Seminar für Betriebsverantwortliche, IT-Leiter, Servicemanager und Auditoren
Data Center Operations – Professional
Betrieb und Management eines Rechenzentrums: Prozesse, Konzepte, Kennzahlen und eine Simulation des Servicemanagements aus der Praxis
Auf einen Blick
In fünf Tagen lernen Sie, wie ein Rechenzentrum nach EN 50600-3-1 betrieben und gesteuert wird: von der Systemarchitektur und den Ressourcen über Betriebskonzepte, Servicemanagement, Wartung und Change bis zu den Kennzahlen, mit denen Sie Resilienz und Energieeffizienz messen.
Danach begründen Sie Betriebsentscheidungen mit Prozessen und Zahlen, gegenüber Geschäftsführung, Kunden und Auditoren.
Der Betrieb als System
Das Seminar behandelt den Betrieb eines Rechenzentrums als System: Sichtweisen und Systemgrenzen, Stakeholder und Bedarf, die Ressourcen Infrastruktur und Personal, die Konzeptlandschaft aus Nutzungs-, Sicherheits- und Betriebskonzept und Business Continuity Management.
Prozesse und Kennzahlen
Dazu kommen das Servicemanagement nach EN 50600-3-1 mit Störungs-, Änderungs- und Kapazitätsmanagement, Betreiberkonzepte, Wartungs- und Change-Prozesse sowie Kennzahlen für Resilienz nach ISO/IEC TS 22237-31 und den Design-PUE nach EN 50600-4-2.
Simulation in jedem Format
Die Referenten kommen aus der Praxis; in einer Simulation des Servicemanagements, in jedem Format, erleben Sie, wie die Prozesse ineinandergreifen.
Das Betriebsseminar
Es ist das dritte Seminar des Ausbildungswegs Data Center Specialist und das Seminar für alle, die ein Rechenzentrum verantworten, betreiben oder als Dienstleister betreuen.
Warum Data Center Operations?
Der Betrieb ist die längste Phase im Lebenszyklus eines Rechenzentrums.
Wer den Betrieb nach den Prozessen der EN 50600-3-1 organisiert, entscheidet nach einheitlichen Kriterien statt aus Routine.
Das erspart Ihnen ungeplante Ausfälle durch ungeprüfte Eingriffe und schützt Sie vor Auditfeststellungen, die sich aus fehlender Dokumentation von Wartung und Änderungen ergeben. Das Seminar geht vom Rechenzentrum als System aus: Welche Sichtweisen, Stakeholder und Bedarfe bestimmen die Architektur, welche Ressourcen an Infrastruktur und Personal tragen sie, welche Konzepte halten den Betrieb zusammen. Darauf bauen die Betriebs- und Managementprozesse nach EN 50600-3-1 auf, das Betreiberkonzept, Wartungs- und Change-Prozess und die Kennzahlen, mit denen sich Resilienz nach ISO/IEC TS 22237-31 und Energieeffizienz als Design-PUE messen lassen.
Monate im Bau, Jahre im Betrieb
Was in Planung und Bau in Monaten entschieden wird, trägt die Betriebsorganisation über Jahre: Störungen beheben, Änderungen freigeben, Kapazität vorhalten, Wartung planen, Kennzahlen berichten.
Die Prozesse der Norm
Die EN 50600-3-1 legt die Prozesse für den Betrieb fest. Ein Rechenzentrum entspricht ihr nur, wenn es die Betriebs- und Managementprozesse der Norm umsetzt und den PUE überwacht. Genau dort setzt das Seminar an.
Einführung mit wachsendem Reifegrad
Wer Prozesse und Kennzahlen in eine bestehende Organisation einführt, tut das nach EN 50600-3-1 Schritt für Schritt, als eigenen Prozess mit wachsendem Reifegrad.
Für wen
Für wen ist das Seminar gedacht?
Betriebsverantwortliche und Facility Manager
von Rechenzentren, die Prozesse, Wartung und Kennzahlen nach EN 50600-3-1 verantworten.
Technische Leiter und Administratoren
der Rechenzentrumsinfrastruktur, die Änderungen freigeben und Störungen beheben.
IT-Leiter, IT-Operationsmanager und IuK-Verantwortliche
die die Schnittstelle zwischen IT, Facility Management und Fachbereichen organisieren.
