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Seminar für Rechenzentrumsleiter, Fachplaner, Facility Manager und IT-Verantwortliche

Liquid-Cooling, Gleichstrom und Hochbandbreiten-Verkabelung

Rechenzentren für KI und HPC planen und betreiben: Flüssigkeitskühlung, Gleichstrom und Verkabelung für hohe Bandbreiten als ein System

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Auf einen Blick

In drei Tagen lernen Sie, wie Rechenzentren mit hohen Leistungsdichten geplant und betrieben werden: welche Kühlvariante ab welcher Rackleistung trägt, was Gleichstromverteilung an der Stromversorgung ändert, wie die Verkabelung mit 400 Gigabit und mehr Schritt hält und welche Prozesse und Verantwortlichkeiten der Betrieb braucht.

Danach entscheiden Sie an den Schnittstellen der Gewerke mit Belegen, statt Herstellerangaben gegeneinander abzugleichen.

  • Drei Gewerke, ein System

    Das Seminar behandelt die drei Gewerke, die bei hohen Leistungsdichten nicht mehr getrennt geplant werden können: Kühlung, Stromversorgung und Verkabelung.

  • Kühlung, Strom und Verkabelung

    Sie lernen, ab welcher Rackleistung Luftkühlung endet und welche Variante der Flüssigkeitskühlung dann trägt, wie Wassertemperaturklassen, Kühlverteiler und Wasserqualität Planung und Betrieb bestimmen, was Gleichstromverteilung gegenüber der Wechselstromversorgung mit doppelter Wandlung ändert und wie die Verkabelung für 400 Gigabit und mehr mit Stromversorgung und Klimatisierung abgestimmt wird.

  • Betrieb an den Schnittstellen

    Den Abschluss bilden Betrieb, Überwachung und Verantwortlichkeiten an den Schnittstellen.

  • Übungen und Fallbeispiel

    Sie arbeiten in Übungen und an einem Fallbeispiel; die Referenten kommen aus der Praxis.

Warum Liquid-Cooling, Gleichstrom und Hochbandbreiten-Verkabelung?

In Unternehmensrechenzentren mit gemischter IT liegt die Leistung seit Jahren bei 5 bis 10 Kilowatt je Rack, und ein luftgekühltes Rack in klassischer Server- und Speicherumgebung trägt 8 bis 12 Kilowatt.

Bei hohen Leistungsdichten wird aus der Empfehlung, die Verkabelung früh abzustimmen, eine Voraussetzung, weil Rohrleitungen, Stromschienen und Kabelwege denselben Raum teilen und Übertragungsstrecken für 400 und 800 Gigabit eigene Regeln haben.

Genau dort setzt das Seminar an. Es behandelt die drei Gewerke als ein System, mit Belegen aus Norm, Herstellerdaten und laufenden Projekten. Das erspart Ihnen, Herstellerangaben zu drei Gewerken selbst gegeneinander abzugleichen, und schützt Sie vor Entscheidungen an den Schnittstellen, die sich nach dem Bau nur mit hohem Aufwand korrigieren lassen.

KI‑ und HPC‑Systeme

Systeme für HPC und KI liegen weit darüber: 30 Kilowatt sind dort üblich, 80 bis 120 Kilowatt je Rack werden umgesetzt, einzelne Prozessoren und Beschleuniger erreichen eine Verlustleistung von 700 Watt.

Kühlvariante nach Rackleistung

Ab etwa 35 Kilowatt je Rack helfen gekapselte Schränke und Rückkühltüren, bis etwa 75 Kilowatt trägt eine hybride Flüssigkeitskühlung, darüber beginnt der Bereich vollständig flüssigkeitsgekühlter Systeme. Die Richtwerte stammen aus den Seminarunterlagen der DCE academy. Flüssigkeitskühlung ist dabei keine Effizienzentscheidung von selbst: Ob sie sich lohnt, hängt von Dichte, verfügbarer Fläche, technischer Machbarkeit und Abwärmenutzung ab.

Verluste in der doppelten Wandlung

Mit der Kühlung ändern sich die beiden anderen Gewerke. Eine USV mit doppelter Wandlung erreicht einen Wirkungsgrad von etwa 95 bis 96 Prozent; die Verluste entstehen in den beiden Wandlungen, und Gleichstromverteilung setzt genau dort an.

