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Seminar für Planer, Projektverantwortliche, Betreiber und Auditoren

Planen und Realisieren eines Rechenzentrums nach EN 50600 und ISO/IEC 22237

Rechenzentrumsplanung aus der Praxis: Risikoanalyse, Verfügbarkeitsklassen, Gewerke, Verträge und Inbetriebnahme nach dem Stand der Technik

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Auf einen Blick

In fünf Tagen lernen Sie, wie ein Rechenzentrum nach EN 50600 geplant, ausgeschrieben, gebaut und in Betrieb genommen wird: von der Geschäftsrisikoanalyse über die Verfügbarkeitsklasse je Gewerk bis zur Abnahme.

Danach begründen Sie Planungsentscheidungen mit der Norm, gegenüber Auftraggebern, Planern und Auditoren.

  • Der Planungsprozess der Norm

    Das Seminar folgt dem Planungs- und Implementierungsprozess der EN 50600-1: vom Anforderungsprofil aus Geschäfts-, IT- und Rechenzentrumsstrategie über die Geschäftsrisikoanalyse und die Wahl der Verfügbarkeits- und Schutzklassen bis zu den Auslegungsteilen EN 50600-2-1 bis 2-5 für Gebäude, Stromversorgung, Klimatisierung, Verkabelung und Sicherungssysteme.

  • Vom Vertrag bis zur Zertifizierung

    Dazu kommen Leistungsphasen, Verträge und Ausschreibung, die Inbetriebnahme in Stufen und der Weg zur Zertifizierung.

  • An echten Plänen

    Die Referenten kommen aus der Praxis; in Gruppenarbeiten und an echten Grundrissen, Hydraulikschemata und Stromlaufplänen wenden Sie die Norm auf konkrete Projekte an.

  • Das Kernseminar

    Es ist das zweite Seminar des Ausbildungswegs Data Center Specialist und das Kernseminar für alle, die Rechenzentren planen, ausschreiben, bauen oder abnehmen.

Warum Planen und Realisieren?

Die EN 50600 gilt inzwischen als anerkannte Regel der Technik für Rechenzentren.

Wer die Risikoanalyse sauber führt, legt Redundanz dort an, wo das Geschäft sie braucht, und nirgends sonst.

Das erspart Ihnen Investitionen ohne Risikominderung und schützt Sie vor Planungsentscheidungen, die sich gegenüber Auftraggeber, Planer oder Auditor nicht aus der Norm begründen lassen. Das Seminar geht den Planungsprozess der EN 50600-1 entlang: vom Anforderungsprofil aus Geschäftsmodell, IT-Strategie und Rechenzentrumsstrategie über Risikomatrix und Klassenwahl zu den Auslegungsteilen je Gewerk, zu Leistungsphasen und Verträgen, zur Inbetriebnahme in Stufen und zur Zertifizierung.

Vertragsbasis, keine Leistungsbeschreibung

Die Norm ist der Konsens der Fachleute aus 34 CENELEC-Mitgliedsländern und kann direkt oder als Technikklausel Vertragsbasis von Beratungs-, Planungs- und Realisierungsleistungen sein. Sie ersetzt aber keine Planung und ist keine Leistungsbeschreibung.

Muss, Empfehlung oder Risikofrage

Wer die Norm in Pflichtenheft, Ausschreibung und Vertrag einsetzt, muss wissen, welche Anforderung ein Muss ist, welche eine Empfehlung und welche von der Geschäfts- und Risikoanalyse abhängt. Genau dort setzt das Seminar an.

Konformität nach EN 50600-1

Nach EN 50600-1 entspricht eine Auslegung der Norm nur, wenn eine Geschäftsrisikoanalyse vorliegt, die Verfügbarkeitsklasse darauf aufbaut, Schutzklassen und das Niveau der Befähigung zur Energieeffizienz gewählt sind und der Planungsprozess in seinen Phasen durchlaufen wird.

Klasse kostet Investition

Die EN 50600-1 sagt selbst: Je höher die Verfügbarkeitsklasse, desto höher in der Regel die Investition.

