sind enthalten, und es bleibt Zeit für den Austausch mit den anderen Teilnehmern und den Referenten, die aus der Praxis kommen.

Prüfung und Zertifikat

Nach dem Seminar erhalten Sie per E-Mail den Link zur Online-Prüfung und haben eine Woche Zeit, sie abzulegen. Mit Bestehen erhalten Sie das Seminarzertifikat, unbegrenzt gültig und öffentlich verifizierbar; Unterlagen und Zertifikat finden Sie im DCE Campus.

Voraussetzungen: keine

Vorkenntnisse in Managementsystemen sind nicht nötig; wer ISO 9001 oder ISO 14001 kennt, findet die gleiche Struktur wieder. Kenntnisse der Gewerke eines Rechenzentrums helfen bei den Übungen; wer sie aufbauen will, findet sie im Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen.

Qualitätssicherung durch Ihr Feedback

Jedes Seminar der DCE academy wird systematisch ausgewertet. Am Ende des Seminars, beim Videokurs nach der letzten Lektion, bitten wir Sie im DCE Campus um eine kurze Bewertung von etwa zwei Minuten: zu Ihrem Weiterbildungsbedarf, zur Methodik, zu Stoffmenge und Aufbau, zu den Unterlagen, zu den Referenten und zur Organisation. Drei Monate später fragen wir per E‑Mail nach, wie gut sich das Gelernte in Ihrer Praxis anwenden lässt. Den E‑Mails können Sie jederzeit widersprechen.

Wir werten die Ergebnisse je Seminar aus, und sie fließen in die Weiterentwicklung von Inhalten, Unterlagen und Referenten ein. Anregungen und Beschwerden können Sie jederzeit an contact@dce-academy.com richten. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Eingangsbestätigung und spätestens nach zehn Werktagen eine Antwort.

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Vor der Anmeldung

Häufige Fragen

Ja, wenn es unter das Energieeffizienzgesetz fällt: Betreiber von Rechenzentren ab 300 Kilowatt nicht redundanter Nennanschlussleistung müssen seit dem 1. Juli 2025 ein Energie- oder Umweltmanagementsystem betreiben; ab 1 Megawatt (öffentliche Träger ab 300 Kilowatt, Betreiber von Informationstechnik ab 500 Kilowatt) muss es seit dem 1. Januar 2026 validiert oder zertifiziert sein. Als Energiemanagementsystem gilt ein System nach DIN EN ISO 50001, als Alternative ein Umweltmanagementsystem nach EMAS. Stand: EnEfG vom 13. November 2023; eine Novellierung ist in der Diskussion und wird im Seminar besprochen. Am ersten Tag prüfen Sie, welche Pflichten für Ihr Rechenzentrum gelten.

Das Gesetz verpflichtet, die Norm beschreibt das System: Das EnEfG verweist für das Energiemanagementsystem ausdrücklich auf die DIN EN ISO 50001 und verlangt zusätzlich kontinuierliche Messungen, Effizienzmaßnahmen und eine jährliche Informationspflicht. Die Norm liefert dafür die Struktur: Anwendungsbereich, Führung, energetische Bewertung, Kennzahlen, Betrieb, Audit und Verbesserung. Das Seminar behandelt beides zusammen, damit das System die gesetzlichen Nachweise von Anfang an mitliefert.

Ja, über die Methode: Sie lernen, die wesentlichen Energieeinsätze Ihres Rechenzentrums zu bestimmen, Kennzahlen und Ausgangsbasis festzulegen, Maßnahmen nach DIN EN 17463 wirtschaftlich zu bewerten und ihre Wirkung nachzuweisen. Typische Einsparpotenziale bei Kühlung, Monitoring und Leistungsoptimierung werden an Praxisbeispielen behandelt. Die technische Vertiefung der Gewerke gehört in die Seminare Deep Dive – Energieversorgung & Klimatisierung und Nachhaltigkeit & Effizienz im Rechenzentrum.

Ja, aus Sicht des Betreibers: Sie lernen den Ablauf der Zertifizierung in zwei Stufen, Überwachungs- und Rezertifizierungsaudits, die Nachweise, die externe Auditoren erwarten, und wie Sie mit internen Audits und Managementbewertung die Prüfung vorbereiten. Das Seminar zertifiziert Ihr System nicht; das tut eine Zertifizierungsstelle.

Nein. Vorkenntnisse in Managementsystemen sind nicht nötig; wer ISO 9001 oder ISO 14001 kennt, erkennt die gleiche Struktur. Kenntnisse der Gewerke eines Rechenzentrums helfen bei den Übungen; das Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen vermittelt sie in drei Tagen.

Die Tiefe im Managementsystem. Nachhaltigkeit & Effizienz im Rechenzentrum behandelt in fünf Tagen Regulierung, Kennzahlen, Technik und Abwärme und führt in Energie- und Umweltmanagementsysteme ein. Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 konzentriert sich in drei Tagen auf den Aufbau, den Betrieb und die Auditfähigkeit des Energiemanagementsystems, das das Energieeffizienzgesetz von Rechenzentren verlangt.

Derzeit nicht angeboten; das Seminar findet als Präsenzseminar auf Deutsch statt, Englisch auf Anfrage. Die Termine mit Ort stehen unter Termine und Anmeldung.

Ja. Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller; im Seminar findet kein Produktvertrieb statt. Ihr Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen.

Nach bestandener Prüfung das Seminarzertifikat der DCE academy. Den Link zur Online-Prüfung erhalten Sie nach dem Seminar per E-Mail und haben eine Woche Zeit. Das Zertifikat gilt unbegrenzt und lässt sich öffentlich verifizieren. Es bescheinigt Ihre Qualifikation; es ist keine Zertifizierung Ihres Energiemanagementsystems.

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