Bemessen und früh abstimmen

Die DIN EN 50600-2-2 verlangt, die Stromversorgung mit einem Aufschlag für künftiges Wachstum und höhere Leistungsdichte zu bemessen. Die DIN EN 50600-2-4 empfiehlt, die Verkabelung früh und abgestimmt mit Stromversorgung und Regelung der Umgebungsbedingungen zu planen.

Für wen

Für wen ist das Seminar gedacht?

Rechenzentrumsleiter und Betriebsverantwortliche

die Flächen für KI‑ oder HPC‑Systeme bereitstellen und Kühlung, Stromversorgung und Verkabelung dafür gemeinsam entscheiden müssen.

Fachplaner und Ingenieure für Elektrotechnik, Klimatechnik und Verkabelung

die Neubau, Erweiterung oder Nachrüstung eines Rechenzentrums für hohe Leistungsdichten planen.

Facility Manager und Techniker der Gebäudetechnik

die Wasserkreise, Kühlverteiler, Stromverteilung und Kabelwege betreiben und die Schnittstelle zur IT verantworten.

IT-Verantwortliche und Administratoren

die KI‑ oder HPC‑Systeme beschaffen und deren Anforderungen an Wassertemperatur, Leistung und Bandbreite gegenüber der Gebäudetechnik vertreten.

Energiebeauftragte und Energiemanager

die Effizienz und Abwärmenutzung bei steigender Leistungsdichte bewerten.

Qualitätsmanager und interne Auditoren

die Planung, Inbetriebnahme und Betrieb solcher Systeme prüfen.

Hersteller und Vertrieb von Infrastrukturkomponenten

die mit Planern und Betreibern über das Gesamtsystem sprechen.

Vorkenntnisse zu den Gewerken eines Rechenzentrums helfen; wer sie aufbauen will, findet sie im Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen. Die Vertiefung von Energieversorgung und Klimatisierung bietet das Seminar Deep Dive – Energieversorgung & Klimatisierung.

Referenten und Belege

Referenten aus laufenden Projekten

Die Referenten dieses Seminars kommen aus der Praxis; was sie lehren, haben sie in eigenen Rechenzentrumsprojekten angewendet. Welche Referenten einen Termin halten, hängt von Termin und Format ab; die Inhalte sind dieselben.

Herstellerunabhängig

Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller. Ihr einziges Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen. Produktvertrieb findet im Seminar nicht statt.

Normungsarbeit aus erster Hand

Die DCE academy ist exklusiver Sponsor der ISO/IEC-22237-Arbeitsgruppe und wird über jedes Treffen des Normenausschusses und dessen Inhalte informiert. Änderungen an EN 50600 und ISO/IEC 22237 fließen in die Seminare ein, oft Monate vor der Veröffentlichung. Mitglied der German Datacenter Association.

Sponsor Arbeitsgruppe ISO/IEC 22237
Siegel Data Center Specialist
Partner der German Datacenter Association
Schulungen seit 2007
für Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren
Mehr als 1.000 Teilnehmer
mit Zertifikat der DCE academy
Mehr als 25 Experten
im Referentenkreis
98 % der Teilnehmer
bewerten ihr Seminar mit gut oder sehr gut (Feedbackbögen 2023–2026)

Was Sie mitnehmen

Nach dem Seminar können Sie

  1. die Rackleistung Ihres Rechenzentrums heute und für die nächsten drei bis fünf Jahre einordnen und daraus die Kühlvariante ableiten: Luftkühlung, Rückkühltür und Reihenkühler, geschlossener Schrank, hybride Flüssigkeitskühlung, vollständige Flüssigkeitskühlung oder Immersion;

  2. die Wassertemperaturklassen der ASHRAE von W17 bis W+ als Planungsraster anwenden und den Betrieb mit den Herstellerdaten der IT zu Druck, Volumenstrom, Differenzdruck und Temperaturänderung abgleichen;

  3. Wasserkreise trennen und verantworten: Kühlverteiler je Rack, je Reihe oder für das Gebäude, Wasserqualität, Additive, Taupunktabstand, Leckageerkennung und die Restwärme, die in der Luft bleibt;

  4. die Stromversorgung für hohe Leistungsdichten nach DIN EN 50600-2-2 bemessen, Wandlungsstufen und ihre Verluste benennen und Gleichstromverteilung als Option für Ihr Rechenzentrum einordnen;