Für wen

Für wen ist das Seminar gedacht?

Fachplaner und Ingenieure

für Elektro, Klima, Gebäude, Brandschutz, MSR/GLT und Verkabelung, deren Ausschreibungen und Planungen EN-50600-Konformität verlangen.

Projektverantwortliche, Generalunternehmer und Generalübernehmer

im Rechenzentrumsbau, die die Norm in Leistungsphasen und Verträgen einordnen müssen.

Berater, Architekten und Gebäudeplaner

mit Rechenzentrumsschwerpunkt, die Anforderungsprofile, Pflichtenhefte und Standortbewertungen erstellen.

Betriebsleiter und Facility Manager

die einen Neubau, eine Erweiterung oder eine Sanierung verantworten und abnehmen.

IT-Infrastrukturverantwortliche

die das Anforderungsprofil aus der IT-Strategie ableiten und die Planung beauftragen.

Auditoren und Zertifizierer

die Planungen und Bestandsrechenzentren gegen die EN 50600 prüfen.

Hersteller, Systemintegratoren und Installateure

von Infrastrukturkomponenten, die mit Planern über Klassen, Schnittstellen und Abnahmen sprechen.

Empfohlen ist das Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen oder vergleichbares Wissen über Gewerke, Verfügbarkeitsklassen und den Aufbau der EN 50600; die Gruppenarbeiten setzen dieses Basiswissen voraus. Erfahrung in Planung, Bau oder Betrieb hilft, ist aber keine Bedingung.

Referenten und Belege

Referenten aus laufenden Projekten

Die Referenten dieses Seminars kommen aus der Praxis; was sie lehren, haben sie in eigenen Rechenzentrumsprojekten angewendet. Welche Referenten einen Termin halten, hängt von Termin und Format ab; die Inhalte sind dieselben.

  • Pius Albisser

    Senior Engineer Data Centre Solutions · Dätwyler IT Infra AG

  • Oliver Bohr

    Senior Consultant · Drees & Sommer SE

  • Georg Foraita

    gfc – consulting&more

  • Mathias Franke

    Manager · Drees & Sommer SE

  • Thomas Grüschow

    Lead Auditor EN50600 / ISO/IEC22237 · TÜV SÜD Industrie Service GmbH

  • Christian Leu

    Leiter Key Account Management Data Center/ IT · Minimax GmbH

  • Manuel Mair

    Geschäftsführender Inhaber · Stromdrazer Consultant

  • Jürgen Strate

    Chief Education & Alliance Officer · DCE academy

  • Peter Wäsch

    Head of Modular Datacenter & MDC Germany · STULZ GmbH

  • Thomas Wawra

    Geschäftsführer · DCE academy

Herstellerunabhängig

Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller. Ihr einziges Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen. Produktvertrieb findet im Seminar nicht statt.

Normungsarbeit aus erster Hand

Die DCE academy ist exklusiver Sponsor der ISO/IEC-22237-Arbeitsgruppe und wird über jedes Treffen des Normenausschusses und dessen Inhalte informiert. Änderungen an EN 50600 und ISO/IEC 22237 fließen in die Seminare ein, oft Monate vor der Veröffentlichung. Mitglied der German Datacenter Association.

Sponsor Arbeitsgruppe ISO/IEC 22237
Siegel Data Center Specialist
Partner der German Datacenter Association
Schulungen seit 2007
für Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren
Mehr als 1.000 Teilnehmer
mit Zertifikat der DCE academy
Mehr als 25 Experten
im Referentenkreis
97 % der Teilnehmer
bewerten ihr Seminar mit gut oder sehr gut (Teilnehmerfeedback 2023–2026)

Was Sie mitnehmen

Nach dem Seminar können Sie

  1. den Planungs- und Implementierungsprozess nach EN 50600-1 in seinen Phasen mit Verantwortlichkeiten und Iterationen anwenden und ein Anforderungsprofil aus Geschäftsmodell, IT-Strategie und Rechenzentrumsstrategie ableiten;

