Seminar für Planer, Projektverantwortliche, Betreiber und Auditoren
Planen und Realisieren eines Rechenzentrums nach EN 50600 und ISO/IEC 22237
Rechenzentrumsplanung aus der Praxis: Risikoanalyse, Verfügbarkeitsklassen, Gewerke, Verträge und Inbetriebnahme nach dem Stand der Technik
Auf einen Blick
In fünf Tagen lernen Sie, wie ein Rechenzentrum nach EN 50600 geplant, ausgeschrieben, gebaut und in Betrieb genommen wird: von der Geschäftsrisikoanalyse über die Verfügbarkeitsklasse je Gewerk bis zur Abnahme.
Danach begründen Sie Planungsentscheidungen mit der Norm, gegenüber Auftraggebern, Planern und Auditoren.
Der Planungsprozess der Norm
Das Seminar folgt dem Planungs- und Implementierungsprozess der EN 50600-1: vom Anforderungsprofil aus Geschäfts-, IT- und Rechenzentrumsstrategie über die Geschäftsrisikoanalyse und die Wahl der Verfügbarkeits- und Schutzklassen bis zu den Auslegungsteilen EN 50600-2-1 bis 2-5 für Gebäude, Stromversorgung, Klimatisierung, Verkabelung und Sicherungssysteme.
Vom Vertrag bis zur Zertifizierung
Dazu kommen Leistungsphasen, Verträge und Ausschreibung, die Inbetriebnahme in Stufen und der Weg zur Zertifizierung.
An echten Plänen
Die Referenten kommen aus der Praxis; in Gruppenarbeiten und an echten Grundrissen, Hydraulikschemata und Stromlaufplänen wenden Sie die Norm auf konkrete Projekte an.
Das Kernseminar
Es ist das zweite Seminar des Ausbildungswegs Data Center Specialist und das Kernseminar für alle, die Rechenzentren planen, ausschreiben, bauen oder abnehmen.
Warum Planen und Realisieren?
Die EN 50600 gilt inzwischen als anerkannte Regel der Technik für Rechenzentren.
Wer die Risikoanalyse sauber führt, legt Redundanz dort an, wo das Geschäft sie braucht, und nirgends sonst.
Das erspart Ihnen Investitionen ohne Risikominderung und schützt Sie vor Planungsentscheidungen, die sich gegenüber Auftraggeber, Planer oder Auditor nicht aus der Norm begründen lassen. Das Seminar geht den Planungsprozess der EN 50600-1 entlang: vom Anforderungsprofil aus Geschäftsmodell, IT-Strategie und Rechenzentrumsstrategie über Risikomatrix und Klassenwahl zu den Auslegungsteilen je Gewerk, zu Leistungsphasen und Verträgen, zur Inbetriebnahme in Stufen und zur Zertifizierung.
Vertragsbasis, keine Leistungsbeschreibung
Die Norm ist der Konsens der Fachleute aus 34 CENELEC-Mitgliedsländern und kann direkt oder als Technikklausel Vertragsbasis von Beratungs-, Planungs- und Realisierungsleistungen sein. Sie ersetzt aber keine Planung und ist keine Leistungsbeschreibung.
Muss, Empfehlung oder Risikofrage
Wer die Norm in Pflichtenheft, Ausschreibung und Vertrag einsetzt, muss wissen, welche Anforderung ein Muss ist, welche eine Empfehlung und welche von der Geschäfts- und Risikoanalyse abhängt. Genau dort setzt das Seminar an.
Konformität nach EN 50600-1
Nach EN 50600-1 entspricht eine Auslegung der Norm nur, wenn eine Geschäftsrisikoanalyse vorliegt, die Verfügbarkeitsklasse darauf aufbaut, Schutzklassen und das Niveau der Befähigung zur Energieeffizienz gewählt sind und der Planungsprozess in seinen Phasen durchlaufen wird.
Klasse kostet Investition
Die EN 50600-1 sagt selbst: Je höher die Verfügbarkeitsklasse, desto höher in der Regel die Investition.
Für wen
Für wen ist das Seminar gedacht?
Fachplaner und Ingenieure
für Elektro, Klima, Gebäude, Brandschutz, MSR/GLT und Verkabelung, deren Ausschreibungen und Planungen EN-50600-Konformität verlangen.