Prozess- und Servicemanager
im Rechenzentrumsumfeld, die SLAs, Kostenmodelle und Berichtswesen gestalten.
Systemarchitekten und Infrastrukturplaner mit Betriebsverantwortung
die Architekturentscheidungen aus dem Betrieb heraus begründen.
Betreiber von Colocation- und Hosting-Rechenzentren, IT-Dienstleister und Behörden
die den Betrieb als Dienstleistung gegenüber Kunden und Nutzern nachweisen.
Auditoren und Zertifizierer
die Betriebsprozesse und Betriebskonzepte gegen die EN 50600-3-1 prüfen.
Empfohlen sind die Seminare Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen und Planen und Realisieren eines Rechenzentrums oder vergleichbares Wissen über Gewerke, Verfügbarkeitsklassen und den Aufbau der EN 50600; die Simulation und die Übungen setzen dieses Wissen voraus. Betriebserfahrung hilft, ist aber keine Bedingung.
Referenten und Belege
Referenten aus laufenden Projekten
Die Referenten dieses Seminars kommen aus der Praxis; was sie lehren, haben sie in eigenen Rechenzentrumsprojekten angewendet. Welche Referenten einen Termin halten, hängt von Termin und Format ab; die Inhalte sind dieselben.
Linus Felder
Chef Einsatzkritische Infrastrukturen und Luftwaffensysteme · Schweizer Armee, Kommando Cyber
Georg Foraita
gfc – consulting&more
Solution Architect DataCenter · Schneider Electric GmbH
Thomas Grüschow
Lead Auditor EN50600 / ISO/IEC22237 · TÜV SÜD Industrie Service GmbH
Geschäftsführender Inhaber · Stromdrazer Consultant
Chief Education & Alliance Officer · DCE academy
Herstellerunabhängig
Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller. Ihr einziges Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen. Produktvertrieb findet im Seminar nicht statt.
Normungsarbeit aus erster Hand
Die DCE academy ist exklusiver Sponsor der ISO/IEC-22237-Arbeitsgruppe und wird über jedes Treffen des Normenausschusses und dessen Inhalte informiert. Änderungen an EN 50600 und ISO/IEC 22237 fließen in die Seminare ein, oft Monate vor der Veröffentlichung. Mitglied der German Datacenter Association.
- Schulungen seit 2007
- für Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren
- Mehr als 1.000 Teilnehmer
- mit Zertifikat der DCE academy
- Mehr als 25 Experten
- im Referentenkreis
- 97 % der Teilnehmer
- bewerten ihr Seminar mit gut oder sehr gut (Teilnehmerfeedback 2023–2026)
Was Sie mitnehmen
Nach dem Seminar können Sie
ein Rechenzentrum als System beschreiben, mit den Sichtweisen operativ, funktional und konstruktiv, mit Systemgrenzen und Betrachtungsebenen, und eine Stakeholder- und Bedarfsanalyse als Grundlage der Systemarchitektur durchführen;
die Ressourcen Infrastruktur und Personal nach den Planungsprinzipien der EN 50600 (Redundanz, Fehlertoleranz, Skalierbarkeit, Instandhaltbarkeit) und mit Rollenbeschreibungen und RASCI-Matrix organisieren;
Betriebskonzepte erstellen und pflegen und die Konzeptlandschaft aus Nutzungs-, Sicherheits- und Betriebskonzept und Business Continuity Management mit Prozessen, Rollen und Verantwortlichkeiten verbinden;
die betrieblichen Prozesse und Managementprozesse der EN 50600-3-1 einordnen, vom Störfall- und Änderungsmanagement bis zum Dienstleistungsniveau-Management, und den Betreiber als Dienstleister mit SLAs und Kostenmodellen aufstellen;
Wartung als Instandhaltung nach DIN 31051 und EN 13306 planen, von reaktiv bis voraussagend, und Eigen- und Fremdwartung über Prozesse steuern;
einen Change-Prozess mit Risikobewertung, Klassifizierung von Standard- bis Major-Change, Checklisten und Vier-Augen-Prinzip einführen;
Resilienz mit Kennzahlen nach ISO/IEC TS 22237-31 bewerten (Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Fehlerrate, Single und Double Points of Failure) und den Design-PUE nach EN 50600-4-2 berechnen, als Grundlage für SLAs, Variantenvergleich und Ersatzteilplanung.