  2. eine Geschäfts- und Risikoanalyse mit Risikomatrix aus Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit aufsetzen und daraus die Verfügbarkeitsklasse je Infrastruktur, die Schutzklassen und das Niveau der Befähigung zur Energieeffizienz begründen;

  3. die Anforderungen und Empfehlungen der EN 50600-2-1 bis 2-5 für Gebäude, Stromversorgung, Klimatisierung, Verkabelung und Sicherungssysteme lesen und unterscheiden, was Pflicht ist, was Empfehlung und was von der Risikoanalyse abhängt;

  4. Grundrisse, hydraulische Schemata und Stromlaufpläne analysieren und gegen Norm- und Zertifizierungsanforderungen bewerten;

  5. die EN 50600 in Leistungsphasen nach HOAI und VOB, in Ausschreibungen und in Generalunternehmer- und Generalübernehmerverträgen als Technikklausel einordnen;

  6. eine Inbetriebnahme in Stufen von der Werksabnahme bis zum integrierten Systemtest planen, als Vertragsbestandteil verankern und das Betriebspersonal ab der Abnahmeprüfung einbinden;

  7. Zertifizierungswege für Rechenzentren nach Umfang und Kriterienkatalog einordnen und ein Projekt auf eine Zertifizierung nach EN 50600 vorbereiten.

Siegel Data Center Specialist

Seminar 2 von 4 im Ausbildungsweg Data Center Specialist

Nach den bestandenen Prüfungen aller vier Seminare erhalten Sie das Zertifikat Data Center Specialist. Dieses Seminar ist einzeln buchbar.

Inhalte

Sechs Module

Die sechs Module folgen dem Weg eines Rechenzentrumsprojekts: vom Anforderungsprofil und der Risikoanalyse über die Auslegung der Gewerke bis zu Inbetriebnahme und Zertifizierung.

  1. Die EN 50600 ist als anerkannte Regel der Technik für Rechenzentren einzustufen; sie ersetzt keine Planung und ist keine Leistungsbeschreibung. Das Modul ordnet die Norm in die Leistungsarten Beratung, Planung, Realisierung und Betrieb, in Leistungsphasen und in Verträge ein.

    • Norm, Richtlinie, Zertifizierung: wie eine Norm entsteht, warum es nicht „die eine“ Rechenzentrumsnorm gibt, Aufbau und Konformitätsvoraussetzungen der EN 50600
    • Die Rolle der EN 50600 für Berater, Planer, Realisierer und Betreiber; Klärung bei Bestandsrechenzentren: welche Klassen in welchen Teilen
    • Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI und VOB; Vergabe in Einzelgewerken, im Generalunternehmer- und im Generalübernehmermodell
    • Vertragsgrundlagen nach BGB, VOB und HOAI; die EN 50600 als Technikklausel und ihre Rangfolge im Vertrag; Stand der Übernahme in die ISO/IEC 22237
  2. Die Geschäfts- und Risikoanalyse ist die Basis für alles: Das Geschäftsmodell bestimmt die IT-Strategie, die IT-Strategie das Rechenzentrum. Das Modul führt vom Anforderungsprofil über die Risikomatrix zur Wahl der Verfügbarkeitsklasse nach EN 50600-1.

    • Positionierung des Rechenzentrums im Unternehmen: Daten als Rohstoff, Definition nach EN 50600 unabhängig von der Größe
    • Planungs- und Implementierungsprozess nach EN 50600-1 in Phasen mit wechselnden Verantwortlichkeiten; Iteration in den ersten vier Phasen; Systemarchitektur mit dem operativen Blick zuerst
    • Risikoanalyse nach EN 50600-1: Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit, Risikomatrix, Kosten der Ausfallzeit als Grundlage von Auslegungsentscheidungen
    • Verfügbarkeitsklassen 1 bis 4 nach EN 50600-1: Kriterien der Risikobewertung je Klasse, Einzelpfad bis fehlertolerant, Pfade auf Maximallast; wachsender Einfluss von Compliance-Auflagen
  3. Schutzklassen werden unabhängig von Verfügbarkeitsklassen zugewiesen, und EN 50600-2-1 und 2-5 gelten nur zusammen. Das Modul erklärt Standort, Baukonstruktion, Sicherheitszonen und den Brandschutz in Vermeidung, Erkennung und Bekämpfung.