Projektverantwortliche, Generalunternehmer und Generalübernehmer
im Rechenzentrumsbau, die die Norm in Leistungsphasen und Verträgen einordnen müssen.
Berater, Architekten und Gebäudeplaner
mit Rechenzentrumsschwerpunkt, die Anforderungsprofile, Pflichtenhefte und Standortbewertungen erstellen.
Betriebsleiter und Facility Manager
die einen Neubau, eine Erweiterung oder eine Sanierung verantworten und abnehmen.
IT-Infrastrukturverantwortliche
die das Anforderungsprofil aus der IT-Strategie ableiten und die Planung beauftragen.
Auditoren und Zertifizierer
die Planungen und Bestandsrechenzentren gegen die EN 50600 prüfen.
Hersteller, Systemintegratoren und Installateure
von Infrastrukturkomponenten, die mit Planern über Klassen, Schnittstellen und Abnahmen sprechen.
Empfohlen ist das Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen oder vergleichbares Wissen über Gewerke, Verfügbarkeitsklassen und den Aufbau der EN 50600; die Gruppenarbeiten setzen dieses Basiswissen voraus. Erfahrung in Planung, Bau oder Betrieb hilft, ist aber keine Bedingung.
Referenten und Belege
Referenten aus laufenden Projekten
Die Referenten dieses Seminars kommen aus der Praxis; was sie lehren, haben sie in eigenen Rechenzentrumsprojekten angewendet. Welche Referenten einen Termin halten, hängt von Termin und Format ab; die Inhalte sind dieselben.
Senior Engineer Data Centre Solutions · Dätwyler IT Infra AG
Senior Consultant · Drees & Sommer SE
Georg Foraita
gfc – consulting&more
Manager · Drees & Sommer SE
Thomas Grüschow
Lead Auditor EN50600 / ISO/IEC22237 · TÜV SÜD Industrie Service GmbH
Leiter Key Account Management Data Center/ IT · Minimax GmbH
Geschäftsführender Inhaber · Stromdrazer Consultant
Chief Education & Alliance Officer · DCE academy
Peter Wäsch
Head of Modular Datacenter & MDC Germany · STULZ GmbH
Geschäftsführer · DCE academy
Herstellerunabhängig
Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller. Ihr einziges Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen. Produktvertrieb findet im Seminar nicht statt.
Normungsarbeit aus erster Hand
Die DCE academy ist exklusiver Sponsor der ISO/IEC-22237-Arbeitsgruppe und wird über jedes Treffen des Normenausschusses und dessen Inhalte informiert. Änderungen an EN 50600 und ISO/IEC 22237 fließen in die Seminare ein, oft Monate vor der Veröffentlichung. Mitglied der German Datacenter Association.
- Schulungen seit 2007
- für Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren
- Mehr als 1.000 Teilnehmer
- mit Zertifikat der DCE academy
- Mehr als 25 Experten
- im Referentenkreis
- 97 % der Teilnehmer
- bewerten ihr Seminar mit gut oder sehr gut (Teilnehmerfeedback 2023–2026)
Was Sie mitnehmen
Nach dem Seminar können Sie
den Planungs- und Implementierungsprozess nach EN 50600-1 in seinen Phasen mit Verantwortlichkeiten und Iterationen anwenden und ein Anforderungsprofil aus Geschäftsmodell, IT-Strategie und Rechenzentrumsstrategie ableiten;
eine Geschäfts- und Risikoanalyse mit Risikomatrix aus Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit aufsetzen und daraus die Verfügbarkeitsklasse je Infrastruktur, die Schutzklassen und das Niveau der Befähigung zur Energieeffizienz begründen;
die Anforderungen und Empfehlungen der EN 50600-2-1 bis 2-5 für Gebäude, Stromversorgung, Klimatisierung, Verkabelung und Sicherungssysteme lesen und unterscheiden, was Pflicht ist, was Empfehlung und was von der Risikoanalyse abhängt;
Grundrisse, hydraulische Schemata und Stromlaufpläne analysieren und gegen Norm- und Zertifizierungsanforderungen bewerten;
die EN 50600 in Leistungsphasen nach HOAI und VOB, in Ausschreibungen und in Generalunternehmer- und Generalübernehmerverträgen als Technikklausel einordnen;
eine Inbetriebnahme in Stufen von der Werksabnahme bis zum integrierten Systemtest planen, als Vertragsbestandteil verankern und das Betriebspersonal ab der Abnahmeprüfung einbinden;
Zertifizierungswege für Rechenzentren nach Umfang und Kriterienkatalog einordnen und ein Projekt auf eine Zertifizierung nach EN 50600 vorbereiten.