Seminar 3 von 4 im Ausbildungsweg Data Center Specialist
Nach den bestandenen Prüfungen aller vier Seminare erhalten Sie das Zertifikat Data Center Specialist. Dieses Seminar ist einzeln buchbar.
Inhalte
Sechs Module
Die sechs Module folgen dem Aufbau eines Rechenzentrumsbetriebs: vom Rechenzentrum als System über Ressourcen und Konzepte zu den Prozessen nach EN 50600-3-1, den Kennzahlen und der Betriebsorganisation mit Wartung und Change.
Jede Änderung im System wirkt auf andere Komponenten; wer ein Rechenzentrum betreibt, muss es als System mit Grenzen und Schnittstellen verstehen. Das Modul führt von den Sichtweisen der Systemarchitektur über die Stakeholder-Analyse zur Bedarfsanalyse als Ausgangspunkt jeder Systementwicklung.
- Sichtweisen operativ, funktional und konstruktiv; Abstraktion, Zerlegung und Schnittstellen; Systemgrenzen und Betrachtungsebenen von N-2 bis N+2; die 7er-Regel zur Strukturierung komplexer Systeme
- Stakeholder als externe Systeme und Einflussfaktoren: Identifikation über Interviews, Workshops und Marktanalysen, Gruppierung und Priorisierung, Darstellung in Diagrammen und Hierarchien
- Bedarfsanalyse: Bedarfe aus Stakeholdern ableiten, Anforderungen erheben, vereinfachen, formalisieren und nachverfolgen; Validierung mit der Frage „Haben wir das richtige System gebaut?“
- Werkzeuge zur Bedarfsaufnahme in der Übung; Iteration als Prinzip der Analyse
Ressourcen sind endlich; Infrastruktur und Personal müssen geplant, dokumentiert und priorisiert werden. Das Modul verbindet die Planungsprinzipien der EN 50600 mit der Organisation der Teams im Betrieb.
- Abhängigkeiten zwischen Ressourcen; Planungsprinzipien nach EN 50600: Redundanz, Fehlertoleranz, Skalierbarkeit, Robustheit, Instandhaltbarkeit, Schlichtheit, Nachhaltigkeit
- Ganzheitliche Planung und Worst-Case-Ansatz als Basis für Auslegung und Risikobetrachtung; Ressourcenmanagement als gepflegte Dokumentation
- Organisation der Personalressourcen: Teams, Aufgaben- und Verantwortungsbereiche, Rollenbeschreibungen und Jobprofile als lebende Dokumente
- RASCI-Matrix gegen Überschneidungen und Lücken in der Verantwortung; Soft Skills in technischen Rollen: Kundenorientierung, Zusammenarbeit, analytisches Denken
Nutzung, Sicherheit, Betrieb und Business Continuity Management bilden zusammen das Rückgrat eines stabilen Rechenzentrumsbetriebs. Das Modul zeigt, wie Betriebskonzepte entstehen, wie sie sich von anderen Vorgabedokumenten abgrenzen und wie sie als Steuerungsinstrument für Sicherheit, Qualität und Verfügbarkeit wirken.
- Nutzen von Konzepten für Betriebsstabilität, Optimierung und Auditierbarkeit; Grob- und Feinkonzept im Lebenszyklus; phasenweise Entwicklung von der Projektierung bis zum laufenden Betrieb
- Grundprinzipien und Best Practices der Konzepterstellung: Aufbau, Formalien, Dokumentation; Abgrenzung zu Normen, Regelungen und Weisungen, damit nichts doppelt geregelt wird
- Konzeptlandschaft: Nutzungskonzept, Sicherheitskonzept als Grundlage des Notfallhandbuchs, Betriebskonzept mit Abläufen, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen, Business Continuity Management als strategische Ergänzung
- Integration von Prozessen, Rollen und Verantwortlichkeiten mit RACI- oder DEBI-Matrix; laufende Überprüfung, Anpassung und Reporting
Die EN 50600-3-1 ist der normative Rahmen für die Betriebs- und Managementprozesse eines Rechenzentrums; der Betreiber ist Dienstleister gegenüber IT, Fachbereichen und Kunden. Das Modul verbindet die Prozesse der Norm mit ITIL-Praxis, einer Simulation des Servicemanagements und den Lean-Prinzipien für Projekte im Rechenzentrumsumfeld.