    • EN 50600-2-1 Umfeld und Baukonstruktion: Muss, Empfehlung oder abhängig von der Risikoanalyse; Risikominderung baulich, technisch, organisatorisch; Methoden nach ISO 27005, EN 31010, ISO 22317, ISO 22301 und BSI-Grundschutz
    • Schutzklassen 1 bis 4 und Widerstandsklassen nach DIN EN 1627; Feuerwiderstand nach Schutzklasse; Empfehlungen zu Rechnerraumgröße und Racks je Reihe
    • EN 50600-2-5 Sicherungssysteme: Zwiebelschalenprinzip, fünf Risikobereiche, Sicherheitsniveaus, Umgang mit dem Restrisiko
    • Brandschutz im Detail: Sauerstoffreduzierung, Multisensor- und Rauchansaugsysteme, Gaslöschanlagen mit Druckentlastung, wasserbasierte Anlagen, PFAS-Regelung bei Löschmitteln; ein Alarm soll den Betrieb nicht automatisch unterbrechen
  4. Verfügbarkeitsklassen in Stromversorgung und Klimatisierung sind über die geforderte Funktion definiert, nicht über Redundanzen. Das Modul behandelt die Auslegung nach EN 50600-2-2 und 2-3 und die Energieeffizienz der Kühlung.

    • EN 50600-2-2 Stromversorgung und Stromverteilung: Primär- und Sekundärversorgung, vier definierte Anschlusspunkte, Dimensionierung von der Verfügbarkeitsklasse bis zu Verlusten und Betriebsanforderungen, drei Granularitätsniveaus
    • EN 50600-2-3 Regelung der Umgebungsbedingungen: geregelte und ungeregelte Bereiche, Grenzwerte für Zulufttemperatur, Feuchte und Luftqualität als SLA-Bedingung, extreme Außenbedingungen als Auslegungsfall
    • Zusammenspiel von Stromversorgung und Klimatisierung; USV-Räume und Batterien; GWP der Kältemittel als Einfluss auf die Systemwahl
    • Energieeffizienz durch Kühlung: Freie Kühlung vor Kompressionskälte, keine Luftkurzschlüsse, nur die nötige Luftmenge, Effizienz nie zulasten von Verfügbarkeit
  5. Die EN 50600-2-4 legt vier Verfügbarkeitsklassen für die Telekommunikationsverkabelung fest und empfiehlt Klasse 1 nicht. Das Modul verbindet Architektur, Verfügbarkeitsklasse und die physische Auslegung der Kabelwege.

    • Funktionale Elemente der Versorgungs- und Rechnerraumverkabelung; Punkt-zu-Punkt nur im selben oder benachbarten Rack
    • Anforderungen je Verfügbarkeitsklasse: redundante Carrier-Anbindungen ab Klasse 2, Cross-Connect ab Klasse 2, zwei getrennte Pfade ab Klasse 3, redundante Verteilerebenen in Klasse 4
    • Schutzklasse 3 für Übergabepunkte, Rechnerräume, Leitwarte und Hauptverteiler; EN 50174-2: Trennabstand zwischen Strom- und Datenkabeln, Kopplungsdämpfung, geschirmte und ungeschirmte Kabel
    • Kabeltrassen: Erstbelegung höchstens 40 Prozent, Kabelvolumen Kupfer gegenüber Glasfaser
  6. Die längste Phase im Lebenszyklus ist der Betrieb, deshalb gehören seine Prozesse und Kennzahlen von Anfang an in die Planung. Das Modul schließt mit der Inbetriebnahme in Stufen und dem Vergleich der Zertifizierungen.

