Seminar für alle, die im oder für das Rechenzentrum arbeiten
Rechenzentrum Führerschein
In einem Tag verstehen, wie ein Rechenzentrum funktioniert: Gewerke, Verfügbarkeit, Zutritt und die Verhaltensregeln, die Betreiber erwarten
Auf einen Blick
In einem Tag lernen Sie, was ein Rechenzentrum ausmacht, welche Gewerke darin zusammenwirken, warum Verfügbarkeit jede Regel bestimmt und wie Zutritt, Aufenthalt und Arbeiten im Rechenzentrum geregelt sind.
Danach wissen Sie, was hinter jeder Tür steht und was der Betreiber von Ihnen erwartet.
Wie ein Rechenzentrum funktioniert
Das Seminar erklärt in einem Tag, was ein Rechenzentrum ist und wie es funktioniert: die Definition nach EN 50600, die Arten von Rechenzentren, die Gewerke Gebäude, Energieversorgung, Klimatisierung, Brandschutz, Sicherheitstechnik, Monitoring und Verkabelung sowie das Prinzip der Verfügbarkeit, das alle Regeln im Rechenzentrum begründet.
Zutritt und Verhalten
Den Abschluss bilden Zutritt, Verhaltensregeln und die Themen einer Sicherheitseinweisung.
Für alle, die dort arbeiten
Das Seminar richtet sich an alle, die im oder für das Rechenzentrum arbeiten, ohne dass es ihr Fachgebiet ist.
Warum ein Rechenzentrum Führerschein?
Ein Rechenzentrum ist nach EN 50600 nicht über seine Größe definiert, sondern über seinen Zweck: Es nimmt die Einrichtungen für Datenverarbeitung, Datenspeicherung und Datenübertragung auf, zusammen mit allen Infrastrukturen für Stromversorgung, Klimatisierung und Sicherung, die die geforderte Dienstverfügbarkeit gewährleisten.
Deshalb hängt im Rechenzentrum alles an der Verfügbarkeit: Jedes Gewerk trägt dazu bei, und ein Eingriff in eines von ihnen wirkt auf das Ganze.
Das Seminar vermittelt das Verständnis für dieses System in einem Tag auf Einsteigerniveau: verständlich ohne Vorwissen, in der Sprache der Praxis, mit Raum für Fragen jederzeit. Es schließt mit einer Online-Prüfung und einem Zertifikat ab.
Zutritt nach Schutzklassen
Betreiber regeln den Zutritt deshalb in Schutzklassen und beschränken ihn auf das für den Betrieb erforderliche Minimum, nach Bereich, Zeit, Personal und Wissen (EN 50600-2-5). Verhaltensregeln und Sicherheitseinweisungen dienen demselben Ziel: Personen- und Sachschäden vermeiden und den hochverfügbaren IT-Betrieb sichern, während Besucher und Fremdfirmen im Haus sind.
Mindestqualifikation gefragt
Wer im Rechenzentrum montiert, wartet, reinigt, liefert, bewacht oder Geräte ein- und ausbaut, bewegt sich in genau diesem System. Betreiber, vor allem im Colocation-Umfeld, verlangen von Fremdfirmen deshalb zunehmend eine Mindestqualifikation, die über die Sicherheitseinweisung vor Ort hinausgeht: ein Verständnis dafür, was ein Rechenzentrum ist, wie seine Gewerke zusammenwirken und warum die Regeln so sind, wie sie sind.
Von Betreibern gebucht
Viele Betreiber buchen den Rechenzentrum Führerschein selbst für ihre Fremdfirmen, andere verlangen das Zertifikat von ihren Subunternehmern als Nachweis.
Weniger Wartezeit, eine gemeinsame Sprache
Der Führerschein erspart Ihnen und dem Betreiber Rückfragen und Wartezeit beim Zutritt und schützt vor Störungen im laufenden Betrieb, die ein einzelner Handgriff am falschen Gerät auslösen kann. Und er gibt Ihnen die Sprache, mit der Techniker, Betreiber und Kunden über Rechenzentren sprechen.
Für wen
Für wen ist das Seminar gedacht?
Techniker und Monteure der Gewerke (Elektro, Klima, Brandschutz, Verkabelung)
die Wartungs- und Installationsarbeiten im Rechenzentrum ausführen, ohne dass das Rechenzentrum ihr Fachgebiet ist.