Seminar 2 von 4 im Ausbildungsweg Data Center Specialist
Nach den bestandenen Prüfungen aller vier Seminare erhalten Sie das Zertifikat Data Center Specialist. Dieses Seminar ist einzeln buchbar.
Inhalte
Sechs Module
Die sechs Module folgen dem Weg eines Rechenzentrumsprojekts: vom Anforderungsprofil und der Risikoanalyse über die Auslegung der Gewerke bis zu Inbetriebnahme und Zertifizierung.
Die EN 50600 ist als anerkannte Regel der Technik für Rechenzentren einzustufen; sie ersetzt keine Planung und ist keine Leistungsbeschreibung. Das Modul ordnet die Norm in die Leistungsarten Beratung, Planung, Realisierung und Betrieb, in Leistungsphasen und in Verträge ein.
- Norm, Richtlinie, Zertifizierung: wie eine Norm entsteht, warum es nicht „die eine“ Rechenzentrumsnorm gibt, Aufbau und Konformitätsvoraussetzungen der EN 50600
- Die Rolle der EN 50600 für Berater, Planer, Realisierer und Betreiber; Klärung bei Bestandsrechenzentren: welche Klassen in welchen Teilen
- Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI und VOB; Vergabe in Einzelgewerken, im Generalunternehmer- und im Generalübernehmermodell
- Vertragsgrundlagen nach BGB, VOB und HOAI; die EN 50600 als Technikklausel und ihre Rangfolge im Vertrag; Stand der Übernahme in die ISO/IEC 22237
Die Geschäfts- und Risikoanalyse ist die Basis für alles: Das Geschäftsmodell bestimmt die IT-Strategie, die IT-Strategie das Rechenzentrum. Das Modul führt vom Anforderungsprofil über die Risikomatrix zur Wahl der Verfügbarkeitsklasse nach EN 50600-1.
- Positionierung des Rechenzentrums im Unternehmen: Daten als Rohstoff, Definition nach EN 50600 unabhängig von der Größe
- Planungs- und Implementierungsprozess nach EN 50600-1 in Phasen mit wechselnden Verantwortlichkeiten; Iteration in den ersten vier Phasen; Systemarchitektur mit dem operativen Blick zuerst
- Risikoanalyse nach EN 50600-1: Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit, Risikomatrix, Kosten der Ausfallzeit als Grundlage von Auslegungsentscheidungen
- Verfügbarkeitsklassen 1 bis 4 nach EN 50600-1: Kriterien der Risikobewertung je Klasse, Einzelpfad bis fehlertolerant, Pfade auf Maximallast; wachsender Einfluss von Compliance-Auflagen
Schutzklassen werden unabhängig von Verfügbarkeitsklassen zugewiesen, und EN 50600-2-1 und 2-5 gelten nur zusammen. Das Modul erklärt Standort, Baukonstruktion, Sicherheitszonen und den Brandschutz in Vermeidung, Erkennung und Bekämpfung.
- EN 50600-2-1 Umfeld und Baukonstruktion: Muss, Empfehlung oder abhängig von der Risikoanalyse; Risikominderung baulich, technisch, organisatorisch; Methoden nach ISO 27005, EN 31010, ISO 22317, ISO 22301 und BSI-Grundschutz
- Schutzklassen 1 bis 4 und Widerstandsklassen nach DIN EN 1627; Feuerwiderstand nach Schutzklasse; Empfehlungen zu Rechnerraumgröße und Racks je Reihe
- EN 50600-2-5 Sicherungssysteme: Zwiebelschalenprinzip, fünf Risikobereiche, Sicherheitsniveaus, Umgang mit dem Restrisiko
- Brandschutz im Detail: Sauerstoffreduzierung, Multisensor- und Rauchansaugsysteme, Gaslöschanlagen mit Druckentlastung, wasserbasierte Anlagen, PFAS-Regelung bei Löschmitteln; ein Alarm soll den Betrieb nicht automatisch unterbrechen
Verfügbarkeitsklassen in Stromversorgung und Klimatisierung sind über die geforderte Funktion definiert, nicht über Redundanzen. Das Modul behandelt die Auslegung nach EN 50600-2-2 und 2-3 und die Energieeffizienz der Kühlung.