    • EN 50600-3-1: betriebliche und Managementprozesse, Priorisierung nach Geschäftsmodell, Einführung als Reifegradprozess; PUE-Varianten nach EN 50600-4-2 und ihre Systemgrenzen
    • Inbetriebnahme als Vertragsbestandteil: Level 0 bis 5 von Programm- und Designinhalten über Werksabnahme und Funktionstest bis zum integrierten Systemtest; Betriebspersonal in jeder Stufe; Dokumentation der Hersteller vor Prüfbeginn
    • Zertifizierungsanalyse in der Praxis: Grundrisse, hydraulische Schemata und Stromlaufpläne lesen und bewerten
    • Zertifizierungen im Vergleich: Kriterienkataloge nach EN 50600 und TSI gegenüber der Tier-Klassifizierung; Umfang, Überschneidungen, Unterschiede, Ablauf einer Zertifizierung

Normbezug und Praxis

Normen, Gesetze, Verordnungen

Das Seminar behandelt diese Normteile, Gesetze und Verordnungen:

EN 50600‑1 Allgemeine Konzepte

Konformität (Abschnitt 4), Geschäftsrisikoanalyse und Analyse der Auswirkung auf die Betriebsfähigkeit (Abschnitt 5), Verfügbarkeitsklassen, Schutzklassen und Befähigung zur Energieeffizienz (Abschnitt 7), Planungsprozess in Phasen (Abschnitt 8), Referenzdokumentation zur Planung (Abschnitt 9)

EN 50600‑2‑1 bis 2‑5

2-1 Gebäudekonstruktion, 2-2 Stromversorgung und Stromverteilung, 2-3 Regelung der Umgebungsbedingungen, 2-4 Telekommunikationsverkabelung (mit EN 50174-2), 2-5 Sicherungssysteme

EN 50600‑3‑1 Betrieb und Management

Prozesse, Inbetriebnahme und Abnahmeprüfung (Vertiefung im Seminar Data Center Operations – Professional)

EN 50600‑4‑2

PUE-Varianten und Systemgrenzen

ISO/IEC 22237

Stand der internationalen Übernahme der EN 50600

HOAI

Leistungsphasen 1 bis 9, Vertragsgrundlage

VOB

Leistungsphasen, Vergabe und Vertragsgrundlage

BGB

Vertragsgrundlage

DIN EN 1627

Widerstandsklassen

ISO 27005, EN 31010, ISO 22317, ISO 22301, BSI-Grundschutz

Methoden der Risikoanalyse

F‑Gase-Verordnung

GWP der Kältemittel

EU-Regelung zu PFAS

PFAS bei Löschmitteln

Seminarraum vor Beginn eines Präsenzseminars

Ablauf und Voraussetzungen

Wie läuft das Seminar ab?

Zwei Formate, ein Preis

Fünf Seminartage, als Präsenzseminar oder als Live-Webinar. In beiden Formaten lernen Sie dieselben Inhalte zum selben Preis; Sie wählen bei der Anmeldung das Format, das zu Ihrem Kalender passt.

Seminarzeiten und Unterlagen

Der erste Seminartag beginnt üblicherweise um 10 Uhr, die Folgetage um 9 Uhr; Seminarende ist gegen 17 Uhr, am fünften Tag gegen 13 Uhr. Die Unterlagen erhalten Sie als PDF in der Sprache der Durchführung.

Gruppenarbeit an echten Plänen

Mehrere Referenten teilen sich die fünf Tage nach Themen auf. Ein großer Teil der Zeit ist Gruppenarbeit; in der Zertifizierungsanalyse bewerten Sie Grundrisse, hydraulische Schemata und Stromlaufpläne gegen die Anforderungen der Norm.

Präsenz

Bei Präsenzseminaren sind Getränke, Kaffee und Mittagessen enthalten, und es bleibt Zeit für den Austausch mit den anderen Teilnehmern und den Referenten, die aus der Praxis kommen.

Prüfung und Zertifikat

Nach dem Seminar erhalten Sie per E-Mail den Link zur Online-Prüfung und haben eine Woche Zeit, sie abzulegen. Mit Bestehen erhalten Sie das Seminarzertifikat, unbegrenzt gültig und öffentlich verifizierbar; Unterlagen und Zertifikat finden Sie im DCE Campus.