- Service Lifecycle mit Strategy, Design, Transition und Operation; die vier Perspektiven People, Products, Processes, Partners; Zusammenarbeit von IT-, Facility- und Business-Organisation
- Betriebliche Prozesse und Managementprozesse nach EN 50600-3-1: Störungs- und Änderungsmanagement als Kernprozesse, proaktive Kapazitäts-, Verfügbarkeits- und Sicherheitsplanung, transparente SLAs und Kostenmodelle, kontinuierliche Verbesserung
- Simulation des Servicemanagements: Managementprozesse erlebbar und messbar machen; Servicemanagement als Organisationsentwicklung von „Chaos“ zu „Optimiert“
- Projektmanagement mit Lean Construction: die fünf Lean-Prinzipien, Verbindlichkeit im Promise-Cycle, Last Planner System mit Meilenstein- und Phasenplanung, 6-Wochen-Vorschau und Kennzahlenanalyse
Resilienz ist messbar: Die ISO/IEC TS 22237-31 mit ihrem europäischen Gegenstück CLC/TS 50600-4-31 schafft eine einheitliche Grundlage, um die Betriebsrobustheit eines Rechenzentrums mit Kennzahlen zu bewerten. Das Modul führt Architektur-, Design- und Betriebsparameter zu Kennzahlen zusammen und ergänzt sie um den Design-PUE nach EN 50600-4-2.
- Dependability: Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit, Fehlertoleranz, Verfügbarkeit; Failure gegenüber Fault; die Kennzahlen Availability, Reliability und Failure Rate; Toleranz gegenüber Single und Double Points of Failure
- Berechnung von Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit über Reihen- und Parallelschaltungen (Boolesche Modelle); objektive Vergleichbarkeit verschiedener Designs
- Anwendung: Variantenvergleich und Designbewertung, Schwachstellen- und Risikoanalyse, SLAs auf Basis messbarer Resilienz-Metriken, Kapazitäts-, Ersatzteil- und Präventionsplanung
- Design-PUE nach EN 50600-4-2: Systematik der Berechnung, Zusammenhang von IT-Last, USV, Kühlung und Gebäudelasten, Berechnungsschritte und Messpunkte; Benchmarking zwischen Standorten und Konzepten
Verfügbarkeit, Risiko und Kosten hängen direkt von der Betriebsorganisation ab. Das Modul behandelt Betreibermodelle und Steuerung, Wartung als strategischen Prozess nach DIN 31051 und EN 13306 und den Change-Prozess, ohne den kein Eingriff in bestehende Systeme erfolgt.
- Betreiber- und Organisationsmodelle: Eigenbetrieb und Fremdbetrieb, Rollen und Verantwortlichkeiten, Abhängigkeiten zwischen Verfügbarkeitsklasse, Personalstruktur, SLA und Risiko; Steuerung mit DCIM, Kennzahlen und Berichtswesen
- Instandhaltung nach DIN 31051 und EN 13306: Wartung, Inspektion, Instandsetzung, Verbesserung; Strategien reaktiv, präventiv, zustandsorientiert und voraussagend
- Wartungspläne mit Zeitfenstern und Risikobewertung; Eigen- und Fremdwartung; Dokumentation und Nachverfolgung für Compliance und Auditfähigkeit
- Change-Management: Risikobewertung und Klassifizierung vor jedem Eingriff, Standard-, Minor-, Signifikant- und Major-Change, Checklisten, Vier-Augen-Prinzip, Verknüpfung mit Wartung und Betriebssicherheit
Normbezug und Praxis
Normen, Gesetze, Verordnungen
Das Seminar behandelt diese Normteile, Gesetze und Verordnungen:
EN 50600‑3‑1 Management und Betrieb
Betriebliche Prozesse (Betriebs-, Störfall-, Änderungs-, Konfigurations- und Kapazitätsmanagement), Managementprozesse (Verfügbarkeit, Sicherheit, Energie, Produktlebenszyklus, Kosten, Rechenzentrumsstrategie, Dienstleistungsniveau, Kunden), Konformitätsbedingungen, Prozesseinführung und Reifegrad; die Inbetriebnahme vertieft das Seminar Planen und Realisieren eines Rechenzentrums
EN 50600‑1 Allgemeine Konzepte
Planungsprinzipien und Verfügbarkeitsklassen als Bezug für Ressourcen, Betreiberkonzept und Resilienz
ISO/IEC TS 22237‑31
Leistungskennzahlen für die Resilienz: Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Fehlerrate, Single und Double Points of Failure, Resilienzniveaus
CLC/TS 50600‑4‑31
Europäisches Gegenstück der ISO/IEC TS 22237-31 (Technische Spezifikation, als DIN-Vornorm)
EN 50600‑4‑2
Kennzahl zur eingesetzten Energie (PUE) und Design-PUE
DIN 31051
Grundlagen der Instandhaltung
EN 13306
Begriffe der Instandhaltung
ITIL
Best Practices für das Servicemanagement, ergänzt um ISO/IEC-Best-Practices (nicht rechenzentrumsspezifisch)
RASCI-, RACI- und DEBI-Matrix
Methoden für Verantwortlichkeiten
Lean Construction und Last Planner System
Projektmethode (nicht normativ)

Ablauf und Voraussetzungen
Wie läuft das Seminar ab?