- EN 50600-2-2 Stromversorgung und Stromverteilung: Primär- und Sekundärversorgung, vier definierte Anschlusspunkte, Dimensionierung von der Verfügbarkeitsklasse bis zu Verlusten und Betriebsanforderungen, drei Granularitätsniveaus
- EN 50600-2-3 Regelung der Umgebungsbedingungen: geregelte und ungeregelte Bereiche, Grenzwerte für Zulufttemperatur, Feuchte und Luftqualität als SLA-Bedingung, extreme Außenbedingungen als Auslegungsfall
- Zusammenspiel von Stromversorgung und Klimatisierung; USV-Räume und Batterien; GWP der Kältemittel als Einfluss auf die Systemwahl
- Energieeffizienz durch Kühlung: Freie Kühlung vor Kompressionskälte, keine Luftkurzschlüsse, nur die nötige Luftmenge, Effizienz nie zulasten von Verfügbarkeit
Die EN 50600-2-4 legt vier Verfügbarkeitsklassen für die Telekommunikationsverkabelung fest und empfiehlt Klasse 1 nicht. Das Modul verbindet Architektur, Verfügbarkeitsklasse und die physische Auslegung der Kabelwege.
- Funktionale Elemente der Versorgungs- und Rechnerraumverkabelung; Punkt-zu-Punkt nur im selben oder benachbarten Rack
- Anforderungen je Verfügbarkeitsklasse: redundante Carrier-Anbindungen ab Klasse 2, Cross-Connect ab Klasse 2, zwei getrennte Pfade ab Klasse 3, redundante Verteilerebenen in Klasse 4
- Schutzklasse 3 für Übergabepunkte, Rechnerräume, Leitwarte und Hauptverteiler; EN 50174-2: Trennabstand zwischen Strom- und Datenkabeln, Kopplungsdämpfung, geschirmte und ungeschirmte Kabel
- Kabeltrassen: Erstbelegung höchstens 40 Prozent, Kabelvolumen Kupfer gegenüber Glasfaser
Die längste Phase im Lebenszyklus ist der Betrieb, deshalb gehören seine Prozesse und Kennzahlen von Anfang an in die Planung. Das Modul schließt mit der Inbetriebnahme in Stufen und dem Vergleich der Zertifizierungen.
- EN 50600-3-1: betriebliche und Managementprozesse, Priorisierung nach Geschäftsmodell, Einführung als Reifegradprozess; PUE-Varianten nach EN 50600-4-2 und ihre Systemgrenzen
- Inbetriebnahme als Vertragsbestandteil: Level 0 bis 5 von Programm- und Designinhalten über Werksabnahme und Funktionstest bis zum integrierten Systemtest; Betriebspersonal in jeder Stufe; Dokumentation der Hersteller vor Prüfbeginn
- Zertifizierungsanalyse in der Praxis: Grundrisse, hydraulische Schemata und Stromlaufpläne lesen und bewerten
- Zertifizierungen im Vergleich: Kriterienkataloge nach EN 50600 und TSI gegenüber der Tier-Klassifizierung; Umfang, Überschneidungen, Unterschiede, Ablauf einer Zertifizierung
Normbezug und Praxis
Normen, Gesetze, Verordnungen
Das Seminar behandelt diese Normteile, Gesetze und Verordnungen:
EN 50600‑1 Allgemeine Konzepte
Konformität (Abschnitt 4), Geschäftsrisikoanalyse und Analyse der Auswirkung auf die Betriebsfähigkeit (Abschnitt 5), Verfügbarkeitsklassen, Schutzklassen und Befähigung zur Energieeffizienz (Abschnitt 7), Planungsprozess in Phasen (Abschnitt 8), Referenzdokumentation zur Planung (Abschnitt 9)
EN 50600‑2‑1 bis 2‑5
2-1 Gebäudekonstruktion, 2-2 Stromversorgung und Stromverteilung, 2-3 Regelung der Umgebungsbedingungen, 2-4 Telekommunikationsverkabelung (mit EN 50174-2), 2-5 Sicherungssysteme
EN 50600‑3‑1 Betrieb und Management
Prozesse, Inbetriebnahme und Abnahmeprüfung (Vertiefung im Seminar Data Center Operations – Professional)
EN 50600‑4‑2
PUE-Varianten und Systemgrenzen
ISO/IEC 22237
Stand der internationalen Übernahme der EN 50600
HOAI
Leistungsphasen 1 bis 9, Vertragsgrundlage
VOB
Leistungsphasen, Vergabe und Vertragsgrundlage
BGB
Vertragsgrundlage
DIN EN 1627
Widerstandsklassen
ISO 27005, EN 31010, ISO 22317, ISO 22301, BSI-Grundschutz
Methoden der Risikoanalyse
F‑Gase-Verordnung
GWP der Kältemittel
EU-Regelung zu PFAS
PFAS bei Löschmitteln

Ablauf und Voraussetzungen
Wie läuft das Seminar ab?