  5. die Verkabelung nach DIN EN 50600-2-4 früh und abgestimmt planen: Verfügbarkeitsklassen der Verkabelung, Glasfaser für 400 und 800 Gigabit, Dämpfungsbudgets, Rangierverteiler und Kabelwege, die sich den Raum mit Rohrleitungen und Stromschienen teilen;

  6. die Wirtschaftlichkeit nicht nur über den PUE bewerten, sondern über nutzbare Abwärme, Flächenproduktivität, vermiedene Nachrüstung und Betriebsrisiko;

  7. den Betrieb aufsetzen: Vorgaben für Wasserqualität, Druck und Durchfluss vereinbaren, Probenahme, Filterung, Wartungsintervalle und Leckageüberwachung in Prozesse überführen und die Schnittstelle zwischen Gebäudetechnik und IT in Planung, Inbetriebnahme und Service gleich dokumentieren.

Inhalte

Fünf Module

Die fünf Module folgen dem Weg von der Leistungsdichte zum Betrieb: von der Frage, wo Luftkühlung endet, über Flüssigkeitskühlung, Stromversorgung und Verkabelung als drei Gewerke eines Systems bis zu den Prozessen, die es im Betrieb zusammenhalten.

  1. Die Wärmeleistung wandert von der Raumebene auf die Chip- und Rackebene: Steigende Verlustleistung der Prozessoren bei sinkender zulässiger Gehäusetemperatur bringt Luftkühlung bei dichten HPC‑ und KI‑Systemen an eine praktische Grenze. Das Modul ordnet Rackleistungen, Kühlvarianten und Entscheidungssituationen ein.

    • Leistungsdichte in Zahlen: gemischte IT bei 5 bis 10 Kilowatt je Rack, luftgekühlt bis 8 bis 12 Kilowatt, HPC ab 30 Kilowatt, KI mit 80 bis 120 Kilowatt je Rack; Verlustleistung einzelner Prozessoren bis 700 Watt
    • Kühllandschaft nach Rackleistung und Anzahl der Racks: Raumkühlung, Reihenkühlung, Schrankkühlung, direkte Flüssigkeitskühlung; Übergangsstufen bis etwa 35 und 75 Kilowatt
    • Vier Wege von der Luft zur Flüssigkeit: Rückkühltür, Reihen- und Deckenkühler; geschlossener Schrank; Kühlplatten direkt an Prozessor, Grafikprozessor, Beschleuniger, Speicher und Netzteil; Immersion in ein- oder zweiphasiger dielektrischer Flüssigkeit
    • Wann die Entscheidung fällt: Neubau, Erweiterung, HPC‑ und KI‑Vorhaben; Treiber sind Dichte, verfügbare Fläche, technische Machbarkeit und Abwärmenutzung, nicht allein der PUE
  2. Bei Flüssigkeitskühlung steht nicht die Raumluft im Mittelpunkt, sondern die Schnittstelle zwischen Gebäudewasser und IT. Das Modul führt von der Wassertemperaturklasse über den Kühlverteiler bis zur Wasserqualität und zur Abwärme.

    • Wassertemperaturklassen der ASHRAE (W17 bis W+): maximale Vorlauftemperatur als gemeinsames Planungsraster für Hersteller, Planer und Betreiber; W32 als pragmatischer Zielbereich in Europa; W45 und höher für Abwärmenutzung mit engerer Hardwareauswahl
    • Kreisläufe und Zuständigkeiten: Kühlverteiler (CDU) zwischen Gebäudekreis und Technologie-Kühlkreis, je Rack, je Reihe oder gebäudeweit; ohne Kühlverteiler übernimmt die Gebäudetechnik Wasserqualität und Taupunktabstand
    • Wasser als Betriebsmittel: Korrosion und Sauerstoff, biologisches Wachstum, pH-Wert und Leitfähigkeit, Additive nur nach Freigabe des Herstellers; Materialmix, Schläuche, Dichtungen und Filterung passend zu Temperatur und pH-Niveau
    • Risiken beherrschen: Kondensation, Leckage, Druck, Durchfluss und Differenzdruck; Restwärme von Netzteilen, Speicher und Umgebung, die weiter über Luft abgeführt wird
    • Effizienz und Abwärme: Pumpenleistung gegenüber Lüfterleistung, Gerätelüfter mit 5 bis 10 Prozent der IT-Leistung bei Luftkühlung, ganzjährige freie Kühlung, Abwärme direkt oder über Wärmepumpe ins Wärmenetz; Wirtschaftlichkeit über PUE hinaus: nutzbare Abwärme, Flächenproduktivität, vermiedene Nachrüstung, Betriebsrisiko
  3. Mehr Leistung je Rack verlangt eine andere Stromversorgung und Stromverteilung. Das Modul verbindet die Anforderungen der DIN EN 50600-2-2 mit den Wandlungsstufen zwischen Netz, USV, Batterie und IT.