Voraussetzungen: Grundlagenseminar empfohlen

Empfohlen ist das Seminar Rechenzentrum – Allgemeine Grundlagen oder vergleichbares Wissen über Gewerke, Verfügbarkeitsklassen und den Aufbau der EN 50600, weil die Gruppenarbeiten darauf aufbauen. Erfahrung in Planung, Bau oder Betrieb eines Rechenzentrums hilft, ist aber keine Bedingung.

Teilnehmerstimmen

Was Teilnehmer über dieses Seminar sagen

  • „Das Seminar hat mich überzeugt und meine Erwartungen übertroffen. Es war das Beste, was ich im Bereich der technischen Fortbildung bisher besucht habe.“

    Sascha Lüddecke

    Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH · Teilnahme 2023

  • „Mit dem Seminar konnte ich mir sehr umfangreiche fachliche und praktische Kompetenzen auf dem Gebiet der Planung und dem Auditieren eines Rechenzentrums aneignen. Ich freue mich, das erlangte Wissen nun praktisch anwenden zu können.“

    Betina Lehnert

    Informatik-Betrieb · HUK-COBURG · Teilnahme 2023

  • „Das Seminar war praxisnah und ansprechend gestaltet. Es wurde sich Zeit genommen, auf Fragen einzugehen und die Key-Takeaways hervorzuheben.“

    Teilnehmer

    Teilnahme 2023

  • „Sehr gelungenes, aktuelles und abwechslungsreiches Seminar mit hochkarätigen Referenten.“

    Roland Horaczek

    R+V Allgemeine Versicherung AG · Teilnahme 2023

Aus den Feedbackbögen der Teilnehmer, veröffentlicht mit ihrer Einwilligung; gekürzt, sonst im Wortlaut.

Qualitätssicherung durch Ihr Feedback

Jedes Seminar der DCE academy wird systematisch ausgewertet. Am Ende des Seminars, beim Videokurs nach der letzten Lektion, bitten wir Sie im DCE Campus um eine kurze Bewertung von etwa zwei Minuten: zu Ihrem Weiterbildungsbedarf, zur Methodik, zu Stoffmenge und Aufbau, zu den Unterlagen, zu den Referenten und zur Organisation. Drei Monate später fragen wir per E‑Mail nach, wie gut sich das Gelernte in Ihrer Praxis anwenden lässt. Den E‑Mails können Sie jederzeit widersprechen.

Wir werten die Ergebnisse je Seminar aus, und sie fließen in die Weiterentwicklung von Inhalten, Unterlagen und Referenten ein. Anregungen und Beschwerden können Sie jederzeit an contact@dce-academy.com richten. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Eingangsbestätigung und spätestens nach zehn Werktagen eine Antwort.

Termine und Anmeldung

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Gleiche Inhalte, gleicher Preis, gleiches Zertifikat in jedem Format.

6.990 € netto je Teilnehmer, in jedem Format

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Format und Ort
Präsenz · Frankfurt am Main
Sprache
Deutsch

Anmeldung

Planen und Realisieren eines Rechenzentrums

6.990 €

Preis zzgl. der gesetzlich gültigen MwSt.


Termin:

29.11.2027 - 03.12.2027

Ort:

Frankfurt am Main

Seminarsprache:

Seminarpreis:

6.990 €


* Pflichtfeld

Bitte geben Sie Ihre persönlichen Daten ein:
E‑Mail-Adresse des Teilnehmers für den Zugang zu Seminarunterlagen, Prüfungen, etc.Wir nutzen Ihre E‑Mail-Adresse auch, um Sie nach dem Seminar um Ihr Feedback zu bitten und drei Monate später kurz zum Praxisnutzen zu befragen. Sie können dem jederzeit widersprechen, per E‑Mail an contact@dce-academy.com oder durch Antwort auf die jeweilige E‑Mail. Dabei entstehen Ihnen nur die Übermittlungskosten nach den Basistarifen.
Telefonnummer des Teilnehmers, um kurzfristige Änderungen kommunizieren zu können.
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Angaben zur Rechnungsadresse
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Gesamtpreis: 6.990 €

Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlich gültigen MwSt.