Zwei Formate, ein Preis
Fünf Seminartage, als Präsenzseminar oder als Live-Webinar. In beiden Formaten lernen Sie dieselben Inhalte zum selben Preis; Sie wählen bei der Anmeldung das Format, das zu Ihrem Kalender passt.
Seminarzeiten und Unterlagen
Der erste Seminartag beginnt üblicherweise um 10 Uhr, die Folgetage um 9 Uhr; Seminarende ist gegen 17 Uhr, am fünften Tag gegen 13 Uhr. Die Unterlagen erhalten Sie als PDF in der Sprache der Durchführung.
Gruppenarbeit an echten Plänen
Mehrere Referenten teilen sich die fünf Tage nach Themen auf. Ein großer Teil der Zeit ist Gruppenarbeit; in der Zertifizierungsanalyse bewerten Sie Grundrisse, hydraulische Schemata und Stromlaufpläne gegen die Anforderungen der Norm.
Präsenz
Bei Präsenzseminaren sind Getränke, Kaffee und Mittagessen enthalten, und es bleibt Zeit für den Austausch mit den anderen Teilnehmern und den Referenten, die aus der Praxis kommen.
Prüfung und Zertifikat
Nach dem Seminar erhalten Sie per E-Mail den Link zur Online-Prüfung und haben eine Woche Zeit, sie abzulegen. Mit Bestehen erhalten Sie das Seminarzertifikat, unbegrenzt gültig und öffentlich verifizierbar; Unterlagen und Zertifikat finden Sie im DCE Campus.
Voraussetzungen: Grundlagenseminar empfohlen
Empfohlen ist das Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen oder vergleichbares Wissen über Gewerke, Verfügbarkeitsklassen und den Aufbau der EN 50600, weil die Gruppenarbeiten darauf aufbauen. Erfahrung in Planung, Bau oder Betrieb eines Rechenzentrums hilft, ist aber keine Bedingung.
Teilnehmerstimmen
Was Teilnehmer über dieses Seminar sagen
„Das Seminar hat mich überzeugt und meine Erwartungen übertroffen. Es war das Beste, was ich im Bereich der technischen Fortbildung bisher besucht habe.“
Sascha Lüddecke Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH · Teilnahme 2023
„Mit dem Seminar konnte ich mir sehr umfangreiche fachliche und praktische Kompetenzen auf dem Gebiet der Planung und dem Auditieren eines Rechenzentrums aneignen. Ich freue mich, das erlangte Wissen nun praktisch anwenden zu können.“
Betina Lehnert Informatik-Betrieb · HUK-COBURG · Teilnahme 2023
„Das Seminar war praxisnah und ansprechend gestaltet. Es wurde sich Zeit genommen, auf Fragen einzugehen und die Key-Takeaways hervorzuheben.“
Teilnehmer Teilnahme 2023
„Sehr gelungenes, aktuelles und abwechslungsreiches Seminar mit hochkarätigen Referenten.“
Roland Horaczek R+V Allgemeine Versicherung AG · Teilnahme 2023
Aus den Feedbackbögen der Teilnehmer, veröffentlicht mit ihrer Einwilligung; gekürzt, sonst im Wortlaut.
Qualitätssicherung durch Ihr Feedback
Jedes Seminar der DCE academy wird systematisch ausgewertet. Am Ende des Seminars, beim Videokurs nach der letzten Lektion, bitten wir Sie im DCE Campus um eine kurze Bewertung von etwa zwei Minuten: zu Ihrem Weiterbildungsbedarf, zur Methodik, zu Stoffmenge und Aufbau, zu den Unterlagen, zu den Referenten und zur Organisation. Drei Monate später fragen wir per E‑Mail nach, wie gut sich das Gelernte in Ihrer Praxis anwenden lässt. Den E‑Mails können Sie jederzeit widersprechen.