Zwei Formate, ein Preis
Fünf Seminartage, in Präsenz oder als Live-Webinar. In beiden Formaten lernen Sie dieselben Inhalte zum selben Preis; Sie wählen bei der Anmeldung das Format, das zu Ihrem Kalender passt.
Seminarzeiten und Unterlagen
Der erste Seminartag beginnt üblicherweise um 10 Uhr, die Folgetage um 9 Uhr; Seminarende ist gegen 17 Uhr, am fünften Tag gegen 13 Uhr. Die Unterlagen erhalten Sie als PDF in der Sprache der Durchführung.
Übungen und Simulation
Mehrere Referenten teilen sich die fünf Tage nach Themen auf. Ein Teil der Zeit sind Übungen und die Simulation des Servicemanagements, in jedem Format; die Berechnung von Resilienz-Kennzahlen und Design-PUE lernen Sie Schritt für Schritt.
Präsenz
Bei Präsenzseminaren sind Getränke, Kaffee und Mittagessen enthalten, und es bleibt Zeit für den Austausch mit den anderen Teilnehmern und den Referenten, die aus der Praxis kommen.
Prüfung und Zertifikat
Nach dem Seminar erhalten Sie per E-Mail den Link zur Online-Prüfung und haben eine Woche Zeit, sie abzulegen. Mit Bestehen erhalten Sie das Seminarzertifikat, unbegrenzt gültig und öffentlich verifizierbar; Unterlagen und Zertifikat finden Sie im DCE Campus.
Voraussetzungen: Grundlagen und Planen und Realisieren empfohlen
Empfohlen sind die Seminare Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen und Planen und Realisieren eines Rechenzentrums oder vergleichbares Wissen über Gewerke, Verfügbarkeitsklassen und den Aufbau der EN 50600, weil die Simulation und die Übungen darauf aufbauen. Erfahrung im Betrieb eines Rechenzentrums hilft, ist aber keine Bedingung.
Teilnehmerstimmen
Was Teilnehmer über dieses Seminar sagen
„Eine hervorragende Weiterbildungsserie mit absoluten Fachleuten als Dozenten!“
Teilnehmer Telekommunikation · Teilnahme 2023
„Der Kurs war äußerst fesselnd und lehrreich. Die qualifizierten Dozenten, praxisnahen Fallbeispiele und die Möglichkeit, in Gruppen zu arbeiten, haben mir geholfen, die Theorie besser zu verstehen. Ich kann diesen Kurs uneingeschränkt weiterempfehlen.“
Cédric Martinez RZ-Verantwortlicher · Aveniq AG · Teilnahme 2023
Aus den Feedbackbögen der Teilnehmer, veröffentlicht mit ihrer Einwilligung; gekürzt, sonst im Wortlaut.
Qualitätssicherung durch Ihr Feedback
Jedes Seminar der DCE academy wird systematisch ausgewertet. Am Ende des Seminars, beim Videokurs nach der letzten Lektion, bitten wir Sie im DCE Campus um eine kurze Bewertung von etwa zwei Minuten: zu Ihrem Weiterbildungsbedarf, zur Methodik, zu Stoffmenge und Aufbau, zu den Unterlagen, zu den Referenten und zur Organisation. Drei Monate später fragen wir per E‑Mail nach, wie gut sich das Gelernte in Ihrer Praxis anwenden lässt. Den E‑Mails können Sie jederzeit widersprechen.