Dienstleister mit Zutritt
etwa Reinigung, Logistik und Anlieferung sowie Facility-Management-Dienstleister, die regelmäßig im Rechenzentrum arbeiten.
Sicherheitspersonal und Wachdienste
die Zutritt kontrollieren, Bereiche begehen und im Ereignisfall richtig reagieren müssen.
IT-Techniker und Support-Mitarbeiter externer Unternehmen
die Geräte in Racks ein- und ausbauen und die Regeln des Betreibers kennen müssen.
Neue Mitarbeiter von Betreibern und Rechenzentrumsdienstleistern
die vom ersten Tag an wissen sollen, was hinter jeder Tür steht.
Marketing, Personal und Vertrieb im Rechenzentrumsumfeld
die über Rechenzentren sprechen und schreiben, ohne darin zu arbeiten.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer tiefer in Gewerke, Verfügbarkeitsklassen und Kennzahlen gehen will, findet das im dreitägigen Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen.
Referenten und Belege
Referenten aus laufenden Projekten
Die Referenten dieses Seminars kommen aus der Praxis; was sie lehren, haben sie in eigenen Rechenzentrumsprojekten angewendet. Welche Referenten einen Termin halten, hängt von Termin und Format ab; die Inhalte sind dieselben.
Herstellerunabhängig
Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller. Ihr einziges Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen. Produktvertrieb findet im Seminar nicht statt.
Normungsarbeit aus erster Hand
Die DCE academy ist exklusiver Sponsor der ISO/IEC-22237-Arbeitsgruppe und wird über jedes Treffen des Normenausschusses und dessen Inhalte informiert. Änderungen an EN 50600 und ISO/IEC 22237 fließen in die Seminare ein, oft Monate vor der Veröffentlichung. Mitglied der German Datacenter Association.
- Schulungen seit 2007
- für Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren
- Mehr als 1.000 Teilnehmer
- mit Zertifikat der DCE academy
- Mehr als 25 Experten
- im Referentenkreis
- 97 % der Teilnehmer
- bewerten ihr Seminar mit gut oder sehr gut (Teilnehmerfeedback 2023–2026)
Was Sie mitnehmen
Nach dem Seminar können Sie
erklären, was ein Rechenzentrum nach EN 50600 ausmacht, welche Arten es gibt (vom Unternehmens- und Colocation-Rechenzentrum bis zu Edge, Cloud und KI) und warum nicht die Größe, sondern Zweck und geforderte Verfügbarkeit entscheiden;
die Gewerke und Systeme eines Rechenzentrums benennen, Gebäude, Energieversorgung, Klimatisierung, Brandschutz, Sicherheitstechnik, Monitoring, Verkabelung und Racks, und ihre Schnittstellen zuordnen;
Verfügbarkeit und Redundanz einordnen, von N, N+1 und 2N bis zu den vier Verfügbarkeitsklassen der EN 50600, und erklären, warum es hundert Prozent Verfügbarkeit nicht gibt;
die Zonierung eines Rechenzentrums und die Schutzklassen nach EN 50600-2-5 lesen und verstehen, warum Zutritt nach dem Grundsatz „nur wer muss“ geregelt ist;
die Grundlagen von Energieversorgung und Klimatechnik erläutern, von den fünf Sicherheitsregeln der Elektrotechnik über USV und Netzersatzanlage bis zu Kältekreislauf, Freikühlung und Kalt- und Warmgang-Einhausung;
die drei Bereiche des Brandschutzes unterscheiden und die Aufgaben von Gebäudeleittechnik und Rechenzentrums-Managementsystemen (DCIM) einordnen;
Verhaltensregeln und Sicherheitseinweisungen befolgen: was im Rechenzentrum nicht gestattet ist, wie ein Zutrittsprozess abläuft und welche Themen eine Sicherheitseinweisung umfasst.
Inhalte
Vier Module
Die vier Module führen vom Begriff zum Verhalten: was ein Rechenzentrum ist und warum Verfügbarkeit alles bestimmt, welche Gewerke darin zusammenwirken, wie Energieversorgung und Klimatechnik arbeiten und welche Regeln daraus für Zutritt und Aufenthalt folgen.
Ein einzelnes Rack kann ein Rechenzentrum sein, wenn es die geforderte Verfügbarkeit und Sicherung erfüllt; entscheidend sind Zweck und Bedeutung für das Geschäft, nicht Fläche oder Stromverbrauch. Das Modul legt die Begriffe, die Arten von Rechenzentren und die Logik von Verfügbarkeit und Zonierung.