    • Bemessung nach DIN EN 50600-2-2: maximale IT-Last mit Aufschlag für Wachstum und höhere Leistungsdichte, Last der Regelung der Umgebungsbedingungen, zusätzliche Lasten und Verluste; Verfügbarkeitsklassen und Granularitätsniveaus der Stromverteilung
    • Wechselstromversorgung mit doppelter Wandlung: Gleichrichter, Batterie, Wechselrichter, Wirkungsgrad etwa 95 bis 96 Prozent, Verluste aus den beiden Wandlungen
    • Gleichstromverteilung als Alternative: eingesparte Wandlungsstufen, Gleichstrombus und Batteriespeicher, Netzformen und Schutzkonzepte; Einordnung für Neubau und Bestand
    • Stromverteilung im Rechnerraum bei hohen Leistungsdichten: Stromschienen, Verteilereinheiten, Messung und Überwachung je Granularitätsniveau
  4. Die DIN EN 50600-2-4 empfiehlt, die Verkabelung in einer frühen Phase zu planen und mit Gebäude, Stromversorgung, Regelung der Umgebungsbedingungen und Sicherungssystemen abzustimmen. Das Modul zeigt, was Übertragungsstrecken für 400 und 800 Gigabit von Planung und Installation verlangen.

    • Verfügbarkeitsklassen der Verkabelung nach DIN EN 50600-2-4, abgestimmt auf die Klassen von Stromversorgung und Klimatisierung; Rangierverteiler (Cross-Connect) mit Kabelmanagement, Biegeradiuskontrolle und Überlängenablage
    • Glasfaser für hohe Bandbreiten: Singlemode und Multimode im Rechenzentrum, Paralleloptik für 400 und 800 Gigabit, Dämpfungsbudgets und Steckverbindungen, Dienstemigration von 10 über 100 bis 800 Gigabit
    • Kabelwege bei hohen Leistungsdichten: Trennung von Glasfaser- und Kupferdatenkabeln nach EN 50174-2, Kabelwegsysteme mit Kapazität und Biegeradiuskontrolle, Doppelboden ohne Behinderung des Luftstroms, Abstimmung mit Rohrleitungen und Stromschienen
    • Schränke und Gestelle: Wachstumsreserven, Kabelführung sowie Belüftung und Kühlung der Geräte nach DIN EN 50600-2-4 und DIN EN 50600-2-3
  5. Ein Projekt mit Flüssigkeitskühlung ist kein Kälteprojekt allein, sondern zugleich ein IT-, Hydraulik-, Energie- und Betriebsprojekt. Das Modul überführt die Planung in Prozesse, Überwachung und klare Zuständigkeiten.

    • Vorgaben vereinbaren: Wasserqualität, Druck, Durchfluss, Differenzdruck und Temperaturänderungen zwischen Gebäudetechnik und IT; Freigaben des Herstellers für Kühlmittel und Additive
    • In den Betrieb überführen: Probenahme, Filterung, Wartungsintervalle, Leckageüberwachung, Überwachung von Leitfähigkeit, pH-Wert und Sauerstoff
    • Schnittstelle dokumentieren: dieselbe Beschreibung in Planung, Inbetriebnahme und Service; Service- und Gewährleistungsgrenzen des Herstellers; Gewicht, Anschlüsse und Kühlverteiler-Integration
    • Verantwortlichkeiten zwischen Facility Management, IT und Dienstleistern; Monitoring von Strom, Kühlung und Verkabelung als Grundlage für Kennzahlen und Nachweise