Wir werten die Ergebnisse je Seminar aus, und sie fließen in die Weiterentwicklung von Inhalten, Unterlagen und Referenten ein. Anregungen und Beschwerden können Sie jederzeit an contact@dce-academy.com richten. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Eingangsbestätigung und spätestens nach zehn Werktagen eine Antwort.
Termine und Anmeldung
Termin und Format wählen
Gleiche Inhalte, gleicher Preis, gleiches Zertifikat in jedem Format.
6.990 € netto je Teilnehmer, in jedem Format
Seminartermine
Kein passender Termin oder mehrere Teilnehmende aus einem Unternehmen? Thomas Wawra berät Sie zu Terminen, Formaten und Rahmenverträgen.
Vor der Anmeldung
Häufige Fragen
Empfohlen, nicht Pflicht. Die Simulation und die Übungen setzen voraus, dass Sie Gewerke, Verfügbarkeitsklassen und den Aufbau der EN 50600 kennen. Wer das aus der Praxis mitbringt, kann direkt einsteigen; im Ausbildungsweg Data Center Specialist ist Data Center Operations – Professional das dritte von vier Seminaren.
Die Betriebs- und Managementprozesse der Norm und wie sie im Alltag zusammenwirken: Betriebs-, Störfall-, Änderungs-, Konfigurations- und Kapazitätsmanagement, dazu Verfügbarkeits-, Sicherheits-, Energie-, Kosten-, Kunden- und Dienstleistungsniveau-Management. Sie lernen, wie Betriebskonzepte, Betreibermodelle, Wartungspläne und Change-Prozesse aussehen, die diese Prozesse tragen, und wie Sie Prozesse und Kennzahlen Schritt für Schritt in eine bestehende Organisation einführen.
Betriebliche Prozesse wie Betriebs-, Störfall-, Änderungs- und Kapazitätsmanagement und Managementprozesse von der Rechenzentrumsstrategie bis zum Kundenmanagement; dazu gehört die Überwachung des PUE. Das Seminar erklärt jeden dieser Prozesse mit seinen Kennzahlen und zeigt, in welcher Reihenfolge eine Organisation sie einführt.
Mit Kennzahlen nach ISO/IEC TS 22237-31 und ihrem europäischen Gegenstück CLC/TS 50600-4-31: Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Fehlerrate, ergänzt um die Zahl der Single und Double Points of Failure und ein definiertes Resilienzniveau. Die Werte werden aus dem Resilienzmodell der Infrastruktur über Reihen- und Parallelschaltungen berechnet; damit lassen sich Designvarianten vergleichen und SLAs auf messbare Größen stützen. Das Seminar vermittelt die Methodik und ihre Anwendung.
Ja. Die Zusammenarbeit von IT, Facility Management und Fachbereichen ist Inhalt des Seminars, ebenso die Rolle des Betreibers als Dienstleister. Technische Grundlagen der Gewerke sollten Sie mitbringen; dafür empfehlen wir das Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen.
Als Live-Webinar ja: Präsenz und Live-Webinar vermitteln dieselben Inhalte zum selben Preis, mit derselben Prüfung und demselben Zertifikat; Sie wählen das Format bei der Anmeldung. Als Videokurs wird das Seminar derzeit nicht angeboten. Die Präsenztermine finden auf Deutsch statt; welcher Termin in welchem Format und welcher Sprache stattfindet, zeigen die Seminartermine.
Ja. Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller; im Seminar findet kein Produktvertrieb statt. Ihr Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen.
Nach bestandener Prüfung das Seminarzertifikat der DCE academy. Den Link zur Online-Prüfung erhalten Sie nach dem Seminar per E-Mail und haben eine Woche Zeit. Das Zertifikat gilt unbegrenzt, lässt sich öffentlich verifizieren und zählt als eines von vier Seminaren für das Zertifikat Data Center Specialist; das Seminar Deep Dive – Energieversorgung & Klimatisierung können Sie davor oder danach besuchen.