- Definition nach EN 50600-1: zentraler Ort für Informationstechnik und Telekommunikation mit allen Einrichtungen für Stromversorgung, Klimatisierung und Sicherung; Arten von Rechenzentren (Unternehmens-, Colocation-, Hosting-, Hyperscale-Rechenzentrum; Cloud, Edge; HPC und KI) und ihre konkurrierenden Anforderungen
- Verfügbarkeit aus Sicht des Nutzers: „Five Nines“, die Konzepte N, N+1 und 2N, serielle und parallele Redundanz, Redundanzebenen von Gewerk bis Bauteil, die vier Verfügbarkeitsklassen der EN 50600-1
- Standort und Gebäude: Standortfaktoren, Zonierung und Schutzklassen 1 bis 4 nach EN 50600-2-5, Widerstandsklassen der Gebäudehülle nach DIN EN 1627, Raumlayout von innen nach außen, Zugang „nur wer muss“, Anforderungen an Boden und Doppelboden
Ein Rechenzentrum besteht aus Gebäude, Energieversorgung, Klimatisierung, Brandschutz, Sicherheitstechnik, Monitoring, Verkabelung und Racks, und aus den Menschen, die darin arbeiten. Das Modul zeigt jedes Gewerk mit seinen Teilsystemen und den Schnittstellen zu den Nachbargewerken, in Grundrissen und Funktionsschemata.
- Gewerke und Systeme: Aufgaben, Teilsysteme und Schnittstellen; wie ein Rechenzentrum in Plänen und Schemata dargestellt wird
- Brandschutz: Brandvermeidung, Branderkennung und Brandbekämpfung als drei Bereiche; Rauchmelder und Rauchansaugsysteme, Brandschottung, Löschmedien von Inertgasen bis zu chemischen Löschgasen
- Monitoring und Management: Gebäudeleittechnik mit Feld-, Automations- und Managementebene, Rechenzentrums-Managementsysteme (DCIM) mit Überwachung, Alarmierung, Asset-Datenbank und Auswertungen im Zeitverlauf
- Verkabelung: Punkt-zu-Punkt und strukturierte Verkabelung, Anordnung der Verteiler, Verlegeprinzipien und Trennabstände; warum der Doppelboden in erster Linie der Luftführung dient und nicht durch Installationen verstellt werden darf
Energieversorgung und Klimatechnik sind die beiden bestimmenden Gewerke eines Rechenzentrums. Das Modul erklärt beide von den physikalischen Grundlagen bis zu den Komponenten, denen Sie im Rechenzentrum begegnen, und beginnt mit den Sicherheitsregeln für den Umgang mit elektrischen Anlagen.
- Elektrotechnik: die fünf Sicherheitsregeln; Spannung, Strom, Leistung und Wirkleistungsfaktor; das Versorgungssystem mit 400 Volt und 50 Hertz
- Das System Energieversorgung: Transformator, Niederspannungshauptverteilung, Netzersatzanlage, unterbrechungsfreie Stromversorgung mit ihren Klassifizierungen; Differenzstromüberwachung und Selektivität von Schutzeinrichtungen; Darstellung in Grundrissen und Schemata
- Klimatechnik: Ziele und Aufgaben für den IT-Betrieb, Temperaturbereiche für Rechnerräume nach ASHRAE, der Kältekreislauf aus Kompressor, Verflüssiger, Entspannung und Verdampfer, Direktverdampfer- und Kaltwassersysteme
- Energieeffizienz in der Kühlung: Freikühlung, EC-Ventilatoren, Kalt- und Warmgang-Einhausung und die konsequente Trennung von Kalt- und Warmluft bis in das Rack
Hausordnungen, Verhaltensregeln und Sicherheitseinweisungen haben ein Ziel: Personen- und Sachschäden vermeiden und den hochverfügbaren Betrieb sichern, während Besucher und Fremdfirmen im Rechenzentrum sind. Das Modul zeigt, was üblicherweise gilt, wie Zutritt geregelt wird und was eine Sicherheitseinweisung umfasst.