Normbezug und Praxis

Normen, Gesetze, Verordnungen

Das Seminar behandelt diese Normteile, Gesetze und Verordnungen:

EN 50600‑1 Allgemeine Konzepte

Verfügbarkeitsklassen als gemeinsamer Rahmen für Stromversorgung, Regelung der Umgebungsbedingungen und Verkabelung

EN 50600‑2‑2

Stromversorgung und Stromverteilung, Bemessung mit Aufschlag für Wachstum und Leistungsdichte, Granularitätsniveaus

EN 50600‑2‑3

Regelung der Umgebungsbedingungen, Versorgungspfade für temperaturgeregelte Fluide, Taupunkt

EN 50600‑2‑4

Verkabelungsinfrastruktur, frühe Abstimmung, Verfügbarkeitsklassen, Kabelwege, Schränke

EN 50173‑5

Anwendungsneutrale Verkabelung im Rechenzentrum, Übertragungsstrecken

EN 50174‑2

Installation der Verkabelung, Trennung von Glasfaser- und Kupferdatenkabeln

EN 50600‑4‑2, 4‑6 und 4‑7

PUE, Faktor der Energiewiederverwendung und Wirkungsgrad der Kühlung als Kennzahlen

ASHRAE-Klassen für Flüssigkeitskühlung

W17 bis W+ als Planungsraster zwischen Herstellern, Planern und Betreibern

Seminarraum vor Beginn eines Präsenzseminars

Ablauf und Voraussetzungen

Wie läuft das Seminar ab?

Seminarzeiten und Unterlagen

Drei Seminartage in Präsenz. Der erste Seminartag beginnt üblicherweise um 10 Uhr, die Folgetage um 9 Uhr; Seminarende ist gegen 17 Uhr. Die Unterlagen erhalten Sie als PDF in der Sprache der Durchführung.

Übungen und Fallbeispiel

Kurze Inputs wechseln mit Übungen, Rechenübungen und Diskussionen; ein Fallbeispiel eines Rechenzentrums mit hohen Leistungsdichten führt die drei Gewerke an ihren Schnittstellen zusammen.

Präsenz

Getränke, Kaffee und Mittagessen sind enthalten, und es bleibt Zeit für den Austausch mit den anderen Teilnehmern und den Referenten, die aus der Praxis kommen.

Prüfung und Zertifikat

Nach dem Seminar erhalten Sie per E-Mail den Link zur Online-Prüfung und haben eine Woche Zeit, sie abzulegen. Mit Bestehen erhalten Sie das Seminarzertifikat, unbegrenzt gültig und öffentlich verifizierbar; Unterlagen und Zertifikat finden Sie im DCE Campus.

Voraussetzungen: keine

Kenntnisse der Gewerke eines Rechenzentrums, insbesondere von Stromversorgung und Klimatisierung, helfen bei den Übungen; wer sie aufbauen will, findet sie im Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen, die Vertiefung im Seminar Deep Dive – Energieversorgung & Klimatisierung.

Termine und Anmeldung

Termin und Format wählen

Gleiche Inhalte, gleicher Preis, gleiches Zertifikat in jedem Format.

4.195 € netto je Teilnehmer, in jedem Format

Ihr Termin

Termin
Format und Ort
Präsenz · München
Sprache
Deutsch

Anmeldung

Liquid-Cooling, Gleichstrom und Hochbandbreiten-Verkabelung

4.195 €

Preis zzgl. der gesetzlich gültigen MwSt.


Termin:

01.12.2026 - 03.12.2026

Ort:

München

Seminarsprache:

Seminarpreis:

4.195 €


* Pflichtfeld

Bitte geben Sie Ihre persönlichen Daten ein:
E‑Mail-Adresse des Teilnehmers für den Zugang zu Seminarunterlagen, Prüfungen, etc.
Telefonnummer des Teilnehmers, um kurzfristige Änderungen kommunizieren zu können.
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Angaben zur Rechnungsadresse
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Erforderlich für nicht-deutsche Firmen
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Kontaktperson für die Rechnungsstellung
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Gesamtpreis: 4.195 €

Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlich gültigen MwSt.


optional

Auch ohne Newsletter informieren wir Sie gelegentlich per E‑Mail über eigene, ähnliche Seminare. Dem können Sie jederzeit widersprechen, per E‑Mail an info@dce-academy.com oder über den Abmeldelink in jeder dieser E‑Mails, ohne dass Ihnen andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.