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Auch ohne Newsletter informieren wir Sie gelegentlich per E‑Mail über eigene, ähnliche Seminare. Dem können Sie jederzeit widersprechen, per E‑Mail an info@dce-academy.com oder über den Abmeldelink in jeder dieser E‑Mails, ohne dass Ihnen andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.

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Seminartermine

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Häufige Fragen

Empfohlen, nicht Pflicht. Die Gruppenarbeiten setzen voraus, dass Sie Gewerke, Verfügbarkeitsklassen und den Aufbau der EN 50600 kennen. Wer das aus der Praxis mitbringt, kann direkt einsteigen; im Ausbildungsweg Data Center Specialist ist Planen und Realisieren das zweite von vier Seminaren.

Den Planungsprozess in seinen Phasen: Anforderungsprofil, Geschäftsrisikoanalyse, Wahl der Verfügbarkeits- und Schutzklassen und des Energieeffizienz-Niveaus, Auslegung je Gewerk nach EN 50600-2-1 bis 2-5, Leistungsphasen und Verträge, Inbetriebnahme in Stufen und Vorbereitung auf die Zertifizierung. Sie wenden das in Gruppenarbeiten und an echten Plänen an.

Ja, aus Sicht des Planers und Bauherrn. Sie lernen die Konformitätsbedingungen der EN 50600-1, die Kriterienkataloge der Zertifizierungen, den Ablauf einer Zertifizierung und die Zertifizierungsanalyse an Grundrissen, hydraulischen Schemata und Stromlaufplänen. Das Seminar selbst ist keine Zertifizierung Ihres Rechenzentrums; die führt eine Zertifizierungsstelle durch.

Die EN 50600 legt je Infrastruktur, also für Stromversorgung, Klimatisierung und Verkabelung, eine von vier Verfügbarkeitsklassen fest, ausgewählt auf Basis einer Geschäftsrisikoanalyse. Tier-Stufen gehören zu einem anderen Zertifizierungsstandard mit anderem Umfang und Selbstverständnis; beide sind nicht direkt vergleichbar. Das Seminar stellt die Zertifizierungen mit Umfang, Überschneidungen und Unterschieden gegenüber.

Als Live-Webinar ja: Präsenz und Live-Webinar vermitteln dieselben Inhalte zum selben Preis, mit denselben Gruppenarbeiten, derselben Prüfung und demselben Zertifikat; Sie wählen das Format bei der Anmeldung. Als Videokurs wird das Seminar derzeit nicht angeboten. Welcher Termin in welchem Format und welcher Sprache stattfindet, zeigen die Seminartermine.

Ja, als Live-Webinar. Die Präsenztermine finden auf Deutsch statt; Sprache und Format stehen bei jedem Termin.

Ja. Die DCE academy vertreibt keine Produkte und vertritt keinen Hersteller; im Seminar findet kein Produktvertrieb statt. Ihr Ziel ist, Wissen zu vermitteln und gut auszubilden, mit Experten, die ihr Thema aus laufenden Projekten kennen.

Nach bestandener Prüfung das Seminarzertifikat der DCE academy. Den Link zur Online-Prüfung erhalten Sie nach dem Seminar per E-Mail und haben eine Woche Zeit. Das Zertifikat gilt unbegrenzt, lässt sich öffentlich verifizieren und zählt als zweites von vier Seminaren für das Zertifikat Data Center Specialist; danach folgen Data Center Operations – Professional und Deep Dive – Energieversorgung & Klimatisierung in freier Reihenfolge.

Kontakt

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Thomas Wawra berät Sie telefonisch oder per E‑Mail.

Wenn Sie vorher hineinschauen möchten, vereinbaren wir einen Besuch bei einem Präsenzseminar.

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