- Ziele von Verhaltensregeln und Sicherheitseinweisungen; vertragliche und gesetzliche Grundlagen des ordnungsgemäßen Betriebs
- Was im Rechenzentrum in der Regel nicht gestattet ist: Rauchen und offenes Feuer, Essen und Trinken, Foto- und Filmaufnahmen, Musikhören, Taschen und Rucksäcke, Brandlasten, unautorisierte Arbeiten und unautorisierter Zugang zu IT-Räumen und Gefährdungsbereichen
- Zuständigkeit und Zutrittsprozess: Antrag, Freigabe, Anmeldung, Einweisung unmittelbar vor der Begehung, schriftliche Bestätigung und Dokumentation; warum die Freigabe Tage bis Wochen dauern kann
- Themen der Sicherheitseinweisung: Zutritt, Vereinzelung und Schleusen, Trennung von Facility Management und IT, Warenanlieferung, Unfallverhütungsvorschriften, Löschanlagen, Ausweise, Fluchtwege, Videoüberwachung, Biometrie; Beispiele aus den Richtlinien von Colocation-Betreibern
Normbezug und Praxis
Normen, Gesetze, Verordnungen
Das Seminar behandelt diese Normteile, Gesetze und Verordnungen:
EN 50600‑1 Allgemeine Konzepte
Begriff Rechenzentrum; Verfügbarkeitsklassen, Schutzklassen und Befähigung zur Energieeffizienz als Klassifikation
EN 50600‑2‑5 Sicherungssysteme
vier Schutzklassen gegen unbefugten Zugang, gestaffelte Sicherheitsebenen
EN 50600‑2‑1 Gebäudekonstruktion
Rahmen des Gewerks Gebäude
EN 50600‑2‑2 Stromversorgung und Stromverteilung
Rahmen des Gewerks Energieversorgung
EN 50600‑2‑3 Regelung der Umgebungsbedingungen
Rahmen des Gewerks Klimatisierung
EN 50600‑2‑4 Infrastruktur der Telekommunikationsverkabelung
Rahmen des Gewerks Verkabelung
EN 50600‑3‑1 Management und Betrieb
Prozesse für Zutritt, Besucher und Anlieferungen
ISO/IEC 22237
internationale Fassung der Reihe
DIN EN 1627
Widerstandsklassen der Gebäudehülle
ASHRAE
Temperaturempfehlungen für Rechnerräume
Unfallverhütungsvorschriften
Thema der Sicherheitseinweisung
Fünf Sicherheitsregeln der Elektrotechnik
Umgang mit elektrischen Anlagen

Ablauf und Voraussetzungen
Wie läuft das Seminar ab?
Ein Tag als Live-Webinar
Ein Seminartag als Live-Webinar; die Uhrzeiten stehen bei jedem Termin. Sie nehmen von Ihrem Arbeitsplatz aus teil.
Auf Einsteigerniveau
Kurze Inputs wechseln mit Beispielen aus Rechenzentren, Plänen und Schemata und den Fragen der Teilnehmer, die jederzeit willkommen sind. Alles findet auf Einsteigerniveau statt: ohne technisches Vorwissen verständlich, in der Sprache der Praxis.
Unterlagen
Die Unterlagen erhalten Sie als PDF in der Sprache der Durchführung.
Prüfung und Zertifikat
Nach dem Seminar erhalten Sie per E-Mail den Link zur Online-Prüfung und haben eine Woche Zeit, sie abzulegen. Mit Bestehen erhalten Sie das Seminarzertifikat, fünf Jahre gültig und öffentlich verifizierbar; Unterlagen und Zertifikat finden Sie im DCE Campus.
Voraussetzungen: keine
Das Seminar setzt kein technisches Vorwissen voraus; die Grundlagen der Elektrotechnik und der Klimatechnik werden von Anfang an erklärt. Wer tiefer in die Gewerke, die Verfügbarkeitsklassen und die Kennzahlen der EN 50600 gehen will, findet das im dreitägigen Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen.
Qualitätssicherung durch Ihr Feedback
Jedes Seminar der DCE academy wird systematisch ausgewertet. Am Ende des Seminars, beim Videokurs nach der letzten Lektion, bitten wir Sie im DCE Campus um eine kurze Bewertung von etwa zwei Minuten: zu Ihrem Weiterbildungsbedarf, zur Methodik, zu Stoffmenge und Aufbau, zu den Unterlagen, zu den Referenten und zur Organisation. Drei Monate später fragen wir per E‑Mail nach, wie gut sich das Gelernte in Ihrer Praxis anwenden lässt. Den E‑Mails können Sie jederzeit widersprechen.