Wir werten die Ergebnisse je Seminar aus, und sie fließen in die Weiterentwicklung von Inhalten, Unterlagen und Referenten ein. Anregungen und Beschwerden können Sie jederzeit an contact@dce-academy.com richten. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Eingangsbestätigung und spätestens nach zehn Werktagen eine Antwort.
Termine und Anmeldung
Termin und Format wählen
Gleiche Inhalte, gleicher Preis, gleiches Zertifikat in jedem Format.
6.990 € netto je Teilnehmer, in jedem Format
Ihr Termin
- Termin
- Format und Ort
- Präsenz · Frankfurt am Main
- Sprache
- Deutsch
Anmeldung
Planen und Realisieren eines Rechenzentrums
6.990 €
Preis zzgl. der gesetzlich gültigen MwSt.
Termin:
01.03.2027 - 05.03.2027
Ort:
Frankfurt am Main
Seminarsprache:
Seminarpreis:
6.990 €
Weitere Termine
Seminartermine
Kein passender Termin oder mehrere Teilnehmende aus einem Unternehmen? Thomas Wawra berät Sie zu Terminen, Formaten und Rahmenverträgen.
Vor der Anmeldung
Häufige Fragen
Empfohlen, nicht Pflicht. Die Gruppenarbeiten setzen voraus, dass Sie Gewerke, Verfügbarkeitsklassen und den Aufbau der EN 50600 kennen. Wer das aus der Praxis mitbringt, kann direkt einsteigen; im Ausbildungsweg Data Center Specialist ist Planen und Realisieren das zweite von vier Seminaren.
Den Planungsprozess in seinen Phasen: Anforderungsprofil, Geschäftsrisikoanalyse, Wahl der Verfügbarkeits- und Schutzklassen und des Energieeffizienz-Niveaus, Auslegung je Gewerk nach EN 50600-2-1 bis 2-5, Leistungsphasen und Verträge, Inbetriebnahme in Stufen und Vorbereitung auf die Zertifizierung. Sie wenden das in Gruppenarbeiten und an echten Plänen an.
Ja, aus Sicht des Planers und Bauherrn. Sie lernen die Konformitätsbedingungen der EN 50600-1, die Kriterienkataloge der Zertifizierungen, den Ablauf einer Zertifizierung und die Zertifizierungsanalyse an Grundrissen, hydraulischen Schemata und Stromlaufplänen. Das Seminar selbst ist keine Zertifizierung Ihres Rechenzentrums; die führt eine Zertifizierungsstelle durch.
Die EN 50600 legt je Infrastruktur, also für Stromversorgung, Klimatisierung und Verkabelung, eine von vier Verfügbarkeitsklassen fest, ausgewählt auf Basis einer Geschäftsrisikoanalyse. Tier-Stufen gehören zu einem anderen Zertifizierungsstandard mit anderem Umfang und Selbstverständnis; beide sind nicht direkt vergleichbar. Das Seminar stellt die Zertifizierungen mit Umfang, Überschneidungen und Unterschieden gegenüber.
Als Live-Webinar ja: Präsenz und Live-Webinar vermitteln dieselben Inhalte zum selben Preis, mit denselben Gruppenarbeiten, derselben Prüfung und demselben Zertifikat; Sie wählen das Format bei der Anmeldung. Als Videokurs wird das Seminar derzeit nicht angeboten. Welcher Termin in welchem Format und welcher Sprache stattfindet, zeigen die Seminartermine.
Ja, als Live-Webinar. Die Präsenztermine finden auf Deutsch statt; Sprache und Format stehen bei jedem Termin.
Ja. Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller; im Seminar findet kein Produktvertrieb statt. Ihr Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen.
Nach bestandener Prüfung das Seminarzertifikat der DCE academy. Den Link zur Online-Prüfung erhalten Sie nach dem Seminar per E-Mail und haben eine Woche Zeit. Das Zertifikat gilt unbegrenzt, lässt sich öffentlich verifizieren und zählt als zweites von vier Seminaren für das Zertifikat Data Center Specialist; danach folgen Data Center Operations – Professional und Deep Dive – Energieversorgung & Klimatisierung in freier Reihenfolge.