Weitere Termine

  • Präsenz · München · Deutsch

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  • Präsenz · Frankfurt am Main · Deutsch

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  • Präsenz · München · Deutsch

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Vor der Anmeldung

Häufige Fragen

Als Richtwert aus den Seminarunterlagen der DCE academy: Ein luftgekühltes Rack trägt 8 bis 12 Kilowatt, gekapselte Schränke und Rückkühltüren reichen bis etwa 35 Kilowatt, hybride Flüssigkeitskühlung mit wassergekühlten Prozessoren und Speichern bis etwa 75 Kilowatt, darüber beginnt der Bereich vollständig flüssigkeitsgekühlter Systeme. Die Entscheidung hängt nicht nur von der Dichte ab, sondern auch von verfügbarer Fläche, technischer Machbarkeit und Abwärmenutzung. Im Seminar ordnen Sie Ihre eigene Rackleistung für die nächsten drei bis fünf Jahre ein.

Ein Kühlverteiler (Coolant Distribution Unit) trennt den Wasserkreis des Gebäudes vom Kühlkreis der IT und regelt Zulauftemperatur und Durchfluss. Er klärt damit auch Zuständigkeiten: Ohne Kühlverteiler muss die Gebäudetechnik Wasserqualität und Taupunktabstand selbst sicherstellen. Ob ein Kühlverteiler je Rack, je Reihe oder für das ganze Gebäude sinnvoll ist, hängt von der Zahl der Racks und dem Konzept ab; das Seminar behandelt die Kriterien.

Gleichstrom steht für die Stromversorgung bei hohen Leistungsdichten: Eine USV mit doppelter Wandlung erreicht einen Wirkungsgrad von etwa 95 bis 96 Prozent, weil Wechselstrom in Gleichstrom und wieder zurück gewandelt wird. Gleichstromverteilung spart Wandlungsstufen ein. Das Seminar ordnet sie als Option ein, mit Bemessung nach DIN EN 50600-2-2, Gleichstrombus und Batteriespeicher, Netzformen und Schutzkonzepten; es gibt keine Produktvorgabe.

Übertragungsstrecken für 400 und 800 Gigabit, die in Rechenzentren vor allem über Glasfaser mit Paralleloptik laufen. Dafür zählen Dämpfungsbudgets, Steckverbindungen, Rangierverteiler und die Wahl zwischen Singlemode und Multimode. Die DIN EN 50600-2-4 empfiehlt, die Verkabelung früh zu planen und mit Stromversorgung und Klimatisierung abzustimmen; bei hohen Leistungsdichten teilen sich Kabelwege, Rohrleitungen und Stromschienen denselben Raum.

Keine formalen. Kenntnisse der Gewerke eines Rechenzentrums helfen bei den Übungen; das Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen vermittelt sie in drei Tagen, das Seminar Deep Dive – Energieversorgung & Klimatisierung vertieft Energieversorgung und Klimatisierung in fünf Tagen.

Der Zuschnitt auf hohe Leistungsdichten. Das Seminar Deep Dive – Energieversorgung & Klimatisierung behandelt in fünf Tagen die beiden Gewerke in der Breite, von Thermodynamik und Kältetechnik bis zu Netzformen, USV und Messtechnik, und gibt einen Einblick in Flüssigkeitskühlung. Liquid-Cooling, Gleichstrom und Hochbandbreiten-Verkabelung konzentriert sich in drei Tagen auf Rechenzentren für KI und HPC und nimmt die Verkabelung als drittes Gewerk hinzu.

Derzeit nicht angeboten; das Seminar findet als Präsenzseminar auf Deutsch statt, Englisch auf Anfrage. Die Termine mit Ort stehen unter Termine und Anmeldung.

Ja. Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller; im Seminar findet kein Produktvertrieb statt. Ihr Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen.

Nach bestandener Prüfung das Seminarzertifikat der DCE academy. Den Link zur Online-Prüfung erhalten Sie nach dem Seminar per E-Mail und haben eine Woche Zeit. Das Zertifikat gilt unbegrenzt und lässt sich öffentlich verifizieren.

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Wenn Sie vorher hineinschauen möchten, vereinbaren wir einen Besuch bei einem Präsenzseminar.

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