Wir werten die Ergebnisse je Seminar aus, und sie fließen in die Weiterentwicklung von Inhalten, Unterlagen und Referenten ein. Anregungen und Beschwerden können Sie jederzeit an contact@dce-academy.com richten. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Eingangsbestätigung und spätestens nach zehn Werktagen eine Antwort.
Termine und Anmeldung
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Gleiche Inhalte, gleicher Preis, gleiches Zertifikat in jedem Format.
990 € netto je Teilnehmer, in jedem Format
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- Format und Ort
- Live‑Webinar · online
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Anmeldung
Rechenzentrum Führerschein
990 €
Preis zzgl. der gesetzlich gültigen MwSt.
Termin:
22.02.2027 - 22.02.2027
Format:
Webinar
Seminarsprache:
Seminarpreis:
990 €
Weitere Termine
Seminartermine
Kein passender Termin oder mehrere Teilnehmende aus einem Unternehmen? Thomas Wawra berät Sie zu Terminen, Formaten und Rahmenverträgen.
Vor der Anmeldung
Häufige Fragen
Ein eintägiges Live-Webinar der DCE academy, das ein Grundverständnis für Rechenzentren vermittelt: Aufbau, Gewerke, Verfügbarkeit und die Verhaltensregeln für Tätigkeiten im Rechenzentrum. Es schließt mit einer Online-Prüfung und einem Seminarzertifikat ab.
Für alle, die im oder für das Rechenzentrum arbeiten, ohne dass es ihr Fachgebiet ist: Techniker und Monteure der Gewerke, Reinigungs-, Logistik- und Facility-Management-Dienstleister, Sicherheitspersonal, IT-Techniker externer Unternehmen, neue Mitarbeiter von Betreibern sowie Marketing, Personal und Vertrieb im Rechenzentrumsumfeld. Betreiber, vor allem im Colocation-Umfeld, buchen den Führerschein auch selbst für ihre Fremdfirmen oder verlangen das Zertifikat von ihren Subunternehmern als Nachweis.
Nein. Das Seminar beginnt bei der Definition eines Rechenzentrums und erklärt die Gewerke von Grund auf, einschließlich der Grundlagen der Elektrotechnik und der Klimatechnik. Fachbegriffe wie Verfügbarkeitsklasse, USV, Netzersatzanlage oder Kaltgang werden eingeführt, bevor sie verwendet werden.
Die Tiefe und das Ziel. Der Rechenzentrum Führerschein gibt in einem Tag Orientierung und Verhaltenssicherheit für Tätigkeiten im Rechenzentrum. Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen geht in drei Tagen in jedes Gewerk hinein, behandelt die Struktur der Normenreihe EN 50600, die Verfügbarkeitsklassen im Detail, die Kennzahlen und den Rechtsrahmen und ist das erste Seminar des Ausbildungswegs Data Center Specialist. Wer Rechenzentren plant, betreibt oder verantwortet, ist dort richtig; wer darin arbeitet oder darüber spricht, beim Führerschein.
Nein. Die Einweisung in Verhaltensregeln und Sicherheit bleibt Sache des Betreibers und erfolgt unmittelbar vor der Begehung. Das Seminar liefert das Verständnis dahinter: warum die Regeln gelten, wie Zutrittsprozesse ablaufen und welche Themen eine Einweisung umfasst, von Vereinzelung und Schleusen über Warenanlieferung bis zu Löschanlagen und Fluchtwegen. Wer das kennt, versteht die Einweisung vor Ort beim ersten Hören.
Nein. Der Rechenzentrum Führerschein wird ausschließlich als Live-Webinar angeboten, auf Deutsch, Englisch auf Anfrage. Die Termine stehen unter Termine und Anmeldung.
Nach bestandener Online-Prüfung das Seminarzertifikat der DCE academy. Den Link zur Prüfung erhalten Sie nach dem Seminar per E-Mail und haben eine Woche Zeit. Das Zertifikat gilt fünf Jahre und lässt sich öffentlich verifizieren; damit weisen Sie Ihre Qualifikation gegenüber Betreibern und Auftraggebern nach.
Ja. Jeder Teilnehmer wird einzeln zu einem Termin angemeldet; für Gruppen, Kontingente und Rahmenverträge, auch für Fremdfirmen und Subunternehmer eines Betreibers, berät Thomas Wawra: +49 89 62286056, info@dce-academy.com. Mehr dazu unter Für Unternehmen.
